Interview Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Civil & Corporate Law

Warum haben Sie sich für eine wissenschaftliche Mitarbeit bei Pelka entschieden?
Ich war im zweiten Semester meines Jurastudiums und bin frisch nach Köln gezogen. Daher war ich auf der Suche nach einer Nebentätigkeit in Köln, bestenfalls in einer Kanzlei, um bereits Einblicke in den Arbeitsalltag einer Rechtsanwaltspraxis zu bekommen. Schon ab dem ersten Austausch mit Pelka wurde mir ein gutes Gefühl gegeben. Beim Bewerbungsgespräch fühlte ich mich durch den herzlichen und lockeren Umgang direkt wohl, daher fiel mir die Entscheidung für Pelka sehr leicht.
Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von Ihnen aus?
Ich komme meistens gegen kurz vor 9 in der Kanzlei an, gieße meine Pflanze im Büro, mache den Rechner an und fülle mir direkt meine Wasserflasche auf. Meistens gehe ich dann erstmal meine Mails durch, um auf dem neuesten Stand zu sein und eine To-Do-Liste erstellen zu können.
Meine Aufgaben sind vielfältig und geben mir spannende Einblicke ins Handels- und Gesellschaftsrecht oder auch ins Familien- und Erbrecht. Oft unterstütze ich bei den Entwürfen oder Erstellungen von entsprechenden Dokumenten oder recherchiere spezifische Rechtsfragen. Ebenfalls unterstütze ich unsere Marketingabteilung bei kleineren Projekten.
Zwischendurch kommen KollegInnen vorbei, mit denen man nette und persönliche Gespräche führt. Das führt meistens dazu, dass man sich direkt mit anderen zum Mittagessen verabredet und sich etwas Leckeres zu essen hier in der Nähe holt. Ob italienisch, thailändisch oder eine Kleinigkeit aus dem Rewe – die Auswahl hier ist groß!
Wie werden Studierende von Pelka gefördert?
Bei Pelka bekommen wir als Studierende bereits durch unsere Aufgaben Einblicke in die Mandatsarbeit oder recherchieren examensrelevante und aktuelle Rechtsfragen. Falls man Fragen zum Studium hat, sind hier alle sehr hilfsbereit und geben immer gute Tipps. Ebenfalls legt Pelka großen Wert darauf, dass unser Studium im Fokus steht und wir unsere Arbeitszeit dementsprechend anpassen können. Durch unsere interne Pelka-Akademie können Studierende ebenfalls Module belegen, in denen unsere Juristen allgemeine Themen beispielsweise aus dem Arbeitsrecht, Erbrecht oder Steuerrecht behandeln. Als Jurastudentin freue ich mich immer sehr auf meinen Arbeitstag, da ich mal aus dem typischen Uni-Alltag rauskomme. Das hilft vor allem in der Examensvorbereitung sehr.
Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein/e wissenschaftlicher Mitarbeiter/in im Bereich Civil & Corporte Law mitbringen?
Am wichtigsten ist es, sich auf neue Themen und Herausforderungen einzulassen. Durch die fehlende Praxis im Studium ist das zunächst der „schwierigste“ Schritt. Es wäre von Vorteil, wenn man bereits etwas zu den einzelnen Rechtsgebieten gehört hat und die allgemeinen Themen aus dem Zivilrecht bekannt sind. Ich hatte vor meiner Tätigkeit bei Pelka ebenfalls keine praktische Erfahrung und hatte dennoch einen gelungenen Einstieg.
Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste während Ihrer Zeit bei Pelka?
Da ich bereits seit 5 Jahren bei Pelka bin, fällt es mir schwer, einen besonderen Moment zu nennen. Wir hatten über die Jahre viele aufregende und witzige Momente. Besonders von unseren Events, wie z.B. die große Weihnachtsfeier oder unseren Sommerfesten auf unserem Pelka-Innenhof, habe ich sehr schöne und unvergessliche Erinnerungen.
Was ist Ihr Ausgleich zum Uni-/Büroalltag?
Ich mache viel Sport, wenn ich frei habe, und versuche, regelmäßig meine Familie und Freunde zu sehen.
Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?
Argumentation, Durchhaltevermögen, Selbstbewusstsein
Sie planen ein Jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und dürften drei Dinge mitnehmen. Welche wären das?
Ein Fitzek-Buch, eine Musikbox und meine Schwester.
Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben?
Bleibt neugierig und verliert nie die Freude an neuen Themen – aber vergesst dabei auch nicht, euch Pausen zu nehmen und euch selbst zu reflektieren. Das Jurastudium ist lang und verlangt Ausdauer, aber auch kluge Priorisierung. Und vor allem: Lasst euch nicht vom Druck der anderen beeinflussen. Jeder hat sein eigenes Tempo und kann das schaffen!