Interview assoziierte Patnerin

Dr. Simona Liauw

Bau- und Architektenrecht

Das steht auf meiner Visitenkarte:

Kontaktdaten und Berufsbezeichnung (ohne Hinweis auf Angestelltenverhältnis)


Warum haben Sie sich für einen Berufseinstieg bei Kapellmann und Partner entschieden?

Weil ich als Referendarin hier sehr gute Erfahrungen gemacht habe; ich wurde - soweit dies für Referendare möglich ist - in die Mandatsbearbeitung einbezogen und habe mich ernst genommen gefühlt. Zudem haben die Kollegen mich sehr nett aufgenommen und ich habe die Arbeitsathmosphäre als angenehm empfunden. Und in fachlicher Hinsicht ist die Kanzlei für mein Rechtsgebiet ohnehin DIE Kanzlei schlechthin auf dem Deutschen Markt.


Was ist das Besondere an Kapellmann und Partner?

Die im Vergleich zu vielen Konkurrenten moderate Arbeitsbelastung und das frühe Heranführen junger Kollegen an "echte Anwaltstätigkeit" - hier wird auf fachlich hohem Niveau gearbeitet, ohne einzelne Kollegen als "bessere wissenschaftl. Mitarbeiter" ins Hinterzimmer zu verbannen. In meinem Fachgebiet ist zudem sicherlich die hohe Anzahl an Fachkollegen in keiner anderen Kanzlei zu finden.


Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Bau- und Architektenrecht für einen Berufseinsteiger aus?

Jeder Tag ist anders: Besprechungs- , Verhandlungs-, Orts- und Gerichtstermine wechseln sich mit der reinen Arbeit am Schreibtisch ab.


Wie werden junge Anwälte von Kapellmann und Partner gefördert?

Zu Beginn wird jedem Junganwalt ein Mentor zur Verfügung gestellt, der während der ersten Berufsjahre mit abnehmender Intensität seinen Mentanten begleitet und unterstützt. Zweimal jährlich finden während der ersten drei Berufsjahre spezielle Junganwaltsmeetings statt, in denen theoretisches Wissen rund um die Mandatsbearbeitung vermittelt wird, teils durch erfahrene Partner des eigenen Hauses, teilweise durch externe Fachleute. Zudem werden junge Kollegen ermuntert, Fachanwaltslehrgänge zu besuchen, eigene Beiträge in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und erste Seminare zu geben; im Bereich Bau- und Architektenrecht wird auch der fachliche Austausch mit Ingenieuren und Architekten aktiv gefördert.


Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein Berufseinsteiger im Bereich Bau- und Architektenrecht mitbringen?

Spezielle juristische Fachkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich; das Bau- und Architektenrecht lässt sich über das allgemeine Zivilrecht gut erschließen. Im Übrigen ist freilich die Freude und Bereitschaft, sich in technische Fragestellungen einzudenken, hilfreich.


Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was Ihnen bisher in ihrem Berufsalltag passiert ist?

Es passiert jeden Tag etwas Interessantes - das ist das Schöne, wenn man in einem Beruf arbeitet, der einen mit vielen unterschiedlichen Personen und Persönlichkeiten zusammen bringt. Das empfinde ich sowohl als Herausforderung als auch als große Bereicherung.


Was ist das Beste an der Arbeit bei Kapellmann und Partner?

Meine Kollegen.


Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Als Rechtsanwalt trägt man eine hohe Verantwortung. Deshalb ist es manchmal nicht einfach, "ganz frei" zu nehmen und etwa während des gesamten Urlaubs unerreichbar zu sein.


Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

Meine Söhne und meine Hobbies - Sport muss sein!


Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?

Argumentation, Interpretation, Systematik.


Sie planen ein jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und dürften nur drei Dinge mitnehmen. Welche wären das?

Das kommt darauf an: Wo liegt die Insel und wie ist sie beschaffen? Gibt es ausreichend Trinkwasser und Höhlen, die Unterschlupf bieten? Leben dort gefährliche Tiere? Wie lange soll ich bleiben? Und darf ich ausschließlich körperliche Gegenstände mitnehmen? Ohne ausreichende Sachverhaltskenntnis lässt sich die Frage kaum beantworten.


Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben:

Lasst Euch nicht verunsichern und demotivieren! Die Ausbildung ist lang und hart, aber sie lohnt sich - die spätere Arbeit macht viel mehr Spaß, als man sich das während der Ausbildung vorstellen kann.