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Selbstbewusst durchs Leben – überzeuge dich als Erstes!

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Selbstbewusst durchs Leben – überzeuge dich als Erstes!

Tipps für mehr Selbstvertrauen

Sei es ein Bewerbungsgespräch mit unserem Traumarbeitgeber, ein Date mit der neuen Liebe oder eine Präsentation vor den Kommilitonen: bei einigen Situationen bleibt uns einfach die Spucke weg. Feuchte Hände, Gestammel und hektische rote Flecken im Gesicht sind die Folge. Doch wieso sind einige Menschen selbstbewusster als andere? Wieso stottert der Eine, während die Andere große Reden schwingt? Wir haben uns mit diesen Fragen beschäftigt und zudem ein paar Tipps parat, die euch zu einem selbstbewussten Auftreten verhelfen können.

Was genau bedeutet „Selbstbewusstsein“ eigentlich?

Es bedeutet, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein und sich für sie weder zu schämen, noch zu verurteilen. Nur wer sich selbst annimmt, wie er ist, kann langfristig überzeugend auftreten. Menschen, die Selbstbewusstsein nur vorspielen, erkennt man oft daran, dass sie Fehler auf andere Personen schieben und keine eigenen Schwächen sehen. Zeichen für eine gesunde Selbstüberzeugung sind:

  • Du kannst Nein sagen
  • Komplimente anzunehmen fällt dir nicht schwer
  • Du bist selbstreflektiert und siehst eigene Fehler ein
  • Du kannst Wünsche und Forderungen äußern
  • Kritik ist zwar unangenehm, aber du nimmst sie an und denkst darüber nach

Das Selbstbewusstsein besteht eigentlich nur aus zwei Komponenten. Dem Selbstwertgefühl und dem Selbstvertrauen.
Die Ursachen, warum (mindestens) eines der beiden Parameter zu wenig ausgeprägt sein könnte, kommen oft noch aus unserer Kindheit. Zu oft wurde man auf eigene Fehler aufmerksam gemacht und Wertschätzung gab es nur im geringen Maßen.
Im Erwachsenenalter hindert uns die Angst vor Versagen und Ablehnung am Äußern unserer Meinung oder unserer Überzeugungen.

Die gute Nachricht ist: Selbstbewusstsein ist lernbar! Es lässt sich trainieren!

Hier sind einige Tipps, um es stärken:

1. Selbstbewusstsein durch den Geist

  • Stelle dir die Frage: Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich dies und jenes mache? Meist ist die Antwort auf diese Frage die Angst überhaupt nicht wert.
  • Überdenke das Problem: Ist es den Ärger wirklich wert, oder mache ich aus einer Mücke einen Elefanten?
  • Selbst wenn du dich nicht traust, etwas zu tun, tu es einfach trotzdem! Denk nicht lange darüber nach und stürz dich hinein. Sonst bereust du vielleicht, es nicht getan zu haben, und das ist nun wirklich kein Gefühl, das wir hinterher haben möchten. Beginne mit kleinen Schritten, um dich nicht zu überfordern.
  • Überlege, was du an dir selbst magst. Und sag jetzt nicht, dass es nichts gibt! Sind es deine Haare oder deine Beine? Aber auch Charaktereigenschaften sind wichtig. Bist du vielleicht großzügig oder tierlieb? Werde dir deiner Stärken bewusst und sag sie dir immer wieder vor. Du wirst sehen, nach einiger Zeit klingt es schon viel glaubwürdiger.
  • Was mögen Andere an dir? Auch wenn Selbstbewusstsein von DIR aus kommen sollte, können Fremdeinschätzungen eventuell den richtigen Input geben.
  • Traue dir selbst zu, Entscheidungen zu treffen. Unsichere Menschen fragen oft nach oder geben Verantwortung ab. Das Bauchgefühl ist jedoch oft das Richtige, und selbst wenn es schief gehen sollte: Fehler macht jeder!

2. Selbstbewusstsein durch die Körpersprache

  • Schaue deinen Mitmenschen in die Augen! Egal, ob du mit ihnen redest oder ihnen auf der Straße begegnest. Ein fester Blick vermittelt Selbstbewusstsein!
  • Laufe schneller! Ein schneller, fester Gang lässt dich fühlen, dass du wichtig und stark bist und nichts zu befürchten hast. Zudem solltest du deine Körperhaltung anpassen. Brust raus, Kopf nach oben. Die Leute an der U-Bahn werden nun dir aus dem Weg gehen und nicht umgekehrt.
  • Lächle, um positive Gefühle zu schaffen! Klar beeinflusst unser Gefühlszustand unseren Körper, doch andersherum wirkt das genauso.
  • Sprich laut und langsam! Schüchterne Leute neigen dazu, sehr leise oder schnell zu sprechen. Wofür es keinen Grund gibt. Ihr seid nicht weniger hörenswert als alle anderen Menschen. Die Luft sollte dabei aus dem Bauch kommen. Ein Rhetorikkurs kann hier zudem helfen, sich sicher auszudrücken.

Zu guter Letzt...

Verzweifle nicht, wenn dich jemand kritisiert. Das gehört zum Leben dazu, und nur daran wachsen wir. Kritik bedeutet, dass sich jemand Gedanken über dich gemacht hat, das ist etwas Positives! Nimm sie an, denke darüber nach und reflektiere dein Verhalten. Nimm sie allerdings nicht zu ernst. Viele wollen einfach nur ihr eigenes Ego aufpushen und andere damit schlecht reden. Bleib du selbst und glaube an dich!

Habt ihr schon Erfahrungen mit Schüchternheit gemacht? Teilt uns eure Tipps in den Kommentaren mit und helft anderen, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

03. Juni 2015

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