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Alexia Kuhnmünch

Associate in der Corporate Praxis in München

Alexia Kuhnmünch hat nach ihrem Studium nicht lange gezögert. Zweites juristisches Staatsexamen an der LMU München im November 2021, Eintritt bei Weil im Januar 2022. „Ich hatte ein gutes Bauchgefühl“, sagt sie, „das Team war ausschlaggebend: offen, freundschaftlich, man versteht sich.“ So lässt es sich auf höchstem Niveau arbeiten. Noch im selben Jahr trägt Alexia in einem großen Team als Associate dazu bei, dass sich ein in Schieflage geratener Immobilienkonzern mit seinen Anleihegläubigern auf ein neues Restrukturierungskonzept einigte.

Solche öffentlich beachteten Erfolge gelingen, wo man sich gegenseitig unterstützt, sagt Alexia: mit exzellenter Ausbildung, Einsatz und Fokus bei der Arbeit, Erfahrung – und eben auch einer konstruktiven, persönlichen Zusammenarbeit. Was sie bei Weil lobt, heben unisono auch andere Associates hervor.

Es hätte auch ganz anders kommen können für die Münchenerin. Ihre Leidenschaft war schon immer das Reiten. Außerdem war sie der Mathematik nicht abgeneigt. „Jura ist manchmal wie Textaufgaben lösen, das Fach hat mir vieles offengelassen. Und nach den ersten Hausarbeiten habe ich gemerkt: Das läuft.“ Sie liest und schaut gerne Krimis, fühlt sich früh angezogen vom Strafrecht. Aber die dreimonatige Wahlstation bei einer Wirtschaftskanzlei bringt die gedankliche Wende mit großen, internationalen Restrukturierungsmandaten. So erscheint der Weg zu Weil nur schlüssig. Ein Freund, der einen Monat zuvor ins Litigation-Team einsteigt, wirbt für seinen neuen Arbeitgeber. Sie stellt sich vor, trifft Partner, Associates, HR. Dann eine schnelle Entscheidung. Heute nimmt Alexia schon auf der anderen Seite an solchen Bewerbungsgesprächen teil – und sie wirbt für ihren Alltag im „Corporate und M&A“.

"Das Team war ausschlaggeben: offen, freundschaftlich, man versteht sich." - Alexia Kuhnmünch

Vor allem Private Equity Fonds betreut sie. Viele aus den USA, aber auch Europa oder Mandanten aus China. Insbesondere wenn es um kritische Infrastrukturen geht, stehen neben gesellschaftsrechtlichen Fragen auch regulatorische Problemstellungen im Raum. So wie beim Verkauf von Mehrheitsanteilen des Telekom-Funkturmgeschäfts an einen US-Investor. „Wir müssen solche Deals sehr gründlich vorbereiten, weil sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz angemeldet werden.“ Solche Schriftsätze entwirft sie. Und auch hier kommt wieder die Atmosphäre bei Weil zum Tragen. „Wir haben wirklich flache Hierarchien, wenn eine neue Frage hochpoppt, sind alle da.“

Wo die Mandanten aus dem Ausland kommen, spielt Englisch eine große Rolle in der Zusammenarbeit, „wenn die Pariser oder Londoner Kollegen noch eine Frage haben oder wir sie um Input bitten.“ So international vernetzt ist es für Alexia nicht weiter tragisch, dass sie bisher nicht im Ausland gearbeitet hat. Weil bietet viele Optionen. Bis dahin versucht sie, wann immer sie Zeit findet, der alten Leidenschaft nachzugehen. Nicht Mathe. Reiten.