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jusmeum - die juristische Suchmaschine zum Mitmachen

Zeitgeschehen & Gerichtsurteile

jusmeum - die juristische Suchmaschine zum Mitmachen

Anwälte stellen ihre Expertise im Internet dar

 

jusmeum vereint eine juristische Suchmaschine zum Mitmachen und eine juristische Online-Community. Gründer Dr. Timo Ehmann (37) erzählt uns im Interview, wie die am schnellsten wachsende juristische Community in Deutschland gegründet wurde und wie jusmeum funktioniert.

 

 

Timo, Christian und Adrian: Das Gründerteam hinter jusmeum

Dr. Timo Ehmann (37) hat jusmeum gemeinsam mit seinem Studienfreund Dr. Jan Seevogel gegründet, der sich aber inzwischen aus der Geschäftsführung zurückgezogen hat. Beide haben Jura studiert und nach Studium und Doktorarbeit jusmeum.de gegründet. Inzwischen betreibt Timo jusmeum mit den Entwicklern Christian Schmid und Adrian Pemsel.

Auf die Frage, wie die Idee für jusmeum entstanden ist, sagt Timo: „Wir haben 2009 gegründet und sind seit 2010 online. 2008 war das erste Jahr, in dem Facebook in Deutschland eine Rolle spielte. Google war da schon etabliert und hatte gewissermaßen gerade alle Mitwerber hinter sich gelassen. Google und Facebook waren daher für unsere Idee prägend und wir sind überzeugt, dass man Suche und Netzwerken nur besser machen kann als Google und Facebook, wenn man die Services spezifischer auf eine bestimmte Zielgruppe zuschneidet.“

 

Ein spezialisiertes soziales Netzwerk: Das ist das Besondere an jusmeum

Jusmeum.de ist ein soziales Netzwerk zum Thema Recht. Timo erklärt: „Wir haben einen großen Datenstamm an Primärinformationen, also Gesetzen und Gerichtsentscheidungen. Außerdem haben wir einen wachsenden Datenstamm an nutzergenerierten Fachinformationen, zu denen die Nutzer sich austauschen können und über diesen Austausch Kontakt zueinander aufbauen.“ Das Konzept geht auf: seit April 2010 ist die Suchmaschine online, mehr als 11.000 registrierte Mitglieder sind bis jetzt dabei.

Vor allem Rechtsanwälte, die ihre Präsenz im Internet verbessern wollen, und Personen, die über Google nach Rechtsinformationen suchen, nützen die Dienste von jusmeum.

 

Einfach den Internetauftritt verbessern: So funktioniert jusmeum für Anwälte

Anwälte, die ihre Expertise im Internet darstellen möchten, bekommen bei jusmeum ein geeignetes Umfeld mit guter Google-Sichtbarkeit für ihre Veröffentlichungen. Auch Support bietet die Plattform an, Timo erklärt: „Natürlich unterstützen wir unsere Autoren bestmöglich bei der Verbreitung Ihrer Artikel, z.B. wird jeder Artikel, der eine bestimmte Rechtsnorm zitiert, mit einem kurzen Textauszug auf der Seite der entsprechenden Rechtsnorm angezeigt.“

Auch eine Premium-Mitgliedschaft wird angeboten, bei der die Nutzer verbesserte Suchmöglichkeiten über die Inhalte erhalten. Die Vorteile erläutert Timo so: „Die gefilterte Suche nach Entscheidungen bestimmter Gerichte und bestimmten Zeiträumen ist Premium-Nutzern vorbehalten. Zusätzlich werden Premium-Anwälte auf jusmeum gegenüber Basis-Nutzern bevorzugt präsentiert.

 

Mehr Individualisierung und einfachere Nutzbarkeit: So geht es weiter mit jusmeum

Wenn man Timo fragt, wie es mit den Plänen für die Zukunft für jusmeum aussieht, muss er nicht zwei Mal überlegen: „Wir haben unsere Profile gerade vollständig überarbeitet. Nutzer können jetzt viel mehr als vorher Ihr Profil individualisieren. Außerdem haben wir die Möglichkeit, bei jusmeum.de Artikel zu schreiben, vollständig überarbeitet und wesentlich vereinfacht. Diese Änderungen gehen in den nächsten Tagen live. In Kürze werden wir Nutzern auch die Möglichkeit geben, Ihre eigenen Artikel auf jusmeum.de zu bewerben und so die Reichweite zu erhöhen.“

 

Kurz und bündig: jusmeum

  • Was: eine juristische Suchmaschine zum Mitmachen und eine Online Community

  • Wer: Dr. Timo Ehmann (37), Christian Schmid und Adrian Pemsel

  • Seit wann: 2010

  • Für wen: Rechtsanwälte, die ihre Präsenz im Internet verbessern wollen und Personen, die über Google nach Rechtsinformationen suchen

  • Wo:jusmeum.de

 

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

14. November 2014

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