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Du weißt schon wer! Diese Kommilitonen kennen wir alle!

Lifestyle & Fun Facts Jura

Du weißt schon wer! Diese Kommilitonen kennen wir alle!

Streber, Partytier oder Fashionista - diese Studenten hat jede Uni!

#Studium #Fun

 

Nein die Rede ist nicht von dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf und ewigen Gegner Harry Potters, sondern von den üblichen Verdächtigen aus dem Vorlesungssaal und dem Juridicum. Ob in Bayreuth, Münster oder Kiel, diese Studenten kennt wirklich jeder von uns.

 

Der Campus-Nomade 

Immer in der Uni, nie am Arbeitsplatz. So in etwa könnte man diese Person beschreiben. Meistens Raucher, Kaffeejunkie und Dauerredner in einer Person. Steht vor der Bibliothek, am Kiosk, vor der Mensa oder flaniert auf dem Campus. Hat immer Gesprächspartner, die selber gerade mal Pause machen und wenn diese wieder weiterziehen kommt eben der nächste. Gefühlte 50 Stunden die Woche in der Uni und trotzdem notorischer Bulimie-Lerner, Hausarbeiten-Abschreiber und Klausuren-Schieber.

 

Immer Erster, immer Letzter

Schlägt als einziger den Campus-Nomaden in dessen Anwesenheitszeit auf dem Universitätsgelände. Im Gegensatz zum Erstgenannten befindet sich dieser Student dabei jedoch an seinem Arbeitsplatz. Immer. Wirklich immer. Selbst wenn Otto-0815-Student mal wirklich früh aufsteht ist er schon da und auch wenn man selbst eine gefühlte Doppelnachtschicht hingelegt hat, sitzt er noch immer da. In der Mensa hat man ihn auch noch nie gesehen.

 

Der Partylöwe

Dienstagmittag. Ein dunkler, grauer und verhangener Herbsttag. Die Universität hat sich gefüllt und auch die, die mit dem Montag nicht so richtig was anfangen können starten jetzt richtig in die Woche, da taucht er auf. Sonnenbrille auf, Kapuzenpullover und immer eine Flasche Wasser parat. Der Partylöwe! Dass er Montag nicht in der Uni war braucht nicht erwähnt zu werden, denn davor war schließlich Wochenende. Leider war gestern auch noch eine Party und deswegen muss er jetzt im Dunkeln eine Sonnenbrille tragen. Er kommt auch nur in die Uni um kurz vor der Vorlesung auszumachen, wo man sich später zum Vorglühen trifft und ob jemand weiß, wie er gestern nach Hause gekommen ist und wann er seine Jacke verloren hat... Und natürlich wo diesen Mittwoch das alljährliche Bierfest gefeiert wird!

 

 

Das juristische Fashion-Victim

Klischees über Juristen gibt es viele. Dass Klischees meistens auch irgendwo ein Fünkchen Wahrheit enthalten, ist ebenfalls bekannt. Bei manchen Personen ist man sich aber wirklich unsicher, ob aus Ihresgleichen einmal das Klischee entsprungen ist oder sie diesem nur entsprechen wollen, so exakt halten sie sich an jegliche oberflächlichen Vorurteile gegen Jurastudenten. Sie trägt nur hochhackige Schuhe oder Stiefel, Rock oder Stoffhose, dazu Bluse bzw. Polohemd, selbstverständlich mit einem entsprechenden Aufnäher aus der Tierwelt versehen, verstaut ihre Sachen nirgendwo, denn dafür ist kein Platz in der Minihandtasche und wickelt ihren mit Perlenohrringen verzierten Kopf in einen Schal eines bekannten britischen Modelabels. Er trägt ebenfalls Stiefel (Chelsea boots) oder Bootsschuhe, belässt es bei Jeans oder Stoffhose, kombiniert das mit Hemd und Pullover (jeweils mit Tier bestickt versteht sich), wickelt ebenfalls den oben genannten Schal um den Hals, lässt dafür aber die Ohrringe weg. An kalten Tagen tragen sowohl Sie, als auch Er einen Mantel oder eine Steppjacke bzw. Weste einer ebenfalls bekannten britischen Modemarke.

 

Der, der noch nie etwas wusste, aber immer besteht

Diese Spezies verfolgt uns eigentlich schon seit der Schulzeit. Mit den Tränen kämpfend trifft man sie nach Prüfungen an. Meistens sehr mitteilsam und voll des Lobes für Dinge, die Andere in ihren Klausuren niedergeschrieben haben. Diese Spezies hat leider regelmäßig Blackouts. Zumindest glaubt sie es oder will es andere glauben lassen. So richtig verstehen tut keiner diese Spezies, sollte ihr doch bewusst sein, dass spätestens nach dem dritten Mal „Ich wusste gar nichts“ und „Oh ich hab ja doch total gut bestanden“ niemand mehr glaubt oder echtes Mitleid für diese Spezies aufbringen kann. Nichtsdestotrotz hält sich diese Spezies wacker am Leben und gibt uns auch keinerlei Hoffnung auf ein baldiges Ende.

 

Der Geheimagent

Weniger auf der Suche nach der Lösung als nach der Sensation. Vor jeder Klausur hat er oder sie Informationen „aus sicherer Quelle“, was drankommen wird. Das trifft zwar selten zu, wenn aber dann doch mal, „hat er es dir doch gesagt“! Ganz besonders aktiv ist diese Spezies aber gerade zur vorlesungsfreien Zeit, wenn die Hausarbeiten anstehen. Dann tigert er durch die Bibliothek, gibt Hinweise auf Urteile und Altklausuren „die genau dieses Problem“ zum Thema haben und natürlich lösen. Hin und wieder gibt es sogar mal einen Hinweis auf ein schwer zu findendes Buch, in dem der Autor auf einer bestimmten Seite „das ganze Problem der Klausur auf den Punkt bringt und löst“. Das Buch ist zwar mindestens fünfzig Jahre alt und es bedarf einer haarsträubenden Analogie auf den Fall, aber bei dieser Spezies geht es eben mehr um die Sensation und die steht eben nicht in der aktuellen Auflage der Standardliteratur!

 

19. Februar 2016

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