Monika Nickl ist ebenfalls in der Kunsthalle München dabei. „Es gibt noch immer zu wenig Frauen in Führungspositionen im Bereich M&A und Private Equity und ich möchte, dass sich etwas ändert“, betont die Managing Director & Co-Head of Consumer, Europe von Lincoln International.
Sie ist der Meinung, dass ein Kind gut mit einer Anwaltstätigkeit oder im M&A-Bereich zu vereinbaren ist. „Ein Kind ist ebenso ein Projekt, wie ein Projekt im Job und wenn da die nötige Flexibilität gegeben wird, ist es wunderbar zu kombinieren“, fügt die Mutter von zwei Kindern hinzu.
Nickl engagiert sich stark für Frauen, die im Investment Banking, in Private Equity oder Anwaltsbereich arbeiten und ermuntert dazu, alles zu machen, was man sich vorgenommen hat – es sei leistbar. Gerade Frauen, die trotz Kind sagen, sie möchten weiterarbeiten, könnten laut Nickl nicht stärker auf ihren Job committed sein: „Und das sollten Arbeitgeber auch honorieren und ihnen die Flexibilität bieten, die sie brauchen – das gilt aber auch für Männer, die sich das wünschen.“
Sie bemühe sich proaktiv ein Role-Model zu sein, denn sie sehe die Notwendigkeit dieser Signalwirkung nach außen: „Ich habe noch nie eine M&A-Investmentbankerin als mein Counterpart gehabt – auf Partner- oder Managing Director-Ebene gedacht – und ich habe Probleme Rechtsanwältinnen auf Partnerebene zu finden, wenn ich mal eine brauche, denn es gibt wenige“. Die Kanzlei von Lupp + Partner sei hier eine der wenigen Ausnahmen.
Der Vorteil von Frauen sei, dass sie anders denken, verhandeln und andere Perspektiven einbringen. Deshalb sei es wichtig, bei Events wie „Equity Elegance“ von Lupp + Partner dabei zu sein und sich darüber auch sein eigenes Erfolgs-Netzwerk aufzubauen. „Ein weiterer Aspekt ist, dass diese Event-Reihe Frauen die Möglichkeit gibt, sich über ihre Alltags-Situationen auszutauschen, Lösungsansätze zu besprechen und zu erleben, dass andere bereits vor den gleichen Herausforderungen standen, sie überwunden und sich im Job etabliert haben“.