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Schluss mit Stress - Tipps und Tricks!

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Schluss mit Stress - Tipps und Tricks!

Wie werde ich ihn los in weniger als 30 Minuten?

 

Nein, es handelt sich nicht um ein zeitlich auf die Spitze getriebenes Remake der Filmkomödie rund um Matthew McConaughey und Kate Hudson "Wie werde ich ihn los...." ;), sondern um die heute allgegenwärtige Frage der Stressbewältigung.

 

Stress begleitet uns nicht nur im Privat- und Berufsleben, sondern leider auch im Juratudium. Klausurtermine, Deadlines für Hausarbeiten, Abschlussnoten und nicht zuletzt die Eltern üben einen mehr oder weniger großen Erfolgsdruck auf Studierende aus.

Neben dem Zeitmanagement für Studium, Freizeit oder Nebenjob stellt sich also auch noch die Herausforderung, das steigende Stresslevel im Zaum und somit den eigenen Körper am Laufen zu halten. Wer seinen Gegner besiegen möchte, der muss ihn kennenlernen:

 

Was also ist eigentlich Stress? 

Ähnlich wie wir Juristen, streiten sich auch die Mediziner gerne und die Definitionen fallen unterschiedlich aus. Eine sehr allgemeine, dafür aber anerkannte Formel lautet:

„Stress ist eine körpereigene Reaktion auf veränderte Einflüsse die von Außen oder Innen auf eine Person einwirken.“

Der Stress kommt also von Innen, von einem selbst und wird nicht wie eine Krankheit übertragen oder gar in den Körper injiziert. Der Titel dieses Artikels hätte also, um im Filmgenre zu bleiben, auch "der Feind in mir" heißen können.

 

Wie besiege ich den Stress?

Jetzt wo wir den Feind näher kennengelernt haben, gilt es ihn zu bekämpfen. Die Stressbewältigung verläuft dabei in mehreren Phasen.

 

Phase 1: Die Stressauslöser finden

Wer den Stress bekämpfen möchte, der muss wissen warum und wie er bei ihm entsteht. Ist es Stress bei der Arbeit oder durch Klausuren? Oft sind gerade nicht die Dinge selbst der Stressauslöser per se, sondern Einflüsse drumherum, die beispielsweise das Lernen erschweren und dadurch den Stress erzeugen.

Lies hierzu auch 
Optimales Lernen - Wirtschaftspsychologin Susanne Winkelmann verrät wie!

Hierzu gehören natürlich auch Konflikte im privaten Umfeld. Wer seine Stressauslöser gefunden hat, der sollte sich diese unbedingt genau vergegenwärtigen und einprägen. Alleine sich mit dem Ursprung des Stresses zu beschäftigen kann bereits positive Wirkungen zeigen!

 

Phase 2: Den Stress möglichst vermeiden

"Leichter gesagt als getan" - mag sich nun manch einer denken, doch oft ist dies wirklich möglich. Bestimmte Situationen, insbesondere durch Zeitdruck entstandene Zustände lassen sich durch gute Planung, zum Beispiel mit Checklisten bzw. mit Priorisierung und einem guten Zeitmanagement vermeiden oder zumindest abmildern.

Entsteht der Stress durch andere Personen ist es ratsam diesen möglichst aus dem Weg zu gehen. Wer zudem seine Stressauslöser kennt, der kann bereits im Voraus überlegen welche Situationen eintreten könnten und wie er darauf reagieren möchte.

Stress entsteht vor allem dann, wenn der Betroffene unvorbereitet ist. Wer sehenden Auges in eine im Grunde für ihn stressige Situationen eintritt, der wird in der Regel bereits deutlich weniger gestresst reagieren. Das Bewusstsein für die entsprechenden Situationen kann wirklich Gold wert sein.

Insbesondere bei Prüfungsstress und Angst vor Prüfungen kann es unglaublich befreiend wirken, nicht nur den Lernstoff zu verarbeiten, sondern sich auch potentielle Fragen der Prüfung bereits im Voraus zu stellen und eine Herangehensweise zu planen. So passiert es nicht mehr, dass Fragen zu Themen die du eigentlich kannst dennoch zum Alptraum werden!



 

Phase 3: Die aktive Stressbewältigung

Leider ist Stress nicht immer unausweichlich und insbesondere dann brauchst du eine Strategie. Wenn dann doch einmal der Stresspegel zu hoch wird, hilft nur noch eins: Eine Auszeit. Die muss gar nicht lange sein, denn wie der Titel schon verrät, in spätestens einer halben Stunde ist der Stress Geschichte!

Wie diese Pause nun genutzt wird kommt natürlich auf die eigenen Vorlieben an. Zur Auswahl steht zum Beispiel das Benutzen von Antistresskugeln, Meditation oder Yoga, Powernapping oder auch einfach Spazieren Gehen.

Wer ein bestimmtes Vorgehen vorzieht, der kann Atemübungen wie zum Beispiel die „Fünf + Zwei Atmung“ schnell erlernen und überall anwenden.
Hierfür setzt man sich einfach gerade auf einen Stuhl, entspannt die obere Rücken- und Schultermuskulatur und atmet tief 5 Sekunden lang ein, um daraufhin 2 Sekunden lang völlig auszuatmen. Dies wiederholt man mehrere Male. Ziel der Übung ist es die 5 Sekunden auf maximal 10 Sekunden auszuweiten.

Du musst also nur noch herausfinden, welche der Auszeiten für dich am passendsten und am effektivsten ist.

Wer darüber hinaus noch grundsätzlich an seiner Stressresistenz arbeiten möchte, dem sei insbesondere Sport und eine gesunden, ausgewogene Ernährung ans Herz gelegt. Sport muss dabei übrigens nicht gleich Fitnessstudio oder Laufen bedeuten, auch regelmäßige lange Spaziergänge, Walking oder Schwimmen helfen bereits.

Bei der Ernährung hilft grundsätzlich eine Vitamin und Proteinreiche Ernährung. Obst, Gemüse und leichtes Fleisch aber auch Nüsse sind sehr geeignet. Doch auch Schokolade kann in Maßen äußerst positiv gegen Stress wirken.

Passend zum Thema aktiver Stressbewältigung:
Du bist, was du isst? Essen in der Klausurenphase 

Stress ist also ein Problem, dessen man sich wenn man es richtig angeht, tatsächlich schnellstens entledigen kann. Akut sogar in unter 30 Minuten!

 

Auch interessant:

 

10. September 2017


Finn Holzky

Autor:

Finn Holzky

Schreibt neben seinem Jurastudium seit 2 Jahren für TalentRocket und hat gerade sein 1. Staatsexamen in Göttingen hinter sich gebracht.

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