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Karriere Guide: Die 5 Top-Tipps für Schlagfertigkeit

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Karriere Guide: Die 5 Top-Tipps für Schlagfertigkeit

Nie wieder sprachlos! So lernst du, Aufschneider schlagfertig in die Schranken zu weisen

 

Wir alle kennen sie: fiese Kollegen, die einen mit unerwarteten Angriffen à la „Du siehst ja heute schlecht aus!“ aus dem Gleichgewicht bringen wollen. Bei so einer Aussage fehlen vielen von uns erst mal die Worte. Die Situation kannst du aber auch umdrehen, sodass dein Gegenüber plötzlich nach Worten ringt. Lies jetzt, wie du Nervensägen im Job, Alltag oder Studium durch Schlagfertigkeit mühelos alt aussehen lässt!

 

Viele glauben, für Schlagfertigkeit muss man besonders witzig sein. Das ist nicht richtig, denn die einzige Grundvoraussetzung für Schlagfertigkeit ist, überhaupt etwas zu sagen.

 

Strategie 1: Zeit gewinnen und mit der Aussage erst mal nichts aussagen

Aller Anfang ist schwer, und oft ist man nach einer unpassenden Aussage erst mal nicht fähig, eine tolle Erwiderung hervorzubringen. Die hätte man dann eine halbe Stunde später auf dem Heimweg parat. Wie schon erwähnt, gilt es aber, trotzdem etwas zu erwidern! Standardaussagen wie „Das ist ja schön, dass Sie dazu eine so differenzierte Meinung haben“ zeigen, dass du dich nicht einschüchtern lässt. Du kannst sie in fast jeder Situation anwenden.

 

„Wenn ich sagen würde, was ich sagen könnte, hätten wir alle was zu lachen.“

„Typisch Frau, bringt ja nichts auf die Reihe“ - „Das ist ja schön, dass Sie dazu eine so differenzierte Meinung haben.“

 

TalentRocket Tipp: Einige andere Standardaussagen für aufmüpfige Kollegen:

  • Mit Polemik kommen Sie in dieser Sache nicht weiter. Worum genau geht's bitte?

  • Was beabsichtigen Sie mit dieser herabsetzenden Frage?

  • Wenn ich die Wahl zwischen Ihrer und meiner Meinung habe, dann ziehe ich immer noch meine vor. (Otto von Bismarck)

  • Stopp, bitte erkläre deine Aussage.

 

Strategie 2: Unerwartetes Zustimmen

Bei dieser Strategie stimmst du deinem Gegenüber (meist unerwartet) zu. Diese Strategie ist zwar nicht immer die eleganteste oder kreativste Lösung, funktioniert aber meist und kann daher in den meisten Fällen angewandt werden.

 

„Sind Sie schon geliftet?“ - „Ja, gut geworden, nicht?“

„Du hast einen Fleck auf der Hose.“ - „Gut beobachtet, kannst du hinten auch mal schauen?“

 

Strategie 3: Maßlos übertreiben

Wie im obigen Beispiel stimmst du deinem Gegenüber bei dieser Technik einfach zu, übertreibst gleichzeitig jedoch sehr stark. So ziehst du seine Aussage ins Lächerliche und entkräftest sie so. Außerdem zeigst du, dass du über dich selbst lachen kannst und von der unhöflichen Aussage des Anderen komplett unberührt bleibst.

 

„Du siehst heute richtig schlecht aus!“ - „Ja, als ich heute morgen beim Arzt war, wollte er mir einen Totenschein ausstellen.“

„Du schwitzt unter den Achseln!“ - „Stimmt, meine Nachbarin duscht sogar darunter.“

 

Strategie 4: Bloß nicht rechtfertigen

Zeige Selbstbewusstsein, indem du dich bewusst nicht rechtfertigst und keine Erklärung lieferst. Dein Angreifer merkt, dass dich seine Aussage ganz und gar nicht trifft und keinen Einfluss auf dich hat.

 

„Du hast aber zugenommen.“ - „Ja, stimmt. Und weiter?“

„Anwälte haben einen sehr hohen Stundensatz.“ - „Ja, richtig.“

„Deine Haarfarbe sieht richtig komisch aus.“ - „Und wie kann ich dir sonst noch weiterhelfen?“

 

Strategie 5: Suggestive Umdeutung

Einem Miesepeter in Angriffsstimmung kannst du elegant die Luft aus den Segeln nehmen, indem du seine Aussage ins Positive umdeutest und so zeigst, dass du selbstbewusst bist und dir nichts gefallen lässt.

 

„Du hast absolut kein Taktgefühl!“ -“Wenn das heißen soll, dass ich die Dinge gerne beim Namen nenne und direkt über Unstimmigkeiten rede, dann stimmt das.“

„Sie sind nicht teamfähig!“ - „Wenn Sie sagen möchten, dass ich gerne mit einer gut recherchierten Meinung ins Team-Meeting gehe, ist das korrekt.“

 

Fazit:

  • Mit unseren Tipps für mehr Schlagfertigkeit kannst du Miesepeter in ihre Schranken weisen.

  • Selbst wenn dir in einer Situation keine besonders interessante Erwiderung einfällt, Grundvoraussetzung für Schlagfertigkeit ist, überhaupt etwas zu sagen!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

07. Januar 2015

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