Wenn das Bett zu kuschlig ist – 10 Ausreden, die jeder Jurastudent kennt

Es gibt so viele gute Gründe im Bett zu bleiben ..


veröffentlicht am 29.02.2016

Jeder Student kennt den Moment, an dem morgens der Wecker viel zu früh klingelt und man realisiert, dass heute eine Acht-Uhr-Vorlesung auf dem Plan steht. Und jeder Student kennt die Ausreden, mit denen man das Liegenbleiben rechtfertig.

 

1. Ausgeschlafen kann ich den anderen Vorlesungen heute viel besser folgen.

Prinzipiell ist das ja gar keine schlechte Idee, nur leider gibt es an solchen Tagen meist keine anderen Vorlesungen mehr. Lässt man die erste Vorlesung ausfallen, erleiden die anderen oft das gleiche Schicksal.

 

2. Ich lerne das einfach mit einem Lehrbuch nach – das ist sowieso effektiver.

Auf viele mag es zutreffen, dass sie aus einem Lehrbuch mehr mitnehmen, als aus der Vorlesung – das hängt natürlich auch von der Kompatibilität mit dem Professor ab. Nichts desto trotz schadet es nicht den Stoff schon vorher einmal gehört zu haben. Der unschlagbare Vorteil von Vorlesungen ist aber, dass man direkt Fragen stellen kann, wenn man etwas nicht versteht und prompt eine Antwort bekommt, ohne – wie in Lehrbüchern – erst oft lange rumblättern zu müssen.

 

3. Ich sehe mir später die Videoaufzeichnung an.

Wer das Glück hat, dass die Vorlesungen aufgezeichnet werden, wird davon auch oft verleitet, dies als Ausrede heranzuziehen, um nicht hingehen zu müssen. Die Videos sind eigentlich für den Krankheitsfall oder Terminüberschneidungen gedacht und dafür auch eine hervorragende Lösung. Wer aber die Motivation nicht aufbringt sich in den Hörsaal zu setzen, der schaut sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch kein anderthalbstündiges Video über Schadensersatz statt und neben der Leistung an.

 

4. Ich lerne heute von zuhause aus.

Dieser gute Vorsatz endet dann doch meist mit einem Tag im Bett. Viele brauchen das Umfeld der Uni und der lernenden Kommilitonen, um sich zum Lernen hinreißen zu lassen. Die unmittelbare Nähe zum Bett oder Fernseher ist da eher kontraproduktiv.

 

5. So früh kann ich in der Vorlesung sowieso nicht aufpassen.

Das denkt man sich nur solange man noch im Bett liegt. Hat man erst einmal geduscht und ist bis zur Uni gelaufen, ist man wach genug – selbst für Vorlesungen im Öffentlichen Recht.

 

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6. Es ist wichtiger zur Übung zu gehen als zur Vorlesung.

Diesen Satz hört man vor allem im ersten Semester sehr häufig. Natürlich ist in den Klausuren die in den Übungen behandelte praktische Falllösung gefragt – nichts desto trotz benötigt man dafür die materielle Grundlagen aus der Vorlesung.

 

7. Die Wohnung muss auch noch geputzt werden.

Besonders in der Klausurenphase sind die Studentenwohnungen so sauber wie nie. Die gängigste Ablenkung ist und bleibt einfach die Hausarbeit – denn hier gibt es immer noch etwas zu tun, um sich abzulenken.

 

8. So viel werde ich in einer Vorlesung schon nicht verpassen.

Einmal eine Vorlesung zu verpassen mag prinzipiell gar nicht so schlimm sein. Hat sich die Ausrede aber einmal etabliert, wird immer öfter mal eine Vorlesung verpasst. Und meistens sind es leider genau diese Vorlesungen, in denen klausurrelevante Dinge besprochen, oder ein neues Thema angefangen wird.

 

9. Die anderen gehen bestimmt auch nicht hin.

Manchmal ist es gar nicht so schlecht alleine in der Vorlesung zu sitzen. Ohne Ablenkungen passt man besser auf und nimmt mehr aus der Vorlesung mit. Später in der Mensa kann man sich ja trotzdem noch treffen.

 

10. Morgen gehe ich ja wieder hin.

Das ist das gleiche Prinzip wie beim Sport – morgen wird immer morgen bleiben. Man muss sich vornehmen „heute“ hinzugehen, um sich wirklich aufraffen zu können.

 

 

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