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Die wichtigste Literatur für den Studienbeginn: Ein Wegweiser im Literatur-Dschungel!

Die wichtigste Literatur für den Studienbeginn: Ein Wegweiser im Literatur-Dschungel!

Roxin, Palandt, Brox/Walker, AT und BT, all diese Namen, Wörter und Abkürzungen prasseln auf dich nieder… Studienbeginn, alles ist neu, die juristische Materie aus der Schule nahezu unbekannt, die Stoffmenge überwältigend und von überall hört man was für hohe Anforderungen in Zukunft doch an einen gestellt werden. Jedem Jurastudenten stellt sich daher zu Studienbeginn die gleiche Problematik: Was muss ich lernen? Und womit lerne ich am besten? TalentRocket Jura bietet dir einen Wegweiser für den Studienbeginn, mit dem du das Richtige für dich findest, dir viel Zeit sparst und unnötigen Lernfrust vermeidest.

 

I. Ruhe bewahren – Geld sparen!

Zunächst einmal heißt es tief durchatmen und keine übereilten Entscheidungen zu treffen. Die Klausuren sind noch lange hin und auch an der Universität wird nur mit Wasser gekocht. Das bedeutet zunächst einmal, dass gerade zu Studienbeginn der Einstieg in die Materie noch sehr überschaubar ist. Kein noch so motivierter Studienanfänger sollte daher in den ersten Uniwochen zur Buchhandlung rennen und sein halbes Monatsgeld für teure Lehrbücher ausgeben!

 

II. Literaturvorschläge? Ja, aber…!

Du solltest also erst einmal die Einführungsveranstaltungen deiner Vorlesungen des kommenden Semesters besuchen. Denn schon hier spielt die Frage nach der richtigen Literatur meist eine wichtige Rolle und so wirst du schon am Ende der ersten Uni Woche eine Fülle an Literaturvorschlägen deiner Dozenten, Professoren und Übungsleiter vor dir liegen haben. Grundsätzlich kann man mit jedem dieser empfohlenen Bücher den Stoff, der zum Bestehen der Klausuren benötigt wird, erlernen. Allerdings gibt es große Unterschiede in Struktur, Schreib- bzw. Lehrstil, als auch einfach in der Qualität dieser Bücher. Zudem neigen insbesondere Professoren dazu, Bücher an denen sie selbst oder ihnen bekannte Professoren mitgearbeitet haben, zu empfehlen. Vertraue also nicht blind auf die Vorschläge deines Professors oder Dozenten!

 

III. Erst probieren - dann studieren!

Stattdessen gehst du mit deinen Literaturvorschlägen von Professoren, Übungsleitern, älteren Kommilitonen oder Freunden und Verwandten in deine Universitätsbibliothek. Denn nur hier wirst du herausfinden, welche die richtige Literatur für dich ist. Suche dir zuerst ein für dich schwer zu verstehendes Problem deiner bisherigen Vorlesungen aus und suche dir die Bücher aus denen du auswählen möchtest zusammen. Nun schlägst du in jedem dieser Bücher den entsprechenden Abschnitt auf und versuchst ihn anhand des Gelesenen zu verstehen. Du wirst merken, dass es bei einigen Büchern recht schnell „Klick“ macht, während du bei anderen weiter völlig im Dunkeln bleibst, manchmal sogar noch mehr verwirrt wirst. Anhand dieser Methode wirst du schnell feststellen, welche Bücher für dich gar nicht in Frage kommen und mit welchen du gut arbeiten kannst. Dabei musst du dich nicht einmal für ein bestimmtes Lehrbuch entscheiden, du kannst auch sehr gut mit mehreren arbeiten, du musst nur herausfinden mit welchen, denn diese Entscheidung kann und sollte dir niemand in deinem Studium abnehmen!

 

IV. Lehrbücher sind nicht alles!

Nun sind Lehrbücher insbesondere für Studienanfänger und die sich dir zu Beginn deines Studiums stellenden Probleme oft sehr ausführlich geschrieben und gehen weit über die für dich relevanten Inhalte hinaus. Eine beliebte Alternative ist es daher mit sogenannten Skripten zu lernen. Hierbei erfreuen sich insbesondere die Skripte der Repetitorien Hemmer und Alpmann großer Beliebtheit, da diese den zu lernenden Stoff inhaltlich vollständig und gut verständlich zusammenfassen. Gleichzeitig bieten sowohl Hemmer als auch Alpmann zu ihren Theorieskripten noch Fallskripte an, die dir die Möglichkeit bieten, das Erlernte auch praktisch zur Lösung von Fällen anzuwenden, so wie du es später auch in den Klausuren machen musst. Skripte sind also besonders für deine Klausurvorbereitung sehr hilfreich und zudem für diejenigen, denen es nicht ausreicht Literatur nur in der Bibliothek zu haben, eine kostengünstige Alternative oder Ergänzung zu Lehrbüchern.

Tipp: Wer mit Skripten lernt, sollte trotzdem immer auch ein Nachschlagewerk parat haben, falls Rechtsprobleme auftreten, die man genauer betrachten möchte oder muss, da Lehrbücher in der Regel genauer auf spezielle Rechtsaspekte eingehen als die Skripte!

 

V. Literaturempfehlungen…

… hast du sowieso schon zur Genüge. Und wie du damit umgehen sollst weißt du jetzt ja auch!

 

Fazit

Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen, womit du am besten lernen kannst, also triff du sie auch! Skripte und Lehrbücher schließen sich gegenseitig nicht aus, nutze sie so wie es zu dir passt und ergänze sie miteinander, dann steht auch deinem Erfolg nichts mehr im Wege! 

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

31. August 2015

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