"Die gute Arbeitsatmosphäre bei GÖRG hat mich überzeugt!"

Ein Interview mit Dr. Thomas Lange, Partner bei GÖRG


veröffentlicht am 17.08.2016

 

 

Name:
Dr. Thomas Lange

 

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?
Partner

 

An welcher Universität haben Sie studiert?
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

Welche Noten hatten Sie im 1. und 2. Staatsexamen?
Ein "gut"  im 1. und ein "vollbefriedigend" im 2. Staatsexamen.

 

Ihre Lieblingsfächer waren...
Zivilrecht, Verwaltungsrecht

 

Diesen Schwerpunkt wählte ich während meines Studiums:
Ich habe mich für die Wahlfachgruppe Zivilrechtspflege (u.a. Familien- und Erbrecht) entschieden, da ich damals geplant hatte, in die Kanzlei meines Vaters einzusteigen und allgemeines Zivilrecht zu machen.

 

Großkanzlei
GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

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Hier habe ich mein Referendariat absolviert:
Mein Referendariat habe ich am Landgericht Essen absolviert, weil die Kanzlei meines Vaters in diesem Landgerichtsbezirk liegt und der Plan ja war, dort anzufangen.

 

Deshalb habe ich mich für Kanzlei Görg entschieden:
Mein Interesse an Wirtschaftskanzleien ist erst während des Referendariats geweckt worden. Zunächst habe ich dann bei einer anderen Großkanzlei angefangen und bin nach rd. 4½ Jahren zu GÖRG gewechselt. Man hatte mir glaubhaft von der sehr guten Arbeitsatmosphäre berichtet. Zudem hatte ich das Gefühl – welches sich letztlich bestätigt hat –, dass die Partnerchancen gut sind und es im Vergleich zu vielen internationalen Großkanzleien kleine aber feine Unterschiede bei der Einstellung zu Arbeit, Familie und Freizeit gibt: Natürlich arbeiten wir viel und es gibt dringende Sachen, die sofort erledigt werden müssen. Unnötig kurze Fristen habe ich demgegenüber noch nicht erlebt. Zudem ist jedem hier bewusst, dass es auch familiäre Verpflichtungen, Hobbies und Urlaub gibt.

 

Dies war das lustigste/bewegendste Mandat meiner bisherigen Karriere:
Das ist schwer zu sagen. Nachhaltig beeindruckend war sicherlich das erste Großmandat. Wir haben den Börsengang eines Unternehmens begleitet und ich habe zum ersten Mal die Zusammenarbeit in einem großen Team erlebt. Darüber hinaus trägt man nach der "Schonzeit" des Referendariats nun plötzlich Verantwortung. Gleichzeitig macht man vieles zum ersten Mal. Alles sehr beeindruckend, so dass ich noch heute öfter an die damaligen Erfahrungen zurückdenke.

 

Folgende Schlüsselqualifikationen habe ich zusätzlich erlangt:
Auslandserfahrung und verhandlungssicheres Englisch: Ich habe bereits einige Wochen während des Referendariats und dann nochmal später für sechs Monate im Rahmen eines Secondments bei der englischen Wirtschaftskanzlei Slaughter and May gearbeitet. Dies war eine sowohl persönlich als auch beruflich spannende Zeit. Außerdem konnte ich dort meine Englischkenntnisse noch weiter verbessern.

 

Was raten Sie jungen Juristen, die sich gerne auf Bank- und Kapitalmarkrecht fokussieren möchten?
Zunächst einmal rate ich jungen Juristen, sich mit der Spezialisierung ruhig Zeit zu lassen und ggf. auch einiges auszuprobieren. Sollte jemand schon früh wissen, was er/sie machen möchte: Herzlichen Glückwunsch! Dann ist es sicherlich sinnvoll, den entsprechenden Schwerpunkt im Studium zu wählen und im Rahmen von Praktika oder später im Referendariat Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln - idealerweise nicht nur bei Kanzleien, sondern vielleicht auch einmal bei einer Bank oder einem Unternehmen.

 

Die Branche Banken und Sparkassen ist...
…eine sehr interessante Brache, die ständigen Veränderungen unterliegt. Insbesondere seit der Finanzkrise sind Banken und Sparkassen vielen Herausforderungen, vor allem im Bereich Regulierun, ausgesetzt. Zudem steigt die Anzahl sog. alternativer Kreditgeber, wie etwa Versicherungsunternehmen, die ebenfalls bestimmte Finanzprodukte anbieten und so in Konkurrenz zu den Banken treten.

 

In wie weit wird sich Ihre Tätigkeit mit Fokus Banken und Sparkassen in den nächsten Jahren verändern?
FinTechs sind in der Branche derzeit ein "heißes Thema". Inwieweit diese den Banken und Sparkassen Konkurrenz machen oder nicht eher die Kooperation im Vordergrund steht, muss sich erst noch zeigen. In jedem Fall ergeben sich hier neue Beratungsfelder.

 

Und zu guter Letzt: Die ersten Wochen als Partner sind...
…eine gute Zeit: Ein lang angestrebtes Ziel endlich erreicht. Einige neue Themen und Verantwortlichkeiten. In vielen Bereichen aber auch "alles wie immer".

 

Vielen Dank für diesen Einblick, Herr Dr. Thomas Lange!

 

Zur Mitteilung der Partnerernennung 2016

Zum Gespräch mit Frau Fielenbach zum Thema: Familie und Karriere - geht das in einer Großkanzlei wie GÖRG?

 

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