Interview Partnerin

Anne Wittmann

Insolvenz und Restrukturierung

Das steht auf meiner Visitenkarte:

Alles, was üblicherweise auf einer Visitenkarte steht.

Seit wann bist du bei der Kanzlei Osborne Clarke und wie bist du zur Kanzlei gekommen?

Ich bin als Anwältin seit Anfang 2010 bei Osborne Clarke, davor war ich im Jahr 2009 bereits Referendarin in der Wahlstation. Und so bin ich auch zu Osborne Clarke gekommen: als Referendarin.

Was ist das Besondere an Osborne Clarke?

Die Mischung aus anspruchsvoller und engagierter Arbeit sowie dem freundlichen und offenen Umgang miteinander.

Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Insolvenz und Restrukturierung für eine Partnerin aus?

Eine bunte Mischung aus Telefonaten, E-Mails, Schreiben/Schriftsätzen, Gesprächen mit Mitarbeitenden, organisatorischen Themen und Kaffeepausen.

Wie werden junge Berufsanfänger:innen bei Osborne Clarke gefördert?

Durch interne Fortbildungen und Ausbildungsprogramme, auch zu nicht (rein) juristischen Themen, wie z.B. Soft Skills und Legal Tech/AI. Und durch regelmäßiges und intensives Feedback.

Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollten Berufseinsteigende im Bereich Insolvenz und Restrukturierung mitbringen? 

Fachspezifische Vorkenntnisse sind natürlich immer hilfreich, im Falle des Bereichs Insolvenz und Restrukturierung bei Berufseinsteigenden aber eher selten. Daher hilft es sehr, wenn sich Berufseinsteigende im BGB AT zu Hause fühlen und Kenntnisse im Gesellschaftsrecht sind durchaus vorteilhaft.

Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was dir bisher in deinem Berufsalltag passiert ist?

Unvergessen bleibt für mich: Mein Vorstellungsgespräch im Beisein des Hundes meines späteren Vorgesetzten, denn Hunde im Büro waren im Jahr 2009 noch nicht üblich.

Das Spannendste war ein Mandat, das es bis vor den BGH geschafft hat – auch mit 15 Jahren Berufserfahrung noch ein absolutes Highlight.

Was ist das Beste an der Arbeit bei Osborne Clarke?

Dass ich, wie viele andere auch, nach mehr als 15 Jahren noch immer gerne hier arbeite.

Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Der Anwaltsberuf ist, wie andere Dienstleistungsberufe teilweise auch, manchmal zeitlich nur schwer planbar. Das lässt sich mit einer Mischung aus Flexibilität, Engagement, Freude an der Arbeit und Ausgleich allerdings gut lösen.

Was ist dein Ausgleich zum Büroalltag?

Kochen und Sport

Welche drei Begriffe assoziierst du mit dem Wort Jura?

Abwechslungsreich, Jura-Bubble (die es zu durchbrechen lohnt), Leidensfähigkeit

Welchen Tipp würdest du Nachwuchsjurist:innen gerne mitgeben?

Verschiedene Rechtsgebiete auszuprobieren, um zu schauen, was einem persönlich wirklich liegt. Dafür eignen sich Studium und Referendariat sehr gut.