Benefits in Deutschlands Kanzleien

Wir untersuchen, welche Zusatzleistungen sich juristische Angestellte wünschen und wie die Realität in Kanzleien aussieht.

Welche Benefits brauchen juristische Arbeitgeber? 

Mit welchen Benefits können Kanzleien heute bei Talenten punkten? In unserem Benefits Report haben wir es herausgefunden. Erfahre:

→ Mit welchen Benefits sich Kanzleien präsentieren

→ Welche Zusatzleistungen Mitarbeitende tatsächlich wahrnehmen

→ Welche Benefits sich Talente wirklich wünschen


Jura Benefit Report: Welche Zusatzleistungen für Juristen wirklich zählen

In einer Zeit, in der der juristische Fachkräftemangel Arbeitgeber vor neue Herausforderungen stellt, reicht ein exzellentes Gehalt allein oft nicht mehr aus. Der Wertewandel der jüngeren Generation und die fortschreitende Digitalisierung haben die Anforderungen an den Arbeitsplatz grundlegend verändert. Zusatzleistungen für Juristen sind längst kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal im "War for Talents".

Doch welche Mitarbeiterbenefits wirklich motivieren und wie groß die Lücke zwischen der Selbstdarstellung der Kanzleien und der täglichen Wahrnehmung der Mitarbeitenden ist, zeigt unser exklusiver Jura Benefit Report.

 

Außendarstellung vs. Wahrnehmung: Die große Benefit-Lücke

Ein überraschendes Ergebnis unserer Analyse: Viele juristische Arbeitgeber stapeln tief. Während Kanzleien oft zögern, alle ihre Vorzüge in der Außendarstellung zu kommunizieren, nehmen Talente im Alltag deutlich mehr Leistungen wahr.

Besonders bei Themen wie Home Office für Anwälte und flexiblen Arbeitszeiten zeigt sich eine deutliche Diskrepanz. Während nur 47 % der Kanzleien Home Office explizit in ihren Profilen bewerben, geben stolze 92 % der Mitarbeitenden an, diesen Benefit tatsächlich nutzen zu können. Das deutet darauf hin, dass viele Kanzleien wertvolles Potenzial im Employer Branding verschenken.
 

Was Talente wirklich wollen: Work-Life-Balance schlägt Obstkorb

Wir haben 423 Talente gefragt, was ihnen bei der Wahl ihres Arbeitgebers am wichtigsten ist. Das Ergebnis ist eindeutig: Die klassische Work-Life-Balance in Kanzleien ist das Maß aller Dinge. Flexible Arbeitszeiten, Home Office und zusätzliche Urlaubstage bilden das unangefochtene Führungstrio der gewünschten Benefits.

Interessant ist hierbei die Sichtweise der Generationen: Für junge Talente zwischen 20 und 30 Jahren ist das Home Office oft kein Bonus mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Am anderen Ende der Skala rangiert – wenig überraschend – der oft zitierte Obstkorb, der für moderne Jurist:innen kaum noch eine Rolle spielt.


Kanzleitypen im Vergleich: Wer bietet das beste Gesamtpaket?

Nicht jeder Arbeitgebertyp setzt die gleichen Schwerpunkte. Während Großkanzleien oft durch die schiere Masse an Zusatzleistungen bestechen, punkten Boutiquen und mittelständische Kanzleien in anderen Bereichen.

Benefit-Kategorie Großkanzleien Mittelstand Boutique-Kanzleien
Home Office (Wahrnehmung) Im Report verfügbar Im Report verfügbar 91 %
Networking-Events 91 % 62 % Im Report verfügbar
Jährlicher Bonus Im Report verfügbar 38 % 68 %
Sabbatical (Angebot) 53 % Im Report verfügbar 45 %

 

Mehr als nur Benefits: Motivatoren für den Jobwechsel

Zusatzleistungen sind wichtig, aber sie sind nicht alles. Für 48 % der befragten Jurist:innen sind die Kommunikation & Unternehmenskultur ausschlaggebende Faktoren bei der Arbeitgeberwahl. Ein angenehmes Arbeitsklima, flache Hierarchien und eine offene Teamstruktur wiegen oft schwerer als rein finanzielle Vorteile. Dennoch bleibt das Gehalt ein zentraler Motivator: ein signifikanter Teil der Befraften geben an, dass eine bessere Vergütung ein Hauptgrund für einen Jobwechsel wäre.


Fragen, die unser vollständiger Report beantwortet:

  • Welche Kanzlei ist die einzige im Test, die laut Mitarbeitenden 100 % der untersuchten Benefits bietet?
  • Warum empfinden Jurist:innen im öffentlichen Dienst flexible Arbeitszeiten eher als Standard denn als Benefit?
  • Welche versteckten Zusatzleistungen werden in Bewerbungsgesprächen am seltensten angesprochen, obwohl sie existieren?
  • Wie schneiden die Top-Kanzleien im direkten Authentizitäts-Check (Darstellung vs. Wahrnehmung) ab?
  • uvm.
     

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