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Tipps gegen Grübeln

Tipps gegen Grübeln

Gerade auf einem so hart umkämpften Gebiet wie der Rechtswissenschaft geraten wir schnell ins Grübeln – ob das Studium zu schaffen ist, welcher Schwerpunkt für einen am besten wäre, was passiert, sollten die berühmten neun Punkte nicht erreicht werden und vieles mehr. Dabei verlierst du bei dem ganzen Grübeln oft das wesentliche aus den Augen, anstatt es einfach zu versuchen.

 

1. Nicht sagen, sondern machen

Verfängst du dich schon wieder viel zu lange in den eigenen Gedanken, ob das was werden kann und wie du das am besten alles anstellst, hilft es oft zu sich selbst laut Stopp zu sagen und aktiv seinen Befürchtungen entgegen zu wirken. Denn meist wissen wir genau wie wir Hürden meistern können, doch lassen uns leider viel zu oft von der eigenen Angst lähmen. Oft fragst du dich ob und wie du die nächste Klausur bestehst, anstatt auf die vielversprechendste Methode zu setzen und anzufangen zu lernen. Denn jede Minute, in der du zu viel an dir zweifelst, demotiviert dich und ist verlorene Zeit, in der du hättest lernen können, um gerade das zu vermeiden, wovor du sich so sehr ängstigst.
 

2. Ruf bei deiner Familie an 

Ein Weg aus dem Gedankengeflecht kann auch ein Anruf zuhause oder bei deinem besten Freund sein. Denn diese Menschen kennen dich am besten und verstehen manchmal sogar eher als du selbst wo das eigentliche Problem liegt. Manchmal braucht es aber nicht einmal äußere Anstöße, sondern das bloße Verbalisieren der eigenen Gedanken reicht, um mit der Grübelei abschließen zu können. Zielführend kann es auch sein, sich jemanden zu schnappen, der einen aus der Grübelei rausholt und dir klar ins Gesicht sagt: hör auf nachzudenken! Es ändert nichts! So ungern du dir das auch sagen lässt.
 

4. Erstelle ein Grübelbuch

Die etwas unkonventionelle Art mit Grübelattacken umzugehen, stellt das Grübelbuch dar. Es funktioniert ähnlich wie ein Tagebuch und beinhaltet all die Gedanken, Ängste und Sorgen die du Tag für Tag mit dir herumträgst. Es sorgt zum einen dafür, dass du dich tagsüber nicht von deinen Sorgen ablenken lässt, da du für diese einen Platz hast und sie somit getrost vertagen kannst. Zum anderen hilft das Aufschreiben ähnlich wie darüber zu reden, da du reflektierst und so sowohl verarbeitest, als auch Lösungen finden kannst.
 

5. Nimm dir 5 Minuten Ruhe

Ein weiterer Schritt, der häufig Menschen empfohlen wird, die viel Nachdenken: nimm dir fest 5 Minuten am Tag Zeit, z.B. vor dem Mittagessen, und grüble, was das Zeug hält. Du darfst dir die schlimmsten Horrorszenarien ausmalen und über alle deine Sorgen philosophieren. Wichtig ist, dass du nach 5 Minuten auch wieder damit aufhörst! Falls dir zwischendurch neue Themen einfallen, um die du dich sorgst, verschiebe sie in deine Grübelzeit. So findest du heraus, welche Themen deine Sorgen wirklich wert sind, und bei welchen du dich einfach nur umsonst verrückt machst.
 

6. Distanziere dich von deinen Problemen

Bei dieser Methode spielt die Distanzierung eine große Rolle. Du stellst dir vor, was eine dritte Person zu deinem Problem sagen würde. Sei es die Oma, die sagt: an einer Prüfung ist noch niemand gestorben. Oder der Lieblingskollege in der Arbeit, der immer ein Lachen übrig hat. Wichtig ist, dass du die Situation von außen betrachtest und dich von deinen Sorgen distanzierst. So erkennst du, ob deine Zweifel gerechtfertigt sind oder du dich in Rage gedacht hast.

Zu grübeln gehört zum Jurastudium beinahe genauso dazu wie die Gesetzestexte. Es ist auch an sich nichts Schlimmes, sondern zeigt, dass einem das Studium wichtig und man fähig zur Selbstkritik ist. Problematisch wird es nur, wenn man sich davon zu sehr beeinflussen lässt und möglicherweise nächtelang wachliegt. Habt ihr Erfahrungen mit der Grübelei? Was sind eure Tipps dagegen? 

 

06. März 2016

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