Interview Partner

Dr. Simon Sabel

Gesellschaftsrecht und Transaktionen

Das steht auf meiner Visitenkarte:

Dr. Simon Sabel - Rechtsanwalt


Seit wann sind Sie bei der Kanzlei Langwieser und wie sind Sie zu der Kanzlei gekommen?

Ich bin zum 1.1.2018 bei Langwieser eingestiegen – sechs Jahre Großkanzlei lagen hinter mir, die wirklich gut, spannend und bereichernd waren. Ich wusste dann aber auch sehr gut, was mich wirklich an der anwaltlichen Tätigkeit reizt: Unternehmertum, Teamplay, Beratung auf den Punkt, Ratgeber sein. Der Kontakt zu Langwieser kam über einen Bekannten, der auch Florian Herrmann (Partner bei uns) gut kennt – so konnte sich alles sehr organisch und offen entwickeln.


Was ist das Besondere an Langwieser?

Jung, vernetzt, werteorientiert – gleichzeitig sehr verschwiegen. Keine Silberrücken, die Geschäft ranschleppen und abarbeiten lassen, sondern ein junges Team, das mit dem richtigen mindset und einer gesunden Balance gemeinsam angreift. Die Kombination aus Anwälten mit Großkanzleiprägung (Kirkland, Hengeler, Baker McKenzie, CMS) und solchen mit Mittelstandsverwurzelung (Zirngibl) ist verdammt spannend und wirklich produktiv. Wir bringen hier zwei Welten zusammen und bauen uns gemeinsam die beste der möglichen Anwaltswelten (lacht…)


Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Gesellschaftsrecht und Transaktionen für einen Partner aus?

Es gibt nicht den typischen Arbeitstag – dafür ist unser Job zu lebendig. Bei komplexeren Projekten/Transaktionen können Telkos den Takt vorgeben. Bei strategischer Beratung kann auch ein langes Vieraugen-Gespräch über langfristige Ziele mit einem Unternehmer den Tag prägen. Manchmal gibt es dann aber auch den „idealen Arbeitstag“: von morgens bis Mittag konzentrierte Arbeit an einem Vertragsentwurf, gern auch im Team, Lunchtime, nachmittags Telefonate, E-Mails, kurze Termine und am Abend Managementthemen oder Akquise.


Wie fördern Sie junge Berufsanfänger bei Langwieser?

Uns ist eine strukturierte Arbeitsweise wichtig. Wir sind überzeugt, dass gerade komplexe Projekten und Transaktionen dann am besten laufen, wenn Kanzleien saubere und effiziente Prozesse haben, in die dann auch ein Berufsanfänger reibungslos reinspringen kann. So führt schon alleine die Art und Weise, wie wir arbeiten, zu einer wirklichen Förderung des Berufsanfängers. Dass wir interne jour fixe mit fachlicher Fortbildung haben, „Mentorengespräche“ führen und externe Fortbildung fördern, ist selbstverständlich.


Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein Berufsanfänger im Bereich Langwieser mitbringen?

Gute Juristinnen und Juristen, die offen und zugewandt sind, Humor haben, klar denken und sprechen, gerne arbeiten, Unternehmertum schätzen und vielseitig interessiert sind, haben bei uns die besten Karten.


Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was Ihnen bisher in ihrem Berufsalltag passiert ist?

Sehr witzig war schon, als nach meiner ersten Transaktion bei Langwieser mich eine englische Fach-Gazette als deal maker of the year gekürt hat – woher die Vögel wussten, dass wir den Deal gemacht haben, ist uns bis heute ein Rätsel. Pressearbeit machen wir ja ganz bewusst nicht. Das Netzwerk funktioniert wohl (lacht…) Kontakt zu der Redaktion haben wir nie aufgenommen (lacht…). Das Folgende hört sich vielleicht etwas klischeehaft an: aber eigentlich gibt es hier verdammt viele Tage, die spannend, witzig und aufregend sind. Es ist einfach eine große Freude in Freiheit mit super Leuten einen so schönen Job machen zu dürfen.


Was ist das Beste an der Arbeit bei Langwieser?

Hochkarätige Mandate, in denen wir uns austoben dürfen - Freiheit mit den richtigen gemeinsamen Werten – Erfolgsorientierung ohne den Zwang zur Profitmaximierung.


Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Einschränkungen ergeben sich manchmal, wenn Transaktionen hoch drehen und auch mal unerwartete Nacht- oder Wochenendschichten anstehen – aber das ist in unserem Job normal und jeder, der Transaktionen macht weiß, dass solche Projekte das Team zusammenschweißen, die Lernkurve steil ist und auch es auch im „war room“ manchmal sehr spaßig zugeht. Das schöne bei uns: wenn eine Transaktion stressig war, haben wir die Freiheit auch mal runter zu kommen – und müssen nicht direkt in das nächste Projekt reinspringen, zumindest meistens (lacht…).


Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

Familie, Freunde, Sport, Meditation


Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?

Worst case: verstaubte Bücher, Prinzipienreiterei, Rabulistik

Best case: Klarheit, Präzision, Lebensnähe


Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben:

stay hungry, stay foolish!