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3 Dinge, die du im Internet auf keinen Fall tun solltest

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3 Dinge, die du im Internet auf keinen Fall tun solltest

In der Cyber Law Clinic Hamburg spenden Studenten Rechtsrat

Rechtswidriges Verhalten geschieht an kaum einem Ort so einfach und unbedacht wie im Internet. Die Studenten der Cyber Law Clinic Hamburg können davon ein Lied singen, denn sie bieten gratis Rechtsberatung im Internetrecht an. Unter der Leitung von Ina Zapp, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni Hamburg, üben Studenten den Mandantenkontakt und sammeln wertvolle Praxiserfahrung. Im Interview mit Frau Zapp erfahren wir, worum es in der Cyber Law Clinic geht, und was man im Internet auf keinen Fall machen sollte!

 

Facebook und Co: Rechtsstreitigkeiten im Internet

Facebook, YouTube, Online Zeitungen... Fast 80% der Deutschen verwendeten 2013 das Internet (Statista, 2014),die Tendenz steigt stetig. Dennoch sind sich die meisten Menschen nur sehr begrenzt über Rechte und Pflichten im Internet bewusst. Wenn es zu Streitigkeiten kommt und sich die Betroffenen eine Rechtsberatung nicht leisten können, kommt die Cyber Law Clinic Hamburg ins Spiel: Studenten beraten hier Rechtssuchende, und zwar gratis.

 

Info-Box: Was ist eine Law Clinic?

Law Clinics sindstudentische Rechtsberatungen, die nach amerikanischem Vorbild nun auch in Deutschland operieren. In Law Clinics können StudentenPraxiserfahrungsammeln, indem siegratisRechtsrat geben. Meist sind Law Clinics auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert.

 

Frau Zapp zählt auf, womit sie und ihr Team es an der Law Clinic zu tun haben: „Wir nehmen alle Rechtsfragen rund um das Internet an. Beispielsweise behandeln wir Fragen nach der richtigen Gestaltung eines Impressums auf der Website, über Abmahnungen wegen illegalen Downloads, ungewünschte Aussagen in Foren, Veröffentlichung eines Fotos der eigenen Person auf Facebook und vieles mehr.“

Christin Jüngel (23) arbeitete 3 Semester lang an der Law Clinic Hamburg, momentan bereitet sie sich im Eiltempo auf das erste Staatsexamen vor. Für sie ist unter anderem die Schnelllebigkeit und Aktualität des Internetrechts faszinierend: „Ein Blick auf die Schlagzeilen lässt einen aufhorchen. Es geht um Themen wie Sicherheitslücken bei bekannten Cloud-Dienstleistern, Redtube-Abmahnungen oder das allgegenwärtige Streitthema des Filmstreamings. Daran sieht man, dass die meisten Fälle auch sehr realitätsnah und vor allem dadurch so interessant sind. Allerdings ist es gerade deshalb auch sehr anspruchsvoll, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Diese Vielfalt macht die Arbeit in diesem Bereich so außergewöhnlich.“

 

Bereichernde Arbeit, Praxiserfahrung und persönliche Entwicklung: Was die Studenten motiviert

Christin hat sich ursprünglich für die Law Clinic beworben, um auf diese Weise in den späteren Alltag hinein zu schnuppern und zu sehen, wie das erlernte Wissen in der Praxis tatsächlich angewandt wird. Sie fand einen anderen Blickwinkel auf die Rechtsgebiete und eine bereichernde Tätigkeit. Nach einem Jahr in der Cyber Law Clinic hatte sie noch lange nicht genug: „Nachdem ich in meinem ersten halben Jahr sowohl rechtlich, als auch persönlich eine Menge positiver Erfahrungen mitgenommen hatte, verstand es sich von selbst, dass ich die Law Clinic noch nicht verlassen und weiterhin Teil des Teams sein wollte.“

 

"Diese Erfahrung kann ich daher nur jedem empfehlen, der bereits vor Abschluss seines Studiums einen ausgiebigen und umfangreichen Blick auf seine mögliche Zukunft erhaschen möchte."


Auf die Frage, welches Erlebnis ihr aus der Zeit in der Law Clinic speziell in Erinnerung geblieben ist, antwortet sie: „Wenn ich an die vergangenen eineinhalb Jahre zurückdenke, fallen mir dutzende außergewöhnliche und einmalige Momente ein. Die Law Clinic als solches war für mich einfach das beeindruckendste Erlebnis. Jeder einzelne Moment gehört für mich dazu.“ Das Schönste an der Arbeit war für sie, die Freude die man anderen Menschen bereitet, indem man ihnen helfen kann. Auch die persönliche Entwicklung, die sie selbst durchgemacht hat, empfand sie als Bereicherung.

Gab es auch mal Probleme, weil die Berater der Law Clinic noch Studenten sind? Christin verneint, man habe sie immer ernst genommen. „Die Ratsuchenden haben sich unabhängig von unserem Ausbildungsstand über eine Antwort gefreut.“

 

Vorsicht im Internet: Diese 3 Fehler solltest du unbedingt vermeiden

1. Mit fremden Federn schmücken

Ein Thema, das laut Christin besonders wichtig ist im Bezug auf die verantwortungsvolle Internetnutzung, ist die Frage zu den Nutzungsrechten fremder Bilder. Ihr Tipp ist einfach: „Lasst bitte die Finger von fremden Bildern im Internet!“

2. Zu offen sein

Außerdem rät sie auch, besonders darauf Acht zu geben, welche Fotos oder Informationen man von sich selbst im Internet preisgibt: „Was heutzutage vielleicht angesagt ist bzw. dem Trend entspricht, könnte es in zwanzig Jahren nicht mehr sein. Dann ist der Ärger über die damalige „Freizügigkeit“ womöglich groß.“

3. Gemeinheiten verbreiten

Auch das Thema Cybermobbing erfährt immer mehr Bedeutung. „Durch die Anonymität im Internet sind viele Personen schneller geneigt - sonst eingehaltene - Grenzen zu überschreiten. Dies richtet bei den Betroffenen meist größere Schäden an, als man denken mag.“

 

Du möchtest dich auch bei der Cyber Law Clinic Hamburg engagieren? Melde dich gerne bei Frau Zapp.

Besuch doch mal die Cyber Law Clinic Hamburg auf Facebook oder ihrer Homepage!

 

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

Quelle: Statista (2014). Anteil der Internetnutzer in Deutschland von 2001 bis 2013. Letzter Zugriff am 08.10.14 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13070/umfrage/entwicklung-der-internetnutzung-in-deutschland-seit-2001/

 

 

08. Oktober 2014

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