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7 Tipps zum Glücklichsein!

Don't worry be happy! - Wir zeigen dir wie's geht!


verfasst von Finn Holzky und veröffentlicht am 06.12.2016

Das Jurastudium ist hart und zehrt an den Nerven. Der Notendruck ist kaum zu übertreffen, die Semesterferien werden mit Hausarbeiten und Pflichtpraktika gefüllt und am Ende des Hauptstudiums hat man vor dem Examen de facto noch nichts auf der Haben-Seite. Grund genug für uns nach richtigen Glücksboostern für euch zu suchen!

 

1. Wie glücklich/unglücklich bist du eigentlich jetzt und was ist Glück für dich überhaupt?

Natürlich schreiben wir nicht jeden Tag 18 Punkte in Klausuren oder gewinnen beim Sport jedes Spiel und trotzdem können wir glücklich sein. Manchmal hilft da eine einfach Bestandsaufnahme - Was hast du bisher alles erreicht? Für diejenigen, die einen richtigen Test machen wollen, ist der „Lebenszufriedenheits-Fragebogen“ von Ed Diener, einem US-amerikanischen Psychologen und Autoren, zu empfehlen.

 

2. Geld macht nicht glücklich – Kein Geld macht nicht unglücklich    

Nun schwimmen wir Studenten in der Regel nicht gerade im Geld. Das kann durchaus mal belastend sein, wenn man bestimmte Dinge nicht kaufen kann oder Jobs machen muss, die einem nicht gefallen. Doch gerade hier sollte man nicht nach dem Ursprung für Glück und Unglück suchen. Forscher haben reihenweise bewiesen, dass Geld nur einen minimalen Einfluss auf unser Glücksempfinden hat. Lediglich wenn Menschen weit unter dem Existenzminimum leben, kann Geld das Glück entscheidend beeinflussen – in Deutschland kein typischer Zustand bei Studenten.

 

3. Was steigert Glück? - Flow!    

Was wie ein ziemlich abgedroschener Spruch klingt, ist in Wahrheit das Ergebnis wissenschaftlicher Studien. Flow beschreibt hierbei das Aufgehen in einer bestimmten Tätigkeit. Der Wissenschaftler Mihaly Csikszentmihalyi fand dabei heraus, welche Faktoren einen Flow besonders fördern: Für einen richtigen Flow braucht man Ziele, die auch unmittelbar erreicht werden können, ein Gefühl von Kontrolle und Konzentration.

Umgemünzt auf einen Lerntag beispielsweise könnte das bedeuten, dass man statt der Zielsetzung jetzt X Stunden zu lernen, sich einen bestimmten Lernstoff als Ziel setzt, diesen am Ende mit einer Selbstkontrolle oder einem Test abfragt und man sich dabei zur Konzentration in einen ruhigen Lernbereich zurückzieht. Bewiesen ist auch, dass nicht die große Euphorie am Tag der Erreichung des großen Ziels besonders glücklicht macht, sondern der eigentliche Weg dorthin. Dabei hilft es auch, sich jeden Tag bewusst vor Augen zu führen, was man heute/ bisher geschafft hat.


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4. Freizeit aktiv nutzen

Dass Freizeit auf den ersten Blick glücklicher macht als Arbeit, liegt scheinbar auf der Hand. Doch gerade in unserer Freizeit begehen wir mit die größten „Glücks-Fehler“. So hat sich herausgestellt dass Freizeitaktivitäten extrem unterschiedlich happy machen. So ist die Lieblingsbeschäftigung eines Großteils "Fernsehen" im Vergleich zu anderen Aktivitäten ein absoluter Glückskiller. Es ruht weder entscheidend aus, noch erhöht es das Glücksgefühl dauerhaft.

Es sind vielmehr aktive Beschäftigungen, die unser Glücksgefühl stimulieren. Auf Platz eins liegt übrigens Tanzen. Forscher gehen davon aus, dass die Kombination aus Bewegung und Körperkontakt unser Glück besonders anheben. Ähnlich positive Effekte lösen Sport und Musikmachen, ehrenamtliche Tätigkeiten oder gemeinsame Aktivitäten mit Freunden aus.

 

5. Arbeiten ist ein Glücksfaktor!

Fast jeder von uns kennt dieses uns selbst überraschende Gefühl: Nach langer Freizeit, beispielsweise den Ferien in der Schulzeit oder einem Urlaub, hegen wir plötzlich den Wunsch nach Arbeit. Dieser Wunsch kommt uns zwar kurz nach Wiederaufnahme rückblickend merkwürdig vor, doch kehrt er in der Regel immer wieder. Das liegt an unserer zwiegespaltenen Einstellung zur Arbeit.

Auf der einen Seite wird fast jeder bestätigen können, dass der Moment nach erfolgreich getaner Arbeit mit einer der Besten ist. Auch die Erfolge, die wir durch Arbeit erreichen können, beflügeln uns am meisten und der bereits angesprochene Flow entsteht am häufigsten während intensiver Arbeit. Gleichzeitig aber wünschen sich viele Menschen mehr Freizeit – Handeln sie also entgegen ihrer eigenen Erfahrungen? In der Regel nicht, denn es kommt sowohl auf die richtige Mischung als auch auf die Umstände und Tätigkeiten in der Arbeit an.

 

6. Wann macht Arbeit uns glücklich?        

Getreu dem Motto „Gute Arbeit tut gut.“ stellt sich die Frage, wann Arbeit eigentlich gut für uns ist. Hier kommt es vor allem auf die eigenen Präferenzen an, beispielsweise ob körperliche Arbeit mehr als eine Last oder eine Möglichkeit zum Auspowern gesehen wird. Es gibt aber genauso Faktoren, die pauschal auf fast alle Menschen zutreffen. Für gute Arbeit bedarf es in der Regel einen Sinn, sprich ein größeres Ganzes, was dahinter steht sowie die Möglichkeit, etwas bewirken zu können mit dem Erkennen der Ergebnisse.

Für Juristen beispielsweise könnte hier das Eintreten für andere in Betracht kommen oder das Aufrechterhalten einer öffentlichen Ordnung. Ein weiterer Faktor, der die Einstellung gegenüber der Arbeit beeinflusst, ist die Abwechslung und schließlich die eigene Identifikation damit und eine eigene Zielsetzung. Hierbei können übrigens Ziele, wie Erfolg oder Geld durchaus eine Rolle spielen, sie alleine reichen jedoch nicht aus, um glücklich zu sein! Vielmehr macht es einen Menschen glücklich, wenn er sieht, dass er etwas durch sein Zutun bewirken kann und Dinge voranbringt.

 

7. Mottos, Prinzipien und Vorbilder

Dieser letzte Tipp ist durchaus umstritten, was aber gleichermaßen bedeutet, dass er zumindest für einen bestimmten Anteil von Menschen hilfreich ist. Gerade wer Probleme damit hat sich zu fokussieren oder wer vergeblich auf der Suche nach einem Sinn oder dem Glück im Leben ist, für den kann ein Grundgerüst für ebenjenes durchaus hilfreich sein. Dabei soll nicht blind irgendwelchen Vorschriften gefolgt werden, sondern vielmehr kann ein Motto, Prinzip oder eben ein Vorbild eine Orientierungshilfe sein, wenn man selbst unsicher ist oder eine Motivation braucht.

 

Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.

(arabisches Sprichwort)

 

Glück ist etwas sehr kompliziertes und nicht für jeden bedeutet es dasselbe. Doch an dem alten arabischen Sprichwort und dem bei uns bekannten „Jeder ist seines Glückes Schmied“ ist wie so oft einiges dran. Oft hilft es bereits bewusster zu leben und sich seine eigene Komfortzone zu schaffen, indem man einfache Regeln wie zum Beispiel unsere sieben kleinen Tipps befolgt!

 

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Über den Autor

Finn Holzky

Schreibt neben seinem Jurastudium seit 2 Jahren für TalentRocket und hat gerade sein 1. Staatsexamen in Göttingen hinter sich gebracht.

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