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Resilienz als Karriere-Booster: 4 Strategien, wie du aus Misserfolgen stärker hervorgehst

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Resilienz als Karriere-Booster: 4 Strategien, wie du aus Misserfolgen stärker hervorgehst

4 Strategien, die resiliente Menschen täglich anwenden

Wir haben alle schon Misserfolge erlebt - ob beim Studium, auf der Suche nach einem Job in Jura, im Privatleben. In einer Prüfung schon zum zweiten Mal durchgefallen und schon stellen wir unser Studium Frage. Es gibt Menschen, die in derartigen Situationen aufgeben, wochenlang kiloweise Schokolade essen und beschließen, nie wieder aus dem Haus zu gehen. Und es gibt die, die scheinbar unbeeindruckt fröhlich weiterlernen und die Prüfung beim dritten Mal bestehen. Wie machen die das? 

 

Hinfallen und aufstehen: Was bedeutet Resilienz?

Was ist Resilienz? Resiliente Menschen reagieren flexibler auf Veränderungen und Resignation ist ihnen ein Fremdwort. Sie handeln lösungsorientiert und gehen aus Krisen gestärkt und mit neuen Fähigkeiten hervor. Sie sind motiviert, optimistisch und verfügen über eine gute Sozialkompetenz. Doch Resilienz ist nicht unbedingt angeboren, sie kann erlernt werden. Wir zeigen dir 4 Strategien, die dir helfen können, mit schwierigen Situationen leichter fertig zu werden.

 

1. Kein Tabu: Negative Emotionen akzeptieren

Wenn wir mit unangenehmen Situationen konfrontiert sind, ist es oft einfacher, negative Gefühle auszublenden und wir versuchen, sie zu verdrängen. Menschen mit hoher emotionaler Resilienz akzeptieren ihre Gefühle wie Enttäuschung, Trauer, Scham oder Entmutigung, denn sie sind zuversichtlich, dass sie mit diesen Emotionen umgehen können.

Egal, ob du eine schlechte Note erhalten hast oder ob du deinen Traumjob (noch) nicht ergattern konntest - Enttäuschungen schmerzen, es hilft aber nicht, sie zu verdrängen. Trau dich, deine Emotionen zuzulassen. Oft vergehen sie dann auch schneller wieder - versprochen!

 

2. Probleme bedeuten, dass du deine Komfortzone verlassen hast

Menschen, die Herausforderungen mit hoher emotionaler Resilienz angehen, wissen, dass man gelegentliches Scheitern in Kauf nehmen muss, wenn man seine Komfortzone verlassen möchte. Sie wissen, dass dieses Scheitern ein notwendiges Übel ist, um auf lange Sicht zu wachsen.

Versuche, diese Haltung anzunehmen. Nur indem du neue, ungewohnte Situationen als Teil deines Lernprozesses akzeptierst, kannst du anfangen, Niederlagen als Lernmöglichkeit zu sehen.

 

 

3. Du bist nicht deine Niederlage: ein stabiles Selbstbild entwickeln

Nach einer Enttäuschung neigen weniger resiliente Menschen oft dazu, sich selbst abzuwerten. Gedanken wie “Ich bin so dumm, wie konnte ich nur diese Prüfung nicht schaffen!” kommen häufig vor und nagen an unserem Selbstbild. Menschen mit einer hohen emotionalen Resilienz reagieren auf ein einmaliges Ereignis (wie etwa eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch) nicht mit einer Abwertung ihrer eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeit. Grübelnde Selbstgespräche sind nicht lösungsorientiert und helfen nicht, die Situation zu verbessern.

Versuche, deinen inneren Dialog auch in Krisensituationen freundlich zu halten. Sprich mit dir selbst, als wärst du dein bester Freund.  “Du bist so dumm, warum bist du durchgefallen? Du schaffst ja gar nichts” Das würden wir keinem unserer Freunde sagen! Kontrolliere deinen inneren Dialog. Sei verständnisvoll, freundlich und lösungsorientiert.

 

4. Kein Klischee: Aus Niederlagen lernen

Wenn im Leben etwas richtig schief geht, fällt es uns im ersten Moment sehr schwer, eine positive Seite zu sehen. Wenn wir diese Niederlage dann aber mit etwas zeitlichem Abstand betrachten, wird uns klar, dass wir uns zum Beispiel als Mensch weiterentwickelt haben. Denselben Fehler zweimal zu machen erscheint unwahrscheinlich. Oder uns wird klar, dass wir durch eine schmerzhafte Trennung mehr Zeit für andere Dinge bekommen haben, die im Endeffekt besser für uns sind.

 

Du bist ganz und gar nicht der Einzige, bei dem die Dinge manchmal richtig schief laufen! Vergiss nicht, dass Niederlagen unabdingbar sind, wenn du langfristig wachsen möchtest.

 

08. Januar 2016

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