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SUITLABS - Mode, die Recht hat

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SUITLABS - Mode, die Recht hat

Anzüge und die Welt der Juristen passen zusammen, das ist kein Geheimnis. Doch wie findet man sich bei dem breiten Angebot der Business Outfits zurecht? Das Münchner Start-Up SUITLABS beschäftigt sich mit der Ausstattung und Beratung junger Männer in Sachen Optik und erklärt, welche Faktoren beim Kauf tatsächlich eine Rolle spielen. 

 

1. Was ist SUITLABS und wer steckt dahinter?

SUITLABS ist ein Münchner Startup und ein Modelabel für klassische Business Anzüge. Der erste Concept Store hat im April dieses Jahres eröffnet und befindet sich in der Amalienstraße in direkter Nähe zur LMU.

Gegründet wurde SUITLABS vom Jungunternehmer Sebastian Signer im Jahr 2014. Die Idee hinter SUITLABS ist es jungen Männern, besonders Studenten und Young Professionals, den Einkauf von Anzügen zu vereinfachen.

Wenn das Studium erfolgreich abgeschlossen ist und man ins Berufsleben einsteigen will, benötigt jeder junge Mann ein (oder mehrere) komplett neues Business Outfit. Das Problem bei vielen ist, dass sie noch keine oder nur wenig Erfahrung mit der Auswahl und dem Tragen von Anzügen haben. Viele haben bis zu diesem Zeitpunkt nur den Kommunionsanzug im Schrank hängen. Wir konzentrieren uns genau auf dieses Problem und so bekommen Männer bei uns einen moderner Schnitt, persönliche Beratung auf Augenhöhe und einen bezahlbaren Preis bei guter Qualität.

 

2. Was unterscheidet SUITLABS von anderen Anzugherstellern?

SUITLABS ist nicht nur das Label und damit der Hersteller von Herrenanzügen, sondern auch gleichzeitig das Store Konzept. Unser Store ist bewusst klein und minimalistisch eingerichtet und konzentriert sich auf das komplette Business Outfit. Das Outfit beinhaltet Anzug, Hemd und Krawatte. Die Produktpalette ist, im Gegensatz zu Kaufhäusern in denen oft mehr als 1.000 Anzüge auf jedem Stockwerk hängen, sehr schmal. Die Anzüge gibt es zwei verschiedenen Schnitten (Classic und Slim) und jeweils fünf verschiedenen Farben. So können wir uns auf die Beratung der jungen Männer konzentrieren und ihnen das Produkt und auch das Tragen des Anzugs erklären.

Sebastian, der junge Gründer, hat selbst vor nicht allzu langer Zeit seinen Einstieg ins Berufsleben gehabt und weiß daher noch gut, welche Wünsche und Probleme er mit seinen Einkäufen hatte.

 

3. Wie findet man den perfekten Anzug? Worauf muss man beim Kauf achten?

Der wichtigste Aspekt beim Anzugkauf, noch vor dem Material, ist der richtige Sitz des Anzugs. Es kann das teuerste Material sein, wenn der Schnitt nicht passt, sieht der gesamte Anzug schlecht aus.

Beim Kauf sollte man deshalb zuerst einmal schauen, ob der Anzug richtig sitzt. Beim Sakko ist der wichtigste Bereich der Schulter- und der Brustbereich. Hier muss der Anzug auf Anhieb passen, da eine Änderung quasi unmöglich ist. Im aufrechten Stand sollte der Stoff gerade über der Schulter und der Brust liegen und auch keine Falten am Rücken werfen. Am Revers darf sich kein Bogen oder Knick bilden. Die Hose sollte am Bund nicht zu locker sein, so dass man sie auch ohne Gürtel tragen könnte.

Der wichtigste Tipp ist jedoch rein subjektiv: Man muss den Anzug anziehen und sich dabei wohl fühlen können.

 

4. Was darf eurer Meinung nach in keinem Juristen-Kleiderschrank fehlen?

Selbstverständlich sollte ein Jurist mehrere dunkle Anzüge in seinem Schrank haben. Was dazu jedoch nicht fehlen darf und unserer Meinung nach viel wichtiger ist, sind jedoch ergänzende Accessoires, z.B. die passende Tasche und Schuhe. Es wirkt Wunder wie sehr solche Mittel auf einfachem Weg ein Outfit ergänzen und vor allem auch individualisieren. Der Anzug wird häufig als Einheits-Kleidung betitelt. Diesen Eindruck kann man mit kleinen Accessoires schnell abwenden.

 

5. Welche(n) Stylingtipp(s) könnt ihr unseren Nachwuchsjuristen geben?

Als Nachwuchsjurist fühlt man sich zu Beginn häufig in einer komplett neuen Welt weg von der Uni und hin zu den Kanzleien. Die Partner und Senioranwälte der Kanzleien tragen jeden Tag komplett neue, meist sehr teure Outfits. Man(n) möchte hier natürlich nicht zurückstecken und versucht von Anfang an gleichzuziehen mit den diversesten Outfits und Kombinationen. Dabei sollte man zuerst besser nur ein aber dafür ein komplettes Outfit kaufen, als eine Vielzahl schicker Anzüge im Schrank zu haben und dafür die alten Schuhe dazu anzuziehen. Das Gesamtbild muss schließlich stimmig sein. Obendrein fällt mit wechselnden Hemden und Krawatten fast niemandem auf, dass man zu Beginn „nur“ zwei Anzüge hat.

 

Herzlichen Dank für eure Antworten!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

17. August 2015

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