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10 Tipps zur Wohnungssuche: Wie du deine Traumwohnung findest

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10 Tipps zur Wohnungssuche: Wie du deine Traumwohnung findest

Wie du eine schöne Wohnung oder WG findest und dich nicht übers Ohr hauen lässt

Jetzt wird es ernst! Du hast dich für eine Fachrichtung (natürlich Jura), Uni und Stadt entschieden, wo du die nächsten Jahre studieren möchtest! Der nächste Schritt ist jetzt die Wohnungssuche. Damit auch während dieser Etappe nichts schief geht, haben wir jetzt die Top-10 Tipps für die Wohnungssuche für dich! 
 

1. Welches Stadtviertel gefällt dir am besten? Umgebung erkunden

Erkunde die Stadt, in die du fürs Studium ziehen möchtest. Welche Viertel gefallen dir besonders gut? Wo möchtest du auf keinen Fall wohnen? Diese Informationen helfen dir, wenn du Wohnungsannoncen durchgehst.

 

2. Effizient arbeiten: Suche eingrenzen

Das Angebot an Wohnungen ist oft groß, doch nur wenige passen auch tatsächlich zu deinen Anforderungen. Im Internet kannst du die Ergebnisse meist filtern und so Wohnungen, die zu teuer, zu groß oder zu klein sind, direkt aussortieren.

 

3. Lass dich nicht übers Ohr hauen: Marktübliche Preise herausfinden

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die marktüblichen Mietpreise herauszufinden. Spätestens wenn du einige Annoncen im Internet oder in Zeitungen durchgeschaut hast, kriegst du eine recht genaue Vorstellung der üblichen Preise in einer Stadt oder einem Stadtviertel. Es kann aber auch sehr hilfreich sein, ortskundige Freunde oder Bekannte nach deren Meinung zu fragen.

 

4. Vorsicht! Sind angegebene Preise Kaltmiete oder Warmmiete?

Da freut man sich, endlich einen akzeptablen Preis gefunden zu haben - aber es ist die Kaltmiete. Das heißt, die Nebenkosten sind nicht im Preis inbegriffen. Auch die Nebenkosten beinhalten nicht immer alle Kosten, die tatsächlich anfallen. Frag daher im Zweifel nach, was genau in den Nebenkosten inkludiert ist und welche Kosten nicht inbegriffen sind.

 

5. Nicht nur online: Verschiedene Wege führen zum Ziel

Internet Plattformen wie wg-gesucht.de halten unzählige Inserate bereit - gleichzeitig erhalten diese aber auch eine große Anzahl an Bewerbern. Besuche auch die Webseite deines Studentenwerkes. Manche Vermieter inserieren auch - ganz altmodisch - in Zeitungen. Kauf dir daher mittwochs oder samstags eine Lokalzeitung und vereinbare Wohnungsbesichtigungen. Auch das schwarze Brett an der Uni hält oft WG-Anzeigen bereit. Schleich dich ruhig mal in eine andere Fakultät als deine eigene und suche dort nach den WG-Anzeigen! Zudem gibt es so gut wie in jeder Stadt eine Gruppe in einem gewissen sozialem Netzwerk, in dem sich Studenten über freigewordenen Zimmer und Wohnungen informieren. 

 

6. Mal was ganz Anderes: Arbeiten als Gegenleistung für die Wohngelegenheit

Die Plattform „Wohnen für Hilfe“ vermittelt Wohngelegenheiten bei Senioren oder Alleinerziehern. Pro Quadratmeter Wohnfläche hilfst du hier eine Stunde lang, zum Beispiel im Haushalt oder im Garten. Zahlen musst du bloß die Nebenkosten.

 

7. Notizen machen: Keine Verwirrung stiften

Wenn du mehrere Anfragen gestellt hast, kann es leicht sein, dass du am Telefon oder bei der Besichtigung durcheinander kommst. Mache dir Notizen zu jeder Wohnung mit allen wichtigen Infos, damit du am Telefon keinen schlechten Eindruck machst.

 

8. Mehrgleisig fahren: WGs, Wohnungen, Studentenwohnheime

Bewirb dich nicht nur bei einem Studentenwohnheim oder einer WG. Stelle mehrere Anfragen gleichzeitig, so hast du bessere Erfolgschancen.

 

9. Finanzielle Sicherheit ausstrahlen: Eltern mitnehmen

Es kann hilfreich sein, Wohnungen mit den Eltern zu besichtigen. Vermieter sehen so, dass diese dich unterstützen und oft wird das mit finanzieller Sicherheit gleichgesetzt. Mach das aber bloß nicht, wenn es sich um ein WG-Casting handelt!

 

10. Jetzt wird es ernst: Nicht zu viel Kaution zahlen und Schäden feststellen

Die Kaution darf höchstens drei Monatsmieten betragen und kann vom Mieter in Raten bezahlt werden. Wenn die Wohnung noch in Ordnung ist, bekommt er die Kaution beim Auszug plus Zinsen zurück. Am Tag des Einzugs solltest du unbedingt alle Räume durchgehen und kritisch betrachten. Gibt es Risse im Laminat? Schimmel in der Dusche? Derartige Mängel solltest du fotografieren, um so beweisen zu können, dass sie beim Einzug schon bestanden haben. Auch ein Übergabeprotokoll kann dafür hilfreich sein, welches vom Vermieter unterschrieben wird.

 

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Vorsicht in sozialen Netzwerken

Das Benotungssystem der Juristen

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

27. Juli 2015

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