Lawyer

Theresa Schleimer

Corporate / M&A

Seit wann bist Du bei PXR und wie bist Du zu der Kanzlei gekommen?

Ich bin seit Dezember 2020 bei PXR. Damals hatte mir eine Freundin, die unseren Gründer und Geschäftsführer Peter Möllmann aus ihrer Wahlstation kannte, von der Kanzlei und dem Konzept erzählt.

Was ist das Besondere an PXR?

Ganz klar unsere Unternehmenskultur und die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten. Es gibt z. B. nicht die klassischen und strengen Kanzleihierarchien. Wir arbeiten unabhängig von Zugehörigkeitsdauer und Berufserfahrung alle auf Augenhöhe und unterstützen uns gegenseitig. Auch kann man bereits nach kurzer Zeit – oder auch schon von Beginn an – die Weiterentwicklung von PXR als Unternehmen mitgestalten. Unser Büro am Ku’damm in Berlin passt da sehr ins Bild. Wir haben bei uns grundsätzlich freie Platzwahl und eine gute Mischung aus kleineren und größeren Büros, die man beliebig nutzen kann. Homeoffice ist natürlich ebenfalls möglich. Weiterhin sind uns die Themen Diversity und Gender Equality sehr wichtig, weshalb wir bspw. auch bei Neueinstellungen immer ein 50:50-Verhältnis zwischen Männern und Frauen anstreben.

Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Corporate / M&A für eine erfahrene Anwältin aus?

Mein Tag fängt damit an, dass ich die To-dos und meinen Kalender für den Tag sichte. Dann beantworte ich i.d.R. meine E-Mails. An manchen Tagen nutze ich den frühen Morgen, um in Ruhe nicht mandatsbezogene Dinge zu erledigen (z. B. Interviews mit Bewerber:innen führen, Blogbeiträge schreiben etc.).

Bei laufenden Transaktionen kann es schonmal passieren, dass ich den ganzen Tag Vertragsdokumente entwerfe. Aber es gehört auch viel Koordination und Organisationsarbeit dazu. Es gibt viele Absprachen sowohl mit den Mandant:innen, als auch mit anderen Parteien des Prozesses (Investor:innen, Bestandsgesellschafter:innen…). Hinzu kommt häufig noch die Koordinierung mit dem Notariat, die Organisation von Vollmachten usw. Im laufenden Tagesgeschäft kümmere ich mich oft noch zusätzlich um „kleinere“ Themen, wie Gesellschafterbeschlüsse, Wandeldarlehensverträge und Mitarbeiterbeteiligungsprogramme.

Ihr seht: einen immer gleichen Tagesablauf gibt es nicht. Es wird also nicht langweilig!

Wie fördert ihr junge Berufsanfänger bei PXR?

Wie oben schon gesagt, haben wir eine sehr offene und unterstützende Unternehmenskultur. Jede:r neue Kolleg:in wird intensiv eingearbeitet, ohne dabei aber gänzlich auf Mandatsarbeit verzichten zu müssen. Im Gegenteil – jede:r neue Kolleg:in ist von Anfang an vorne mit dabei und bekommt auch direkten Mandant:innenkontakt, wenn er/sie möchte. Es gibt regelmäßig Feedback und einmal wöchentlich eine hauseigene Academy zu wichtigen und/oder aktuellen (rechtlichen) Themen. Darüber hinaus stellen wir Budget zur Verfügung, mit denen das Thema Fort- und Weiterbildung auch individuell angegangen werden kann.

Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein Berufsanfänger im Bereich Corporate / M&A mitbringen?

Wir haben uns auf die Beratung von Startups spezialisiert und arbeiten mit Gründerinnen und Gründern insbesondere bei Finanzierungsrunden und Unternehmensverkäufen zusammen. In der juristischen Ausbildung sind das häufig Themen, die erstmal nicht groß behandelt werden. Wir erwarten daher auch keine großen Vorkenntnisse in diesem Sinne. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass man neben dem juristischen auch ein grundlegendes wirtschaftliches Verständnis mitbringt. Auch sollte einem die Startup- und Venture Capital-Welt und der Umgang mit Zahlen nicht gänzlich fernliegen.

Eine hohe Auffassungsgabe und Lernbereitschaft schaden dabei natürlich nicht.

Was ist das Spannendste, Unvergesslichste, Witzigste, Aufregendste, was Ihnen bisher in ihrem Berufsalltag passiert ist?

In meinem ersten Jahr als Anwältin dachte ich einmal, dass eine Mandantin Insolvenz anmelden muss, wenn ich die Finanzierungsverträge und weitere Dokumente nicht rechtzeitig fertigstelle. Ich hatte schlaflose Nächte deswegen. Natürlich musste die Gesellschaft keine Insolvenz anmelden und alles ist gut gegangen. Heute lache ich (und auch meine Kolleg:innen) darüber. Daraus habe ich gelernt, die Arbeit nicht zu persönlich zu nehmen.

Was ist das Beste an der Arbeit bei PXR?

Das junge, lockere Team, die teamübergreifende Zusammenarbeit und die unzähligen Möglichkeiten mitzugestalten.

Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Man sollte viel zeitliche Flexibilität mitbringen. Da wir viele junge Gründer:innen und Gesellschaften vertreten, deren Alltag sehr volatil ist, müssen auch wir Anwält:innen entsprechen reagieren können. Der Vorteil: man kann sich seine Zeit relativ gut einteilen und sitzt nicht stumpf von morgens bis abends seine Zeit ab.

Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

Gutes Essen, Netflix und meine Freunde.

Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?

Herausforderung, Vielfältigkeit, Eigenverantwortlichkeit.

Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Nachwuchsjuristen mitgeben:

Auch wenn es leichter gesagt als getan ist: sich nicht zu sehr verrückt machen und in die eigenen Fähigkeiten vertrauen – man kann mehr, als man denkt.