Interview Associate

Ralf Stenger

Finance/Banking

Das steht auf meiner Visitenkarte: 
Associate
 

Warum haben Sie sich für einen Berufseinstieg bei Ashurst entschieden?
Ich hatte mehrere Jahre In-house bei einer Forschungsorganisation gearbeitet und mich dann beurlauben lassen, um eine Dissertation zu schreiben. Während dieser Zeit habe ich bei Ashurst in Teilzeit gearbeitet und dadurch die Themen, Kollegen und das Klima kennengelernt. Als ich dann gefragt wurde, ob ich in Vollzeit einsteigen möchte, war es ein Leichtes, zuzusagen.
 

Was ist das Besondere an Ashurst?
Das Besondere ist sicherlich das Klima. Von den Partnern wird ein erstaunlich positiver Umgang mit allen Mitarbeitern vorgelebt. Das gute Klima überträgt sich dann auf alle Kollegen, so dass man sich als Teil eines Ganzen fühlt. Inhaltlich stehen Partner und seniorigere Kollegen stets mit Rat und Tat zur Verfügung – und das nicht von oben herab.
 

Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Finance/Banking für einen Berufseinsteiger aus?
Mandantenkontakt besteht von Tag eins an. Wir arbeiten in Teams an Konsortialfinanzierungen, häufig bei LBOs und Refinanzierungen und in der Regel in internationalen Teams. Neben dem Entwerfen bzw. der Prüfung von Verträgen ist Kommunikation sehr wichtig. Man steht in ständigem Austausch mit Mandanten, den Anwälten der Gegenseite und den internationalen Kollegen.
 

Wie werden junge Anwälte von Ashurst gefördert?
Inhaltlich werden wir von den Partnern regelmäßig in einzelnen Sessions geschult, auch finden in den deutschen Büros (Frankfurt und München) wöchentlich Know-How Meeting statt. Ashurst-weit werden regelmäßig Sessions angeboten, die meist physisch in London oder Sydney stattfinden und per Konferenz in die einzelnen Büros übertragen werden. Schließlich treffen sich auch einmal pro Jahr die jeweiligen Practice Groups zu einer Fortbildung und zum Kennenlernen.
 

Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein Berufseinsteiger im Bereich Banking/Finance mitbringen?
Inhaltliche Vorkenntnisse z.B. im Kreditsicherheitsrecht sind natürlich hilfreich. Ansonsten: Verstand, Vernunft und gutes Englisch.


Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was Ihnen bisher in ihrem Berufsalltag passiert ist?
Denkwürdige Ereignisse kommen natürlich vor. Diese bleiben jedoch unter uns.
 

Was ist das Beste an der Arbeit bei Ashurst LLP?
Die Kollegen.
 

Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?
Natürlich muss man sich im sozialen Leben außerhalb von Kanzleien rechtfertigen, regelmäßig Verabredungen nach 20 h unter den Vorbehalt zu stellen, dass man ggf. kurzfristig wegen der Arbeit absagen muss. Langes Sitzen ist sicherlich auch nicht sehr förderlich für den Bewegungsapparat.
 

Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?
Ich versuche weiterhin regelmäßig Sport zu treiben und viel zu reisen.
 

Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?
Recht, Gerechtigkeit, evtl. noch Beck-Online?
 

Sie planen ein jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und dürften nur drei Dinge mitnehmen. Welche wären das?
Wein, Weib und Gesang.
 

Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben:
Lebt, reist, macht Erfahrungen – außerhalb von Hörsaal und Bibliothek. Ihr werdet im Berufsleben davon profitieren.