“Hey Kleiner, kannst du mal kopieren gehen?” - 5 Tipps, um im Job ernst genommen zu werden


veröffentlicht am 04.03.2016

 

Karriere in Jura: So wirst du ernst genommen

Gerade junge Juristen haben oft das Gefühl, im Arbeitsleben oder beim Praktikum nicht ausreichend ernst genommen zu werden. Respekt muss man sich verdienen, heißt es. Aber wie eigentlich?

 

Ernst genommen werden: So klappt es

Manche Berufseinsteiger denken, aufgrund ihres Alters sei es nicht möglich, im Arbeitsalltag ernst genommen zu werden. Ob du als professioneller Mitarbeiter wahrgenommen wirst, hängt aber großteils von deinem Verhalten ab.

 

1.“Sorry, ich war gestern einfach zu lange feiern und habe es nicht früher geschafft” : Pünktlich sein

Für manche ist es selbstverständlich, anderen hingegen fällt es sehr schwer, pünktlich zu sein. Wenn du in der Früh immer mindestens fünf Minuten zu spät erscheinst und du bei Meetings immer als Letzter durch die Tür schlüpfst, untergräbt das schon bald deine Glaubwürdigkeit. Das gilt selbst in Unternehmen und Kanzleien, die an sich eine eher lockere Einstellung zum Zuspätkommen haben. Gewöhne dir an, mindestens fünf Minuten früher zu Meetings zu kommen. Das erweckt den Eindruck, dass du deine Termine unter Kontrolle hast und die Person, mit der du dich triffst, respektierst.

 

2. Versteck dich nicht: Selbstbewusstes Auftreten

Es ist für deine Karriere nur zuträglich, wenn du deine Stärken kennst und deine Meinung selbstbewusst vertrittst. Nur wenn du den Eindruck erweckst, dich selbst und deine Meinung ernst zu nehmen und wertzuschätzen, werden das auch andere tun. Es kann sein, dass sich dieses Auftreten am Anfang nicht “natürlich” anfühlt, aber du wirst merken, dass es nach und nach zur Gewohnheit wird, dich selbstsicher zu zeigen.

Übrigens kommunizierst du auch mit deiner Körpersprache Selbstbewusstsein - oder eben nicht. Achte auf eine aufrechte Körperhaltung und sieh Gesprächspartnern in die Augen. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass deine Körperhaltung auch dein psychisches Empfinden beeinflusst. Eine selbstbewusste Körpersprache kann dir helfen, dich selbstbewusst zu fühlen - auch wenn du dich eigentlich ursprünglich nicht so fühlst!

 

3. “I’m ready!” Vorbereitung ist das halbe (Arbeits-)Leben

Wenn du denkst, du hast dich für ein Meeting oder eine Präsentation ausreichend vorbereitet - übe die Präsentation noch zwei Mal mehr, lies dir deine Unterlagen für das Meeting noch mal durch. Mach das zu einer Angewohnheit, und du bist für wirklich alle Eventualitäten gerüstet. Wahrscheinlich wirst du die zusätzliche Vorbereitung nicht brauchen. Vielleicht aber doch, und dann kannst du mit deinem Wissen glänzen.

Wenn du diese Strategie kontinuierlich anwendest, wirst du nach und nach einen Ruf als verlässlicher und immer gut vorbereiteter Mitarbeiter bekommen. Und solche Leute warden ernst genommen.

 

4. Überdachte Äußerungen: Raus mit der Sprache!

Wenn dir erst einmal aus Versehen eine weniger qualifizierte Äußerung “rausgerutscht” ist, ist es schwierig, den schlechten Eindruck rückgängig zu machen. Versuche daher, großteils gut überdachte Aussagen zu machen. Wenn das heißt, dass du zu einem bestimmten Thema gar nichts sagst, ist das auch nicht schlimm.

Das heißt natürlich ganz und gar nicht, dass du deinen Arbeitstag stumm verbringen sollst. Es ist nur empfehlenswert, deine Aussagen vorher zu überdenken. Wenn du es dann noch schaffst, deine Gedanken strukturiert und geordnet zu erklären, wird dein Beitrag ein wertvoller sein. Mitarbeiter, die kontinuierlich wertvolle Gesprächsbeiträge bringen, werden ernst genommen.

 

5.  “Haben Sie das schon gehört?” Auf dem Laufenden bleiben

Lies dir regelmäßig Jura-News durch und bleibe so auf dem Laufenden. So kannst du im Büro mitreden, sei es in der Mittagspause oder beim Smalltalk mit dem Chef.

 

Wenn du diese fünf Strategien kontinuierlich anwendest, wirst du dir bald einen Ruf als verlässlicher Mitarbeiter erarbeiten. Ernst genommen werden als junger Jurist? Kein Problem für dich!

 

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