Associate
Rechtsanwältin / Handels- und Gesellschaftsrecht

Warum haben Sie sich für einen Berufseinstieg bei ZENK entschieden?
Ich war schon früher bei ZENK, allerdings nicht immer als Anwältin. Ich habe die Kanzlei bereits im Studium und später im Referendariat kennengelernt und aus verschiedenen Perspektiven erlebt. Was mich von Anfang an überzeugt hat, war die Atmosphäre: ZENK ist für mich eine professionelle und gleichzeitig sehr bodenständige Berliner Kanzlei mit einem offenen Umgang auf Augenhöhe. Das hat sich bis heute bestätigt. Meine Entscheidung fiel am Ende bewusst wieder auf ZENK, nicht um irgendwo als Anwältin anzufangen, sondern weil ich Teil dieses Teams sein wollte.
Was ist das Besondere an ZENK?
Was ZENK für mich besonders macht, ist das Miteinander: Fachlich begegnen wir uns als Rechtsanwälte unabhängig von der jeweiligen Position. Da ZENK sehr viele Rechtsgebiete abdeckt, arbeiten wir auch dezernatsübergreifend zusammen und bündeln in der Beratung unser gemeinsames Know-how.
Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht für Berufseinsteigende aus?
Das umfasst die Beratung zu verschiedenen handels- und gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen, die Prüfung und Gestaltung unterschiedlichster zivil-, handels- und gesellschaftsrechtlicher Verträge oder die Vertretung von Mandanten in Rechtsstreitigkeiten. Wir stoßen aber auch häufig auf Schnittstellenthemen, die ganz unterschiedliche regulatorische Anforderungen im Handelsverkehr betreffen können. Als Berufseinsteiger bekommt man bei ZENK von Anfang an Verantwortung, aber auch die Freiheit, eigenständig Mandate zu betreuen, ohne dabei völlig auf sich allein gestellt zu sein.
Wie werden junge Anwälte und Anwältinnen von ZENK gefördert?
Je nach Wunsch ganz unterschiedlich und individuell. Das beginnt mit der Möglichkeit, an Fortbildungen teilzunehmen, Rechtsgebiete eigenständig zu besetzen bis hin zum Erwerb eines Fachanwaltstitels. Durch den ständigen Austausch mit den Kollegen entwickelt man außerdem schon früh ein Gefühl für wirtschaftliche Zusammenhänge und dafür, wie man theoretisches Wissen mandantengerecht in die Praxis übersetzt.
Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollten Berufseinsteigende im Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht mitbringen?
Das juristische Handwerkszeug und die Bereitschaft, sich auch in unbekannte und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Im Handels- und Gesellschaftsrecht sollte man zudem mit Englisch gut klarkommen, da wir auch viele international tätige Handelsunternehmen beraten.
Was ist das Beste an der Arbeit bei ZENK?
Die Kollegen und die Tatsache, dass man sich als Anwalt bei ZENK sehr vielfältig entfalten kann. Man bekommt, wenn man möchte, auch die Möglichkeit, Referententätigkeiten zu übernehmen oder an wissenschaftlichen Publikationen mitzuwirken. Das hat mich schon früh sehr bereichert und ermutigt, ab und zu auch mal etwas Neues auszuprobieren, losgelöst vom klassischen Anwaltsberuf. Die gemeinsamen Events mit unserem Hamburger Standort möchte ich hier aber auch nennen.
Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?
Im Anwaltsberuf sollte man grundsätzlich bereit sein, seine Zeit flexibel einzusetzen. Es gibt arbeitsintensivere Phasen. Es gibt aber auch ruhigere Zeiten. Das lässt sich leider nicht immer vorausplanen.
Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?
Zeit mit Familie, Freunden oder einem guten Buch. Dinge, die nichts mit Jura zu tun haben.
Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem Wort Jura?
Aus Anwaltssicht ganz klar: „fraglich ist“, „höchst vorsorglich“ und „äußerst hilfsweise“.
Sie planen ein jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und dürfen drei Dinge mitnehmen. Welche wären das?
Ich bin ein Stadtkind und mag Gesellschaft, also wäre das Erste, was ich mitnehme, wohl ein Boot, um auf eine andere Insel zu fahren, die nicht ganz einsam ist. Dazu noch meine beste Freundin und einen großen Vorrat an Snacks.
Welchen Tipp würden Sie Nachwuchsjurist:innen gerne mitgeben?
Keine Angst vor dem Ungewissen.
Jeder kennt die Sorge, mit Sachverhalten konfrontiert zu werden, die man so nie gelernt hat. In der Praxis merkt man, dass es nicht darum geht, alles zu wissen. Mit dem eigenen juristischen Marschgepäck und ein bisschen Kreativität lassen sich die meisten Probleme lösen. Zudem gibt es hier viele erfahrene Kollegen, mit denen man sich immer austauschen kann.