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Karriere im Bereich Jura: Wie du in Vorträgen überzeugst

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Karriere im Bereich Jura: Wie du in Vorträgen überzeugst

5 Tipps zum Sprechen vor Publikum, die du noch nicht kanntest

#Karriere

Freies Sprechen fällt vielen Menschen schwer - egal ob als Referendar oder später, während der Karriere als Jurist. Wenn auch du zu denen gehörst, die vor einer Präsentation Blut und Wasser schwitzen, solltest du dir diesen Artikel genau durchlesen. In 5 Tipps und Tricks lernst du, beim Sprechen vor Publikum zu überzeugen und Blackouts oder Lampenfieber zu vermeiden.

 

1. Charismatisch, glaubwürdig und intelligent wirken: Das Outfit zählt

Die Verhaltensforscherin Vanessa Van Edwards hat sich die Frage gestellt: Wovon hängt das Publikumsempfinden bezüglich Charisma, Glaubwürdigkeit und Intelligenz eines Sprechers ab? Um die wichtigsten Faktoren herauszufinden, hat sie mit ihrem Team eine große Anzahl von Vorträgen analysiert. 760 Freiwillige haben Videos mit Präsentationen nach verschiedensten Kriterien bewertet, unter anderem in Bezug auf Charisma, Glaubwürdigkeit und Intelligenz des Sprechers.

Van Edwards fand heraus, dass Sprecher in einem legeren Outfit schlechter abschnitten als in Business-Kleidung. Frauen im Business Outfit erhielten bessere Bewertungen als Männer im Business Outfit. Helle Kleidung wirkte sich negativ auf die Wertung des Publikums aus.

 

TalentRocket Tipp:

Für dich heißt das: Achte auf ein professionelles Auftreten, wenn du einen Vortrag halten musst. Man wird dich automatisch für charismatischer, glaubwürdiger und intelligenter halten. Und das, bevor du ein Wort gesagt hast!

 

2. Was du sagst, ist weniger wichtig als du denkst: eine gute Körpersprache hilft

Die Publikumsbewertung eines Sprechers fällt nahezu gleich aus, egal ob das Video des Vortrags mit oder ohne Ton angesehen wurde. Das heißt für dich:

  • Positioniere deine Beine hüftbreit. Speziell für Frauen gilt: Verlagere dein Gewicht nicht auf ein Bein - das wirkt unsicher.
  • Atme tief ein. Wie fühlt sich deine Körperhaltung in diesem Moment an? Versuche, diese aufrechte und selbstbewusste Haltung beizubehalten.
  • Gestikuliere, wenn es zu dir passt. Das heißt, wenn du jemand bist, der seine Worte gerne durch viel Gestik unterstützt: nur zu. Viele der besten Redner haben eine stark ausgeprägte Gestik. Wenn sich das Ganze für dich aber unnatürlich anfühlt, dann lass es besser bleiben.
  • Bewege dich in Richtung deines Publikums. Viele Redner bleiben während eines Vortrages wie angewurzelt an derselben Stelle stehen. Es wirkt viel lebendiger, wenn du dich während des Vortrages etwas bewegst und auch mal in Richtung des Publikums gehst.
  • Lächeln macht intelligent: Redner, die während ihrer Rede gelegentlich lächeln, werden als intelligenter eingeschätzt.

 

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3. Die ersten 7 Sekunden meistern: Der Rest ist ein Kinderspiel

Für Redner, die in den ersten 7 Sekunden des Vortrages unsicher wirken oder im ersten Satz nicht überzeugen, besteht kaum eine Möglichkeit, diesen Eindruck später wieder zu verbessern.

 

Versuche daher Folgendes:

  • Übe die ersten zwei Sätze deines Vortrages, bis du sie im Schlaf beherrscht.
  • Stell dich beim Üben so hin, wie du es auch beim Vortrag machen würdest - auch die Körperhaltung während der ersten 7 Sekunden ist entscheidend!

 

4. Na gut, was du sagst zählt auch: Wie du dich inhaltlich am Besten vorbereitest

Natürlich solltest du dich nicht ausschließlich in Bezug auf die Körpersprache vorbereiten und vor dem Spiegel trainieren, so intelligent wie möglich auszusehen. In Bezug auf die inhaltliche Vorbereitung ist eines aber extrem wichtig: Es geht nicht darum, dir ein genaues Manuskript deines Vortrages aufzuschreiben und dieses dann auswendig zu lernen. Wenn es dir Sicherheit gibt, kannst du deine Gedanken natürlich ausformulieren - aber dann nur Stichworte notieren. Im Idealfall nimmst du diese Stichworte dann zwar mit zum Vortrag, aber hältst sie nicht dauernd in den Händen. Das wirkt unsicher!

 

Die 3 wichtigsten Tipps für die inhaltliche Vorbereitung:

  • Informiere dich gut zum Thema deines Vortrages.
  • Schreib dir eine logische Struktur des Vortrages auf - das Wichtigste kommt zum Schluss.
  • Lerne nichts auswendig. Um dich sicherer zu fühlen, kannst du die Struktur mit vereinzelten Stichwörtern mit zum Vortrag nehmen.

 

5. Blackout: Lass dich nicht aus der Bahn werfen

Alles läuft gut, doch plötzlich weißt du nicht mehr weiter. Was kam jetzt noch mal? Plötzlich sehen dich wirklich alle im Saal an. Hat da gerade jemand gekichert? Oder nur gehustet? Ein Albtraum für fast jeden, der einen Vortrag hält!

Ein Blackout ist aber kein Weltuntergang. Die paar Sekunden, in denen du nicht weiter weißt, scheinen viel länger, als sie in Wirklichkeit sind. Es gibt zwei gute Auswege aus dem Blackout, um wieder zurück zum Vortrag zu finden:

  • Sieh dir die Struktur deines Vortrages an. Schon durch das Lesen der Überschrift des nächsten Abschnittes, fällt dir meist schon ein, was du sagen wolltest.
  • Wiederhole, was du eben gesagt hast. „Um das noch einmal zusammenzufassen,...“ Auch so überbrückst du die Stille und findest zurück zum Thema.

 

Fazit:

Durch gute Vorbereitung - inhaltlich, aber genauso in Bezug auf Körperhaltung, Gestik und einen plötzlichen Blackout - kannst du deine Vortragsweise verbessern. Auch beim Sprechen vor Publikum gilt aber: Übung macht den Meister.

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

 

29. April 2015

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