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DLA Piper StartUp! – das Trainee Programm einer weltweit tätigen Wirtschaftskanzlei


veröffentlicht am 12.02.2020

Neben der Ausbildung bei einem Partner bietet DLA Piper jungen Juristen (m/w/d) mit dem Trainee Programm DLA Piper StartUp! ein maßgeschneidertes Weiterbildungsprogramm aus sechs Modulen zur Vorbereitung auf die Examina und den Berufsstart an. TalentRocket Law sprach mit Kai Bodenstedt, Partner Employment, Guido Kleve, Partner Litigation and Regulatory und Sonja Kehl, L&D Manager Germany, Austria, Slovakia.

  
"People make it happen": Kai Bodenstedt, Sonja Kehl und Guido Kleve über DLA Piper StartUp!


Herr Bodenstedt, was waren die Zielsetzungen, als das Trainee Programm ins Leben gerufen wurde?

Kai Bodenstedt: Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung wollen wir angehenden und jungen Juristen eine exzellente Vorbereitung auf die zweite juristische Prüfung und den Berufsstart sowie zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten bieten, um so als attraktiver Arbeitgeber die besten Talente für uns gewinnen zu können.


Wie lange hat es gedauert, das Programm auszuarbeiten und welche Philisophie von DLA Piper verbirgt sich dahinter? 

Kai Bodenstedt: Die Vorbereitung dauerte etwas über ein Jahr und die DLA-Piper-Philosophie dahinter ist der Anspruch, unseren Mandanten zu helfen und erfolgreich zu sein. Das können wir nur, wenn wir die besten Leute haben: People make it happen.


Frau Kehl, wie hat sich die Personalentwicklung seit den Anfängen des Programms bei DLA Piper auf dem Markt allgemein verändert?

Sonja Kehl: Das Traineeprogramm ist intern, aber auch auf dem Markt, sehr stark nachgefragt. Seit dem Start des Programmes ist es zusammen mit den Aktivitäten des Recruitings gelungen, die Zahl der Berufsanfänger von DLA Piper deutlich zu steigern.
 


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Klar ist, dass das Trainee Programm zu DLA Piper passt. Aber passen auch alle Bewerber zum Trainee Programm oder werden bestimmte Erwartungen an die Bewerber gestellt? 

Kai Bodenstedt: Natürlich können wir nicht alle Bewerber berücksichtigen, wir sprachen ja schon über den Exzellenzanspruch unserer Kanzlei. Mit entsprechend großer Sorgfalt wählen wir auch die Bewerber aus, wobei nicht nur die Noten, sondern auch die Persönlichkeit eine Rolle spielen.


Wie ist die Erfahrung mit dem Trainee Programm? Ist die unternehmensbezogene Ausbildung für zukünftige Kollegen im Ergebnis besser geeignet, ein Team zusammen wachsen zu lassen und ersetzt dies das alte "Learning by doing"? 

Sonja Kehl: Teamentwicklung ist kein primäres Ziel des Programmes, wobei wir jedoch feststellen, dass das Programm auch gut auf das Thema Zusammenarbeit und Vernetzung einzahlt. Ein Programm kann "Learning by doing" nie ersetzen, allerdings wirkungsvoll unterstützen.


Herr Bodenstedt, an wen genau richtet sich das Trainee Programm von DLA Piper?

Kai Bodenstedt: Das Trainee Programm richtet sich an die gesamte Spannbreite angehender Juristen kurz vor der ersten juristischen Prüfung bis nach der zweiten juristischen Prüfung. Diese können bei uns als juristische und wissenschaftliche Mitarbeiter, Referendare und wissenschaftliche Referenten arbeiten.
 


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Wie sieht ein typischer Seminartag für einen Teilnehmer des Trainee Programms aus? 

Sonja Kehl: Von einem typischen Seminartag kann man nicht sprechen, denn das Programm zeichnet sich durch seine inhaltliche und didaktische Vielfalt aus. Das reicht vom E-Learning über Videotrainings, Präsenzseminare bis zur Big-Room-Veranstaltung "DLA Piper Day".


Frau Kehl, innerhalb des Programms werden viele Seminare angeboten. Haben die Teilnehmer die Wahl, welche Seminare sie besuchen?

Sonja Kehl: Aus den sechs Modulen können die Teilnehmer gemäß ihrer Interessen und Neigungen nach in Abstimmung mit dem zuständigen Partner frei wählen. Die examensvorbereitenden Module sind primär für die Referendare bestimmt.


Herr Kleve, Sie sind auch Bundesligaschiedsrichter beim DFB. Welche Parallelen kann man vom Sport zu der Arbeit bei DLA Piper ziehen?

Guido Kleve: Da gibt es viele: Das fängt an beim Fair Play, geht über Leistungsorientierung, Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und letztlich ein begeistertes Publikum bzw. erfolgreiche Mandanten zu überzeugen. Speziell als Schiedsrichter müssen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen getroffen werden. Als Anwalt muss man Entscheidungen sicher treffen und noch viel mehr: Seine eigenen Mandanten bei der Entscheidungsfindung als trusted Advisor unterstützen.


Das Programm beinhaltet ebenfalls einen Vortrag von Ihnen, in dem Sie deutlich machen, dass die Tätigkeit in einer internationalen Kanzlei durchaus auch mit einem anspruchsvollen Hobby zu vereinen ist. Wie unterstützt DLA Piper seine Mitarbeiter in Sachen Work Life Balance? 

Guido Kleve: DLA Piper unterstützt seine Mitarbeiter mit zahlreichen Angeboten, wie Gesundheitstage, Sportangebote in Fitness-Studios bis hin zu einem Familienservice mit Kinderbetreuung, Lebenslagen-Coaching und Elderware an. Ferner unterstützt die Kanzlei mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Home Office.


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Alles in allem gibt es sechs Module. Einige davon sprechen auch explizit Referendare an. Sind diese somit Hauptzielgruppe und wann ist der beste Zeitpunkt für dieses Programm? 

Sonja Kehl: Eines von den sechs Modulen, die konkrete Examensvorbereitung, richtet sich schwerpunktmäßig an Referendare. Das Programm bietet unterjährig die verschiedenen Module an. Durch den modularen Aufbau können die Teilnehmer zu jedem beliebigen Zeitpunkt starten.


Haben Referendare, die bereits in diesem Programm waren, eine bessere Chance auf eine Karriere bei DLA Piper oder zu aller erst eine Chance besser durch das Examen zu kommen?

Kai Bodenstedt: Mit dem Trainee Programm wollen wir die Teilnehmer in ihren Skills und Kompetenzen weiterentwickeln. Durch die Klausuren- und Vortragstrainings steigern die Examenschancen sicherlich.
 

Die Chance ein Angebot als Associate bereits im Referendariat zu erhalten, ist groß.


Wir haben viele Anwälte und Partner, die als Trainee bei uns gestartet sind. Wichtig ist auch, dass die Trainees mit ihrer Teilnahme an diesem Event einen tiefen Einblick in den täglichen Arbeitsalltag bei DLA Piper erhalten und in engen Kontakt zu unseren Anwälten treten.


Gibt es Strategien, die die Teilnehmer im Programm lernen und welche sie sonst mühsam erarbeiten müssten und was sollten Teilnehmer des Trainee Programms unbedingt für sich mitnehmen? 

Sonja Kehl: Viele Angebote, wie Knowledge Management und IT-Training, Grundlagen der Ökonomie, sicheres Auftreten und Kommunizieren gehen bewusst über die juristische Ausbildung hinaus. Flankiert wird dies durch ein systematisches Mentoring, welches Rückmeldung und Orientierung gibt.


Was, wenn Referendare und Berufsanfänger überhaupt keine Ahnung haben, welcher Fachbereich eigentlich der richtige ist – kann das Trainee Programm hier auch weiterhelfen? 

Sonja Kehl: Ja, dafür gibt es speziell den DLA Piper Day, der den Jahrmarkt der Möglichkeiten in einer internationalen Wirtschaftskanzlei an einem Tag aufzeigt. Die acht Fachbereiche stellen ihre Arbeit in Form von Marktständen vor, an denen informiert und diskutiert wird. So können sich die Teilnehmer sehr schnell eine Orientierung verschaffen. Abgerundet wird der Tag mit Impulsen zur Zukunft des Anwaltsberufs im digitalen Zeitalter und zur Erwartungshaltung von Mandanten.
 


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Welche Benefits erwarten Referendare, die zu DLA Piper kommen sonst noch? 

Sonja Kehl: Referendare können bei uns in der Anwaltstation unsere Pro Bono Arbeit in einem besonderen Programm kennenlernen. Um das eigene Netzwerk als Referendar weiter auszubauen, gibt es speziell für diese Zielgruppe einen Stammtisch. Für besonders leistungsfähige Stationsreferendare bietet DLA Piper in der Wahlstation die Möglichkeit zu einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt. Durch die fachliche und kulturelle Einbindung in die Arbeit der Kanzlei in einem anderen Land, können die Teilnehmer zusätzlich wertvolle Erfahrungen sammeln – sicherlich ein Benefit für den weiteren beruflichen Werdegang.

 

Ihr Fazit, Frau Kehl?

Das Programm ist eine absolute Win-Win-Situation: Exzellente Weiterbildung und optimale Berufsvorbereitung zieht High Potentials an. Oder, um es mit den Worten ehemaliger Teilnehmer zu sagen:

"Durch den DLA Piper Day habe ich einen exklusiven Einblick in die Zukunft des Anwaltsberufes erhalten."

"Das Mentoring hilft mir sowohl im Arbeitsalltag als auch bei meiner persönlichen Entwicklung."

"Die Trainer in den Klausurentrainings waren äußerst motiviert und kompetent, so dass es im Gegensatz zu einigen Pflicht-AGs eine Freude war, den Präsentation zu folgen."

"Der Dozent hat uns nicht nur rhethorisch fit gemacht, sondern auch viele wertvolle Tipps zu Struktur und Aufbau der mündlichen Prüfung gegeben."

"Das Konfliktmanagementseminar hat mir interessante neue Perspektiven auf Verhandlungen eröffnet."

"Meine Wahlstation im Londoner Büro von DLA Piper war in jeglicher Hinsicht eine unschätzbar bereichernde Erfahrung."

 

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Kehl, Herr Bodenstedt und Herr Kleve!

 

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