Interview Associate - Junior Legal

Dr. Dominik Forstner

Gesellschaftsrecht, M&A

Kanzlei:

Gütt Olk Feldhaus, Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
 

Das steht auf meiner Visitenkarte:

Rechtsanwalt, Associate 
 

Warum haben Sie sich für einen Berufseinstieg bei GOF entschieden?

Obwohl ich mich auch intensiv mit dem Thema Großkanzlei auseinandergesetzt habe, hat mich das Konzept "Boutique"-Kanzlei von Beginn an gereizt. Ausschlaggebend war letztlich die Möglichkeit, in einem hochqualifizierten Umfeld sehr nah und eigenverantwortlich am Mandant zu arbeiten. Da man im Rahmen des Bewerbungsprozesses (fast) das gesamte Team kennenlernt, konnte ich gut einschätzen, dass es – auch auf persönlicher Ebene – einfach passt.
 

Was ist das Besondere an GOF?

Das Besondere an GOF ist sicherlich das Gesamtpaket: Anspruchsvolle Mandate, eine persönliche Atmosphäre und ein kollegiales Umfeld; die Möglichkeit einer steilen Lernkurve – und das Alles in einem schönen Altbaubüro in der Münchener Innenstadt.
 

Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Gesellschaftsrecht / M&A für einen Berufseinsteiger aus?

Die tägliche Arbeit lässt sich aufgrund der hohen Projektabhängigkeit nur schwer beschreiben. Grundsätzlich ist es aber auch schon für Berufseinsteiger so, dass man jeden Schritt einer Transaktion miterlebt, was die Arbeit sehr abwechslungsreich macht.
 

Wie werden junge Anwälte von GOF gefördert?

Ein wichtiger Bestandteil ist natürlich Training on the Job. Durch das ausgewogene Partner/Associate-Verhältnis wird man von Beginn an als direkter Ansprechpartner für den Mandanten aufgebaut. Ein gesundes Vertrauen und der Anspruch an Eigeninitiative sind dafür förderlich. Für Feedback stehen die Türen immer offen. Abgerundet wird das Angebot durch regelmäßige Fachvorträge, entweder kanzleiintern oder zu verwandten Themen durch befreundete Kanzleien, sowie durch die Möglichkeit der Teilnahme an externen Seminaren.
 

Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein Berufseinsteiger im Bereich Gesellschaftsrecht/M&A mitbringen?

Fachspezifische Vorkenntnisse sind hilfreich, meines Erachtens aber keinesfalls Voraussetzung. Eine gewisse Begeisterung für das Rechtsgebiet und Anspruch an die eigenen Arbeitsergebnisse sorgen schnell für eine steile Lernkurve.
 

Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was Ihnen bisher in Ihrem Berufsalltag passiert ist?

Gleich in meiner ersten Arbeitswoche als Anwalt sollte ich einen Mandanten im Rahmen einer Gesellschafterversammlung als Versammlungsleiter vertreten. Da der verantwortliche Partner einen Paralleltermin hatte, sollte ich den Termin allein wahrnehmen. Vor dem Hintergrund, dass das Verhältnis zwischen unserem Mandanten und dem geschäftsführenden Gesellschafter äußerst angespannt war, sorgte das natürlich für erhöhte Nervosität. Der Termin wurde zwar schließlich abgesagt, als ich bereits im Taxi saß, trotzdem war das für mich ein erster Sprung ins kalte Wasser. Zu den witzigsten Erlebnissen zählt das Kanzlei Wochenende in Kitzbühel, die Kollegen wissen, weshalb.
 

Was ist das Beste an der Arbeit bei GOF?

Hervorzuheben ist die persönliche Arbeitsatmosphäre, durch die man jeden Tag gerne ins Büro kommt. Insbesondere zwischen den Associates ist das Verhältnis (auch über den Arbeitsalltag hinaus) ausnahmslos sehr gut.
 

Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Der Beruf fordert natürlich eine gewisse Arbeitsbereitschaft und Flexibilität. Kompromissbereitschaft und Planungsunsicherheit gehören dazu.
 

Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

Ausgleich schaffen Reisen, Sport und Zeit mit meiner Freundin sowie Freunden.
 

Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?

Konstruktivität, Sprachgewandtheit, Diskurs
 

Sie planen ein jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und dürften drei Dinge mitnehmen. Welche wären das?

Ein Buch, eine gute Flasche Wein, meine Freundin
 

Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben:

Wer vor dem Berufseinstieg die Möglichkeit eines LL.M. oder einer Promotion hat, sollte das ernsthaft in Erwägung ziehen. Weniger aus Karrieregesichtspunkten, sondern vielmehr aufgrund der damit verbundenen Freiheiten und der persönlichen Entwicklung vor dem Berufseinstieg.