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Jobs für Juristen - Gesellschaftsrecht Frankfurt

Besonders bei Nacht imponieren die beleuchteten Wolkenkratzer der großen Bankengesellschaften in Frankfurt. Allen voran das gelb angestrahlte Bürogebäude der Commerzbank, das noch heute mit 300 Metern das höchste Gebäude Deutschlands ist. Auch Großkonzerne wie Nestlé und Ferrero haben ihre Deutschlandsitze in Frankfurt. Dazu kommen natürlich noch die heimische Fraport AG, die Frankfurter Börse AG und Messe Frankfurt GmbH. Diese Großunternehmen sind für das Gesellschaftsrecht von besonderer Bedeutung. Dabei geht es um Transaktionen und Geschäfte zwischen Unternehmen, die du als Jurist im Gesellschaftsrecht begleitest.

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32 Jobs gefunden

Großkanzlei
Ashurst LLP
Referendarstation,Wiss. Mitarbeit in Frankfurt am Main

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Referendar (m/w/d)

Großkanzlei
King & Spalding LLP
Volljurist,Volljurist mit Berufserfahrung in Frankfurt am Main

Associates (m/w) Real Estate, Investment Funds

Großkanzlei
Herbert Smith Freehills Germany LLP
Volljurist,Volljurist mit Berufserfahrung in Frankfurt am Main

Rechtsanwälte (m/w/x) Gesellschaftsrecht, M&A

Kanzleiboutique
METIS Rechtsanwälte LLP
Volljurist,Volljurist mit Berufserfahrung in Frankfurt am Main

Rechtsanwalt (m/w/d) Gesellschaftsrecht / M&A

Großkanzlei
Ashurst LLP
Praktikum in Frankfurt am Main

Praktikant (m/w/d) für das Ashurst Praktikantenprogramm

Mittelständische Kanzlei
P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater mbB
Praktikum in Frankfurt am Main

Praktikant (m/w)

Mittelständische Kanzlei
FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB
Praktikum in Frankfurt am Main

Praktikant (m/w/d)

Großkanzlei
Clifford Chance
Diverse Jobarten in Frankfurt am Main

Wissenschaftliche Mitarbeiter / Referendare (m/w/x)

Großkanzlei
Weil, Gotshal & Manges LLP
Volljurist,Volljurist mit Berufserfahrung in Frankfurt am Main

Associates (m/w) Corporate / M&A und Private Equity

Großkanzlei
Weil, Gotshal & Manges LLP
Referendarstation in Frankfurt am Main

Referendare (m/w)

Großkanzlei
Weil, Gotshal & Manges LLP
Praktikum in Frankfurt am Main

Praktikanten (m/w)

Unternehmen
Fraport AG
Referendarstation in Frankfurt am Main

Referendar (m/w) in der Wahlstation

 

Quickfacts - Frankfurt

 

Quickfacts - Gesellschaftsrecht

  • Weltweite Finanzmetropole und fünftgrößte Stadt Deutschlands
  • ca. 732.000 Einwohner
  • Ø Mietpreis 13,86 €/m²
  • Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main ist mit über 44.000 Studenten drittgrößte Universität Deutschlands
  • Finanzzentrum Deutschlands
  • Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank
  • Einzige Skyline Deutschlands
  • Main, Taunus, Messestadt, IAA, Frankfurter Buchmesse
  • Besteht aus den englischen Begriffen „Merger“ (Unternehmensfusionen) und „Acquisitions“ (Unternehmenskäufe)
  • Sammelbegriff für die rechtliche Bewertung und Betreuung von Unternehmens-Transaktionen mit dem Ziel einer Unternehmensvergrößerung bzw. einem größeren neugegründeten Unternehmen
  • In der Regel ein gemeinsames Projekt von Unternehmen, Investmentbanken und Anwaltskanzleien
  • Eines der wichtigsten und umsatzstärksten Rechtsgebiete für Wirtschafts- und insbesondere Großkanzleien
  • Über 1600 zugelassene Fachanwälte Deutschlandweit; Anzahl drastisch steigend

 

Hallo Frankfurt!

Frankfurt am Main ist eine besondere Stadt. Einerseits ist sie mit nicht einmal einer Million Einwohnern nur die fünftgrößte Stadt Deutschlands und das mit großem Abstand zu Berlin, Hamburg oder München. Andererseits spielt sie international betrachtet dennoch in einer Liga mit New York, London und Shanghai. Diesen Status konnte Frankfurt als die Finanzmetropole Deutschlands aber auch als die des europäischen Kontinents und der EU erlangen. Dementsprechend ist auch das Stadtbild geprägt. Vom Südufer des Main kann man einen in Deutschland einzigartigen Blick auf die Skyline Frankfurts genießen.

Den zahlreichen Banken und ihrem Heer an Anwälten stehen die öffentlich-rechtlichen Institute und Organisationen gegenüber: die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin oder der Europäische Ausschuss für Systemrisiken. Insbesondere letztere beiden überwachen Unternehmenskäufe, Fusionen und Co. und betrachten kritisch welche Risiken gesellschaftsrechtlichen Veränderungen mit sich bringen können.

Neben denen der Finanzbranche haben sich aber noch viele weitere Unternehmen in und um Frankfurt angesiedelt. Vor den Toren der Stadt haben die Automobilhersteller OpelJaguar und Saab aber auch Zulieferer wie die Continental AG ihre Zelte aufgeschlagen.

Der riesige Finanzsektor und namhafte Großunternehmen sorgen dafür, dass das Gesellschaftsrecht und M&A in Frankfurt eine große Rolle spielt. Die Fraport AG beispielsweise rückte erst vor kurzem durch die geplanten Käufe von mehr als 10 griechischen Flughäfen in den medialen Fokus. Auch die Continental AG setzt auf Expansion durch M&A und sorgte durch den Unternehmenskauf vom deutschen Software-Spezialisten Elektrobit Automotive für mehr Wachstum in Zukunftsmärkte

Der Frankfurter Arbeitsmarkt gibt also einiges her. Gerade die Verflechtung von Großunternehmen, Großbanken und Wirtschaftskanzleien bietet sich insbesondere für Gesellschaftsrechtler mit M&A Bezug an. Die großen Unternehmenskäufe und Transaktionen der Wirtschaft gehen hier in Frankfurt am Main über die Bühne. Vor allem weil international agierende und auf M&A spezialisierte Investmentbanken wie Merill Lynch oder Morgan Stanley gar keine anderen Standorte außer Frankfurt am Main in Deutschland unterhalten. Für Gesellschaftsrechtler ist Frankfurt daher der Place to be in Deutschland schlechthin.
 


 

Was ist M&A genau?

M&A bezeichnet sehr weit alle Geschäfte und Transaktionen zwischen Unternehmen zum Zwecke der Übernahme oder Fusion. Die Idee basiert dabei auf der Zielsetzung des Wachstums, das alle Unternehmen gemeinsam haben. Wachstum ist im Grunde nur intern über Umsatzsteigerung oder extern durch Zukauf anderer oder durch Fusion mit anderen Unternehmen möglich. Da internes Wachstum nur begrenzt möglich und zeitaufwendig ist, greifen immer mehr Unternehmen unterstützt durch Gesellschaftsrechtler seit Ende des 19. Jahrhunderts auf Zukäufe oder Fusionen zurück, um so schnelles sogenanntes externes Wachstum zu schaffen. Dieser Trend stammt ursprünglich aus den USA und wurde zwischenzeitlich sehr kritisch gesehen. Mittlerweile haben sich die Praktiken des M&A aber weltweit durchgesetzt und sind das Kerngeschäft der bereits erwähnten Akteure am Markt. Eine Verzahnung aus Wirtschaftsunternehmen, Investmentbanken und Wirtschaftskanzleien hat sich hier ein völlig neues und höchst dynamisches Arbeitsfeld erschaffen.
 


 

Was macht ein M&A Anwalt genau?

Der Aufgabenbereich von Anwälten die im M&A Bereich aktiv sind, geht weit über die eines üblichen Anwalts hinaus. Zu der üblichen Rechtsberatung mitsamt gutachtlicher Würdigung der Umstände kommt ein beträchtlicher Management- und Vermittlungs-Aspekt hinzu. Durch die Komplexität moderner Transaktionen mit mehreren Beteiligten auf Käufer- und Verkäuferseite, sowie etwaigen Mitbewerbern bedarf es eines exakten Projektmanagements, damit die Verhandlungen überhaupt anlaufen können. Darüber hinaus bedarf es an Verhandlungs- und Vermittlungsgeschick, da der M&A Anwalt die Schnittstelle zwischen den kontrahierenden Unternehmen, etwaigen Investoren oder Finanzierern und meistens noch weiteren Beratern ist.

Ein weiteres Kerngeschäft des M&A Anwalts ist die Wettbewerbs- und Kartellrechtliche Würdigung der anstehenden Transaktion. Hierbei müssen potentielle Meldepflichten, Kartellverbote und fusionskontrollrechtliche Fragen bereits im Vorfeld geprüft und geklärt werden.

Der M&A Anwalt ist also nicht nur Berater, sondern auch Manager des Transaktionsprojekts. Die Aufgaben die sich ihm stellen sind dabei sowohl vom Mandanten, als auch von den äußeren Umständen und dem Zielunternehmen des Mandanten abhängig. Abwechslung ist somit garantiert.

 


 

Praxistest: Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Gesellschaftsrecht aus?

Dr. Dirk Janssen, Rechtsanwalt Partner Watson Farley & Williams:

Als Partner im Transaktionsbereich ist man verantwortlich für die Gesamtleitung des jeweiligen Projektes. Regelmäßig arbeiten Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen an der Transaktion (z.B. aus den Bereichen Steuern, Arbeitsrecht, Finance). Es ist Aufgabe des federführenden Partners, das gesamte Team zu koordinieren, z.B. alle wesentlichen Informationen an die Kollegen weiterzugeben und sicherzustellen, dass sich deren Input dann in den Transaktionsdokumenten widerspiegelt. Der Partner muss immer die Übersicht über alle Einzelbereiche haben und die jeweiligen Puzzlestücke zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Mit diesem Wissen ist er dann auch regelmäßig der Verhandlungsführer.

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==> Referendariat im Gesellschaftsrecht und M&A in Frankfurt am Main. 

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