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Der Justillon berichtet über kuriose Rechtsnachrichten

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Der Justillon berichtet über kuriose Rechtsnachrichten

Wie viel Schadensersatz kriegt man bei mangelndem Sex mit dem Ehemann?

„Frau bekommt 10.000 Euro Schadensersatz für mangelnden Sex mit Ehemann“, „Hartz-IV Empfänger darf sein Erbe im Stripclub verprassen“ - so lesen sich die Schlagzeilen bei Justillon, der ersten Anlaufstelle für kuriose Rechtsnachrichten. Eine große Facebook-Gemeinde und eine sehr beliebte Homepage zeugen vom Erfolg der Kuriositäten-Sammler. Im Interview mit Gründer Stefan Maier (26) von Justillon erfährst du alles, was du wissen musst - von der Entstehungsgeschichte zum kuriosesten Fall!

 

 

Eine geballte Ladung an unterhaltsamem Recht: Wie alles begann

Das Projekt für kuriose Nachrichten mit Jura-Bezug ist noch jung. Seit dem 11. Juli 2014 reizen Stefan (26) und sein Team die Lachmuskeln der stetig wachsenden Facebook-, Twitter- und Blog-Gemeinde. So fing alles an: Chefredakteur Andreas (23) fand es schade, dass zwar viele Kanzlei- und Jurawebseiten eine Rubrik „Recht kurios“ haben, jedoch fand er nirgends die geballte Ladung an unterhaltsamem Recht. Stefan erzählt: „Geplant war zunächst eigentlich nur eine Facebook Seite „Justillon – kuriose Rechtsnachrichten“ zum Teilen kurioser Fundstellen. Erst dann kam der Gedanke, die Facebook-Seite durch einen begleitenden Blog zu unterstützen. Tatsächlich hat es sich dann jedoch so entwickelt, dass wir Facebook nunmehr nur als Plattform nutzen um die Bloginhalte zu teilen.“

 

Kreative Köpfe: Das Team hinter Justillon

Die drei Gründungsmitglieder von Justillon Stefan, Andreas und Stephan sind Jurastudenten an der Universität Passau im achten Semester, mit Schwerpunkt Medien- bzw. Steuerrecht. Außer der Arbeit für Justillon beschäftigt die kreativen Köpfe daher momentan auch die Examensvorbereitung.

 

Ohne sie ginge nichts: die Leser

Erwartet hatten sich die engagierten Studenten viele junge Leser und Studenten über Facebook. Durch die Eintragung in juristische Blogverzeichnisse verzeichneten sie dann aber, zu ihrer Überraschung, einen großen Ansturm von Volljuristen. Beiträge auf großen Seiten wie Heise, C. H. Beck und Legal Tribune Online halfen, noch größere Bekanntheit zu erlangen. Zur redaktionellen Linie erklärt Stefan: „Generell haben wir es uns zum Ziel gesetzt, unsere Beiträge so juristisch zu verfassen, dass der Jurist sich noch daran erfreuen kann, gleichzeitig aber der juristisch unbedarfte Leser alles versteht. Wir sind froh, dass dies so gut funktioniert und wir auch viele Nicht-Juristen als Stammleser haben.“

 

Penis im Waschbecken: der kurioseste Fall

Durch die Begrenzung auf Kuriositäten ist der Aufwand groß, entsprechendes zu finden, da nur ein Bruchteil der Urteile von Interesse für Justillon ist. „Unsere redaktionelle Arbeit ist die übliche: Neuigkeiten im Blick behalten und die Vergangenheit nach interessantem durchforsten. Wir freuen uns außerdem sehr, wenn wir Themenvorschläge von unseren Lesern bekommen!“

Die Frage, welcher Fall der kurioseste war, ist für Stefan nicht leicht zu beantworten. Er erzählt uns aber von einem der beliebtesten Fälle: Der Penis im Waschbecken.

„Ein Mann erachtete das bei ihm eingebaute Waschbecken als mangelhaft, da entweder das Waschbecken zu groß, oder sein Penis zu klein sei, sodass er sein bestes Stück nicht unter fließendem Wasser reinigen könne. Das Gericht verneinte einen Mangel und führte aus, dass man den Penis auch in stehendem Wasser im Waschbecken reinigen könne, was sogar noch wassersparender sei.“

 

Bitte nicht nerven: keine Werbung auf Justillon

Der Justillon ist nicht etwa Teil eines Verlages, sondern arbeitet absolut unabhängig. Die Gründer haben sich bewusst gegen jegliche Form von Werbung auf ihrer Homepage entschieden. Originalton Gründer Stefan: „Wir haben unheimlich viel Spaß an dem Projekt und sind daher auch gerne bereit es privat zu finanzieren, ohne unsere Leser mit Werbung zu nerven.“

 

Kurz und bündig: Justillon

Was: eine regelmäßige Dosis kuriose Rechtsnachrichten

Wer: Stefan Maier, 26, Projektleiter

Andreas Stephan, 23, Chefredakteur

Stephan Weinberger, 26, Gründungsmitglied

Seit wann: Juli 2014

Für wen: alle, die sich für kuriose Rechtsnachrichten interessieren

Wo: justillon.de

 

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Verfasser: Verena Distler

 

25. August 2014

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