Steckbrief

Marie Christin Tepe

Rechtswissenschaften

An dieser Universität habe ich studiert:

Universität Bonn, Madrid, Osnabrück


Hier habe ich mein Referendariat absolviert:

Lüneburg und Hamburg
 

Meine Lieblingsfächer waren:

Rechtsvergleichung, UN-Kaufrecht, Geistiges Eigentum


Diesen Schwerpunkt wählte ich während meines Studiums:

Internationales und Europäisches Privatecht


Das war die einprägsamste Aussage eines Professors während meines Studiums:

Einer meiner damaligen Professoren hat in einer Vorlesung einmal den folgenden Spruch zitiert, den Charles de Gaulles gesagt haben soll: „Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind“.
Gerade in der juristischen Ausbildung und im Arbeitsalltag trifft man immer wieder auf „verklausulierte“ Schreibweisen. Letzten Endes zeichnet sich der gute Jurist im Anwaltsalltag jedoch dadurch aus, komplexe Dinge „auf das Wesentliche herunter zu brechen“ – eben wie die zehn Gebote – die jedermann sofort versteht.


Deshalb habe ich mich für die Kanzlei Grünecker entschieden:

Bei meiner Suche nach einer passenden Kanzlei waren mir die Spezialisierung auf den Gewerblichen Rechtsschutz als auch eine internationale Ausrichtung besonders wichtig. Denn nur wenige Rechtsdisziplinen bieten Juristen tatsächlich die Chance international auf weiteren Sprachen zu arbeiten. All dies bietet Grünecker. Darüber hinaus zeichnet sich die Kanzlei dadurch aus, dass ein außerordentlich gutes und offenes Miteinander herrscht.


Dies war das bewegendste/lustigste Mandat meiner bisherigen Karriere:

Da ich noch am Beginn meiner Anwaltskarriere stehe, kann ich bisher noch nicht über herausstechende lustige/bewegende Mandate berichten. Allerdings habe ich während meines Referendariats natürlich viele erinnernswerte Momente erleben dürfen: in den Sitzungsvertretungen meiner Gerichtsstationen, in denen man mit skurrilen Situationen des (nicht) alltäglichen Lebens konfrontiert wird, wie beispielsweise Parteien, die um Haustiere streiten; ehemalige Straftäter, die absichtlich erneut Straftaten begehen, nur um zurück in die JVA zu kommen; Verteidiger, die ihre Schriftsätze noch auf ihrer alten Schreibmaschine verfassen. In meiner Anwaltsstation, die ich bei einer auf das Filmrecht spezialisierten Kanzlei absolviert habe, gab es spannende Mandate mit unterschiedlichsten Künstlern. In meiner Wahlstation in Südafrika, durfte ich den doch eher "chaotischen“ Gerichtsalltag miterleben, in denen man gerne mal mehrere Stunden in einem Sammeltermin auf die Verhandlung zu warten hat. Im Juraalltag liegen bewegende und lustige Fälle häufig sehr nah beieinander.  


Folgende Schlüsselqualifikationen habe ich zusätzlich erlangt:

Durch meinen internationalen und rechtsvergleichenden Schwerpunkt im Studium sowie meinen Studienaufenthalt in Madrid, als auch im Rahmen meiner praktischen Erfahrungen während meiner Referendariatsstation in Kapstadt, Südafrika, konnte ich weitere Kenntnisse in anderen Rechtsordnungen und Sprachen sammeln, die mir in meiner praktischen Arbeit immer wieder zugutekommen.


Junge Juristen sollten immer an folgendes denken, wenn ihnen etwas sehr schwer oder gar unüberwindbar während ihres Studiums vorkommt:

Jurastudierende sollten sich an vergangene Hürden erinnern, die sie dann doch erfolgreich gemeistert haben. Wichtig im Jurastudium ist meines Erachtens rückblickend auch kleine Schritte als Erfolg schätzen zu wissen, sich nicht in einem ständigen Leistungsvergleich mit den Kommilitonen zu sehen, sondern „seinen eigenen Weg“ zu gehen. Hilfreich hierbei ist es, schon während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln, die stets motivieren, um an das Ziel zu gelangen.


Das Jurastudium in einem Satz..

Ein Studium mit Höhen und Tiefen, das Durchhaltevermögen und Disziplin abverlangt, in welchem man jedoch, sehr viel über die eigene Persönlichkeit und für sein späteres, - nicht nur Berufs - Leben lernt.