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Was Jura mit Fußball zu tun hat - von der Kanzlei ans Spielfeld

Was Jura mit Fußball zu tun hat - von der Kanzlei ans Spielfeld

Mit dem Fifa-Master machst du dein Hobby zu deinem Beruf!

Für alle Juristen, die mit Schönfelder & Co. im Gepäck regelmäßig vom Hörsaal ins Fußballtraining gependelt sind, haben wir das perfekte Masterprogramm entdeckt. Wenn du Jura zwar spannend findest, deine berufliche Zukunft aber trotzdem in der Sportindustrie siehst oder sogar schon Erfahrungen mit administrativen Tätigkeiten in deinem Verein gesammelt hast, könnte dich das FIFA Master Programm interessieren.

 

Einzigartig und ausgezeichnet: die CIES 

Vom damaligen FIFA Präsident João Havelange vorangetrieben, existiert in der Schweiz seit nunmehr 20 Jahren die CIES – das internationale Institut für Sportwissenschaften, das in Kooperation mit der Universität von Neuchâtel lehrt. Kurze Zeit nach der Gründung entstand bereits die Idee eines "FIFA Master in Management, Law and Humanities of Sport" – ein einzigartiges Masterprogramm, das seit 2012 jährlich als bestes europäisches Programm für Sportmanagement ausgezeichnet wurde und in der Welt der Sportwissenschaften als absoluter Vorreiter gilt.

 

Internationalität ist Programm

Im Laufe eines Jahres studierst du an drei ausgewählten Universitäten in England, Italien und der Schweiz – den jeweils Besten ihres Fachs. Dabei kannst du deine im Jurastudium gewonnenen Kenntnisse um Wissen in den Kernfächern Management, Recht und Sportwissenschaften erweitern. Ein Jahrgang des FIFA Masterprogramms besteht in der Regel aus 30 Absolventen aus rund 20 verschiedenen Nationen, die darauf trainiert werden, ihre analytischen Fähigkeiten an die immer schnelllebigere Welt der Sportindustrie anzupassen. Das interne Netzwerk an bekannten Organisationen und Vereinigungen bietet dir während des Masterprogramms die Möglichkeit, internationale Kontakte zu schließen und dir so bereits vor dem Karriereeinstieg einen Namen in der Branche zu machen.

 

Was kommt danach?

Nach deinem Abschluss erhälst du zudem automatisch die Mitgliedschaft der FIFA Master Alumni Association. Beteiligt sind die De Montfort University in Leicester, die SDA Bocconi School of Management in Mailand und die Université de Neuchâtel im Westen der Schweiz; nach Abschluss des Masters erhälst du mitunter ein gemeinsames Diplom der drei Universitäten. Die Berufsfelder der Absolventen des FIFA Masters konzentrieren sich vor allem auf die Arbeit in Kanzleien für Sportrecht, internationalen Sportvereinigungen sowie Tätigkeiten im Sportmarketing, bei Vereinen und Organisationskomittees.

 

 

Direkte Finanzierungsmöglichkeit: Stipendien

Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Studiums wird ausschließlich auf Englisch gelehrt; du brauchst demnach entsprechende Kenntnisse in Wort und Schrift. Pro Jahrgang werden außerdem fünf Stipendien vergeben, die in erster Linie die Studiengebühren in Höhe von CHF 25.000.- (ca. EUR 23.200.-) decken. Die CIES bietet jedoch auch die Möglichkeit, Kontakt zu Alumni aus deinem Herkunftsland herzustellen, um von weiteren Finanzierungsmöglichkeiten zu erfahren.

 

Bewerbung und Voraussetzungen

Der Bewerbungsprozess für den 17. Jahrgang des FIFA Masters mit Beginn im September 2016 läuft noch bis Freitag, den 8. Januar 2016. Das 11-monatige Programm eignet sich besonders für international orientierte Absolventen, die bereits Arbeitserfahrung gesammelt haben, oder aber einen hervorragenden Studienabschluss, Erfahrung im Sportbereich und ein großes Interesse an der Thematik vorweisen. Attraktiv ist es vor allem für die, die sich eine Karriere abseits der Pfade eines klassischen Volljuristen gut vorstellen können und den Absprung bereits vor dem Referendariat wagen wollen.

 

Auf der Seite der CIES kannst du mehr über den Bewerbungsprozess und die Teilnahmevoraussetzungen erfahren.
Außerdem gibt es eine eigene Facebook-Seite, die dich mit regelmäßigen Updates zu Stipendien, Alumni-Berichten und Deadlines versorgt.

Wie wir alle wissen, ist dolus subsequens unbeachtlich, also lass dich nicht von den neusten Skandalen der FIFA beeinflussen – wir wünschen viel Erfolg!

 

20. November 2015

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