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School’s out? Not this summer!

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School’s out? Not this summer!

Die bekanntesten Summer Law Schools

Was sind sie, was bedeuten sie und wie kann man daran teilnehmen? Die Rede ist von den sogenannten „Summer Schools“. Früher hauptsächlich aus dem angloamerikanischen Hochschulwesen oder auch einfach nur aus amerikanischen Filmen bekannt, haben sie sich heutzutage auch in Europa etabliert. Doch was genau bieten sie eigentlich und welche „Summer Schools“ gibt es?

Es handelt sich dabei grundsätzlich um Bildungsveranstaltungen, die der beruflichen aber häufig auch der privaten Fortbildung dienen sollen. Eine Summer School bietet dabei im Regelfall keinen qualifizierenden Abschluss, sondern eher ein vertieftes Arbeiten an einer bestimmten Thematik. Häufig wird dies zudem in gemeinsame gesellschaftliche Aktivitäten zum Kennenlernen und Netzwerken eingebettet. Es handelt sich im Prinzip um eine mehrwöchige Kurzakademie zu bestimmten Themen, die sich an eine bestimmte Gruppe von Studenten richtet. Für uns besonders interessant sind natürlich die sogenannten Summer Law School-Angebote. Es können aber auch „jura-fremde“ Summer Schools durchaus sinnvoll und ergiebig sein, gerade weil sie „mal was anderes“ sind!

 

Populäre Summer Schools

Bekannte Summer Schools bieten beispielsweise Elite-Universitäten wie Harvard, Oxford oder Cambridge an. Diese sind zwar exzellent und werden natürlich nur von absoluten Spitzenstudenten besucht, die Plätze sind aber auch dementsprechend schwierig zu bekommen und auch die Preise sind eben „erstklassig“. Wer sich für die Sommerangebote der Elite-Universitäten interessiert, sollte sich daher frühestmöglich auf deren Internetpräsenzen oder am besten sogar telefonisch über die Angebote informieren und bewerben. Wer dann tatsächlich einen der begehrten Plätze bekommen hat, sollte sich zudem nach Stipendien umsehen, da die Kosten selbst ohne Flüge bereits 4.000 Euro übersteigen können.

 

An interessanten Alternativen mangelt es dennoch nicht.

Wer sich gegen die Elite entschieden hat oder keinen Platz ergattern konnte, der muss den Kopf nicht in den Sand stecken! Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) beispielsweise bietet ein spezielles Programm für Sommerschulen und Praktika in Mittel- und Osteuropa mit dem Slogan „Go East!“ an. Wer hier einen ansprechenden Platz findet und schlussendlich auch bekommt, der schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn so ist auch die Finanzierung größten Teils gleich mit dem Stipendium des DAAD gedeckt!

Eine weitere Alternative sind die Einzelangebote vieler ausländischer Universitäten. Hier kann man sich direkt bei den Universitäten informieren oder aber man sucht auf der Homepage einer deutschen Universität mit juristischer Fakultät nach einer Informationsquelle für Sommerschulen an Partneruniversitäten. Ein Beispiel hierfür wäre die Universität Köln, die bereits eine Auswahl an juristischen Sommerschulen im Ausland für deutsche Studierende zusammengetragen hat.

Eine weitere Möglichkeit, an eine Sommerschule im Ausland zu kommen, bietet die European Law Students‘ Association, kurz ELSA. Diese betreibt selbst regelmäßig Summer Law Schools oder vermittelt Kontakte. Wer hier Interesse hat, sollte sich an das ELSA Büro seiner juristischen Fakultät wenden oder, wenn das nicht möglich ist, sich über das Kontaktformular auf der Homepage an die zuständigen Personen wenden. Hier werdet ihr von ELSA-Mitgliedern begleitet, die diesen Weg häufig bereits selbst gewählt haben oder zumindest schon viele Bewerber begleitet und somit die nötige Erfahrung mitbringen.

 

Fazit

Summer Schools bieten eine tolle Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, sich in ein bestimmtes Gebiet einzuarbeiten und neue Länder und Kulturen kennen zu lernen. Und das Beste daran ist: Summer School Angebote gibt es wirklich viele! Du musst nur die richtigen für dich heraussuchen und dich frühzeitig bewerben, dann klappt es auch mit deiner Summerschool! Viel Erfolg!

 

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15. Juli 2015

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