Gemeinsam stark: Wie moderne Werte das Miteinander prägen

Talent Rocket zu Besuch bei FPS

Fünf Standorte, eine Kanzlei – bei FPS prägt ein starkes Wir-Gefühl das Miteinander. Trotz regionaler Vielfalt arbeiten alle Teams als Einheit zusammen und leben eine Kultur, in der Austausch, Nähe und gemeinsamer Anspruch den Unterschied machen.

Sie war eine der “ersten Stunde” am 2024 in München neu eröffneten Standort von FPS: Dr. Susanne Schießer. Die Associate Partnerin mit Spezialisierung auf Miet- und Wohneigentumsrecht spricht mit freudig-glänzenden Augen, wenn sie auf die Anfangszeiten des Standorts zurückblickt. „Die Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Hauptstandort ist wirklich ganz hervorragend gewesen und ist es bis heute.“ Gerade die Unterstützung für das Backoffice beispielsweise, oder bei Fragen zu IT, Marketing oder Personal, sind die Kollegen in Frankfurt immer da. „Wir können sie immer ansprechen und erhalten zeitnah Unterstützung.“ Gerade als sich die Abläufe vor Ort noch ‚eingroovten‘, machte diese Hilfe den entscheidenden Unterschied. „Es war super organisiert und wir sind hier echt auf der Butterseite“, freut sich Schießer.

Besonders positiv empfindet die erfahrene Fachanwältin, dass die Zusammenarbeit standortübergreifend Hand in Hand läuft. „Ich habe nach recht kurzer Übergangszeit direkt in einem sehr großen mietrechtlichen Mandat mitarbeiten dürfen und bin deshalb fachlich sehr eng mit Frankfurt verbunden.“

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Kollegial und standortübergreifend

Das neue Münchner Büro verfügt über zwei Standbeine: Real Estate und IT/IP-Recht. Die Wachstumsstrategie für den Standort sieht vor, dass die Kanzlei in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht sowie im öffentlichen Baurecht wachsen möchte, erzählt Schießer. Aktuell seien sie 12 Berufsträger:innen am Standort „und einige Kollegen aus Frankfurt, die regelmäßig von hier arbeiten“.

Gerade das kollegiale, standortübergreifende Miteinander bezeichnet die Associate Partnerin als eines der wichtigsten Assets von FPS. „Besonders ist auch, dass junge Kollegen stark gefördert werden und direkt zur Mandatsarbeit und somit in den direkten Mandantenkontakt gebracht werden“, fügt Susanne Schießer hinzu.

Auch für Referendare gibt es ein breites Spektrum an Veranstaltungen von Klausurenkurse bis Unterstützung bei der examensrelevanten Literatur.
Susanne Schießer

Intensive Nachwuchsförderung

Ein weiterer Pluspunkt sei die vielschichtige Nachwuchsförderung. Diese beginne laut Schießer bereits bei Praktikant:innen. "FPS bietet ein eigenes Praktikantenprogramm "FPS in Practice" an, bei dem Jura-Studierende innerhalb der Semesterferien für vier Wochen in den Kanzleialltag eingeführt werden.“ In den ersten beiden Wochen lernen die Praktikanten die verschiedenen Rechtsbereiche durch Case Studies und Workshops kennen. In der anschließenden Mentoring-Phase arbeiten sie dann in den Teams unter Anleitung ihrer Mentoren mit.

„Auch für Referendare gibt es ein breites Spektrum an Veranstaltungen von Klausurenkurse bis Unterstützung bei der examensrelevanten Literatur“, erzählt Schießer. Darüber hinaus sind die Referendar:innen einem eigenen Mentor oder einer eigenen Mentorin innerhalb der Kanzlei zugeordnet, der oder die auch für die Betreuung zuständig ist.

Das Ziel der Nachwuchsförderung sei laut der Associate Partnerin ein recht einfaches: „Wir möchten den Spaß an der Anwaltstätigkeit in einer Kanzlei vermitteln und zeigen, dass es zwar eine Herausforderung ist, aber eben auch eine persönliche Befriedigung mit sich bringt.“ Daneben sei aber auch wichtig, die Tragweite der Empfehlungen und Entscheidungen, die in diesem Beruf getroffen und gegeben werden, richtig einzuordnen und zu verstehen. „Gerade im Referendariat lernen die jungen Kollegen, was es bedeutet, Verantwortung für den eigenen Rat zu übernehmen – mit all seinen Konsequenzen, die damit einhergehen.“

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Ein „peoples business“

Hilfreich sei hier ein Tipp, den sie von ihrem ersten Chef erhalten hatte: „Er hat immer gesagt, dass wir den Menschen, der das Problem hat, sehen sollen und nicht das Unternehmen, denn das ist viel zu weit weg“. Heutzutage sprechen Anwält:innen gerne vom „peoples business“ und betonen, dass Menschen mit Menschen Geschäfte machen.

Sie selbst hat vor vielen Jahren eher durch Zufall den Weg ins Immobilienrecht mit Schwerpunkt im Mietrecht gefunden. „Gestartet bin ich im öffentlichen Recht und von da bin ich immer mehr ins private Baurecht und schlussendlich ins Mietrecht gerutscht.“ Spätestens seit ihrem zweiten Jahr als Anwältin ist sie in diesem juristischen Bereich zu finden. „Nach 25 Jahren geht man mit einem ganz anderen Blick durch die Welt und fragt sich oftmals, wie wohl die ein oder andere Baugenehmigung erteilt wurde“, fügt Schießer hinzu und schmunzelt.

Die Förderung der Anwälte bei FPS hört jedoch mit Berufseinstieg nicht auf. „FPS unterstützt die jungen Kollegen beim Erlangen des Fachanwaltstitels“, erzählt die Associate Partnerin. Nicht nur werden die Kosten für den Kurs sowie die nachfolgenden Fortbildungen übernommen, auch beim Sammeln der verlangten Mandate steht die Kanzlei ihren Berufsträger:innen zur Seite.

Daneben bietet die Kanzlei mit dem sogenannten „How to FPS“-Programm Veranstaltungen für jüngere Associates. Für erfahrene Berufsträger:innen gibt es das Advanced Programm. “Die Bandbreite reicht dabei von Social Skills bis Anwaltstaktik”, beschreibt Susanne Schießer die Inhalte abschließend.

Persönliche Kontakte knüpfen

Bei allem was FPS anbietet, stehe der persönliche Kontakt sowie das Netzwerken untereinander an erster Stelle. Dahinter steht auch Marco Büttner. Der Associate mit Schwerpunkt Vergabe- und EU-Beihilferecht ist eigentlich am Standort Frankfurt ansässig. „Aber aus persönlichen Gründen arbeite ich regelmäßig aus München“, erzählt der junge Mann. Grundsätzlich befinde er sich eine Woche pro Monat in München und er weiß die gebotene Flexibilität mehr als zu schätzen. „Mein Team ist quer über Deutschland verteilt und wir arbeiten deshalb standortübergreifend“, fügt Büttner hinzu.

FPS punktet bei ihm durch das „best of both worlds“, wie Büttner es formuliert. „Zum einen habe ich eine Kanzlei mit mehr als 140 Berufsträger, mit 15 Praxisgruppen und somit einer gewissen Größe“, erklärt er. Gleichzeitig, was gerade auch durch die standortübergreifende Denke gefördert werde, kenne man sich untereinander und wisse daher immer, an wen man sich bei Fragen oder einer fachlichen Konsultation wenden könne.

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Hohes Maß an Verantwortung

Weiterhin habe er recht schnell in die Mandatsarbeit einsteigen dürfen. Bereits nach wenigen Wochen im Job durfte er Mandatsverantwortung übernehmen. „Und das ist schon ein Maß an Verantwortung – aber ich bin nicht alleine gelassen, da ich mich immer an einen Kollegen oder eine Kollegin wenden kann.“

Gerade im Vergaberecht erfolgt die Mandatsarbeit regelmäßig in ähnlich ablaufenden Zyklen, die von der Erstellung der Unterlagen bis zur Zuschlagserteilung des Auftrags andauern. „Das ist eine Chance, früh viel zu lernen und bereits anwaltlich tätig zu sein.

Entscheidend sei für ihn auch, dass er sieht, was mit seinen Recherchearbeiten, Gutachten und Ausfertigungen passiere. „Wir setzen uns alle zusammen, brainstormen und dann geben die erfahreneren Kollegen eine Richtung vor. Anschließend gehen wir in die Ausarbeitung, die wie ein Ping-Pong-Spiel funktioniert – die Dateien werden zwischen den Bearbeitenden hin- und her geschickt", erklärt Büttner die Herangehensweise an neue Mandate. Durch die Mark-up-Funktion sowie Kommentare seien Änderungen leicht nachvollziehbar und „man hat so natürlich ein tolles Learning“, freut sich der Associate. Es zeige sich so, ob die Änderung sprachlicher Natur, eine Frage des Aufbaus oder doch etwas Rechtliches gewesen sei. „Am Ende gibt es ein Produkt, bei dem ich komplett nachvollziehen kann, an welchen Schritten ich wie beteiligt war und der beste Punkt, wenn man wieder an so etwas ähnlichem beteiligt ist, weiß man genau, auf was zu achten ist und wie Dinge geschrieben werden müssen“, fügt er hinzu.

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Workshops und Schulungen

Zu seinem Start bei FPS hat ihn die Partnerin, der er zugeordnet ist, in vielen Calls dabei gehabt. So konnte sich Marco Büttner nicht nur einen ersten Eindruck der Arbeitsweise verschaffen, sondern auch ein Gespür für die notwendigen Begrifflichkeiten erarbeiten und den Umgang mit den Mandant:innen lernen.

Ein weiterer Baustein, der seinen Einstieg bei FPS erleichtert hat, war die „How to FPS“-Akademie. „Gerade für First Years finden sich hier viele hilfreiche Workshops und Schulungen, die zeigen, wie beispielsweise eine Kanzlei funktioniert: Wie greifen die einzelnen Praxisgruppen ineinander? Und wie funktioniert die Kommunikation?“, fügt Büttner hinzu. Welchen Stellenwert die Schulungen haben, zeige sich auch darin, dass die Partner:innen darauf achten, dass die Associates wirklich daran teilnehmen können. „Wer sich angemeldet hat, der nimmt auch daran teil und das ist ein super System.“

Darüber hinaus bietet FPS auch Young Professional Lectures an. Diese richten sich nicht nur an Associates, auch wissenschaftliche Mitarbeitende und Referendar:innen sind hier willkommen. „Schön ist, dass es dieses Format in zwei verschiedenen Varianten gibt – einmal nur für die Internen und einmal ‚open‘, das sich auch an beispielsweise Jura-Studierende richtet, die so die Kanzlei kennenlernen können“, weiß Büttner.

Um allen Standorten Tribut zu zollen, finden die Lectures deutschlandweit statt. Die Themen dafür werden von den einzelnen Berufsträgern am jeweiligen Standort vorgeschlagen - in Eigeninitiative.

Anhand der Talentförderung über alle Karrierestufen hinweg, lasse sich auch gut der "FPS Weg" aufzeigen." Es gibt sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die früher mal als Praktikant:innen oder Referendar:innen bei FPS waren, die Kanzleikultur in allen Facetten kennengelernt haben und dem Team bis heute gerne treu bleiben.

Wir haben dreimal die Woche einen Teamcall und da lernt man die Leute recht schnell kennen und kann sie den einzelnen Standorten zuordnen.
Marco Büttner

Standortübergreifend arbeiten

Obgleich sein Team an verschiedenen Standorten sitzt, hat Marco Büttner recht schnell „ein Gesicht“ zu allen gehabt. „Wir haben dreimal die Woche einen Teamcall und da lernt man die Leute recht schnell kennen und kann sie den einzelnen Standorten zuordnen.“ Gerade wenn neue Kolleg:innen das erste Mal im Call dabei sind, stellen sich alle anderen kurz vor und erzählen, was sie machen.

Einen weiteren Pluspunkt stellen für ihn der Associate-Lunch sowie der Associate-Stammtisch dar. Hierüber könne man sich sein eigenes Netzwerk aufbauen. Hinzukommen noch die internen Ansprechpartner:innen für Associates. Das sind Vertreter aus den Reihen der Associates, die sich am jeweiligen Standort um die Belange der Associates, Referendar:innen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden kümmern und eine Schnittstellenfunktion zwischen Mitarbeitenden, HR und Partnerschaft innehaben. „An sie kann man sich mit Fragen, die man eben nicht dem Partner direkt stellen möchte, wenden“, fügt Marco Büttner hinzu.

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Authentische Werte

Auch das FPS-Wertehandbuch zeige, wie authentisch die Kanzlei sei. „Bei uns wird nicht nur über Werte gesprochen, unsere Partner haben sich zusammengesetzt und das Handbuch gemeinsam entwickelt.“ Kultur auf Augenhöhe sei daher kein Marketing-Buzzword, sondern werde täglich gelebt.

Das sieht auch Caroline Ullrich so. Die Associate Partnerin war bereits als Referendarin bei FPS in Frankfurt und ist dann dort auch als Associate ein Jahr später eingestiegen. Im Immobilienrecht ist sie eher durch Zufall gelandet. Nach dem ersten Staatsexamen hatte sie sich in einer englischen Großkanzlei beworben und da gab es in ihrem gewünschten Schwerpunkt Gesellschaftsrecht keine freien Plätze mehr. „Sie hatten dann gefragt, ob ich mir Real Estate vorstellen könne und dabei ist es bis heute geblieben, weil es mir so viel Spaß gemacht hat“, erzählt sie rückblickend.

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Ein absolutes Asset – die Förderung

Gerade die Möglichkeit, eine hervorragende Ausbildung zu erhalten, ist es, was ihrer Ansicht nach für FPS spreche. „Es fängt bereits bei den Referendaren an, für die es ebenso spezielle Programme gibt, wie für die Berufseinsteiger.“ Man werde einfach an die Hand genommen und nicht alleine gelassen. „Das man von Tag 1 an vollwertiges Mitglied im Team ist, gefordert und gefördert wird, spricht für sich und ist ein absolutes Asset“, betont die Associate Partnerin.

Nach fünf Jahren als Rechtsanwältin im Frankfurter FPS-Büro hat Caroline Ullrich zwei Jahre Inhouse-Erfahrung gesammelt, um dann mit der Standorteröffnung in München wieder zu FPS zurückzukehren. Da die Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht aus privaten Gründen vor längerem bereits nach München gezogen war, ist der neue FPS-Standort für sie ein absoluter Gamechanger gewesen. „FPS war mehr als kulant und hatte mir ein komplettes Homeoffice eingerichtet – aber Immobilienrecht lebt vom Austausch und die Arbeit im Homeoffice macht mir auch nicht ganz so viel Spaß wie im Büro mit den Kollegen, deshalb freue ich mich über den Standort hier.“

Die Inhouse-Tätigkeit hat ihren Blick auf das, was sie als Fachanwältin in einer Kanzlei leistet, nochmal einen neuen Drive gegeben: „Ich habe bei E-Mails eines Mandanten oft das Gefühl besser zu verstehen, worauf genau seine Frage abzielt, was sein tatsächlicher Bedarf ist, da ich diesen Blick über den Tellerrand hatte.“ Ihre Beratungspraxis habe diese Zeit sehr bereichert, nun wieder bei FPS an Bord zu sein, freut sie aber sehr.

Ich mag es, wenn Projekte spannend sind, und das bekomme ich hier tagtäglich geboten.
Caroline Ullrich

Professionell auf vielen Ebenen

„FPS ist für mich gelebte Professionalität auf so vielen Ebenen“, erklärt Ullrich. Die Teams werden individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Mandats zugeschnitten, mit flacher Hierarchie und einer großen Kommunikationsstärke. „Das sind auch die Gründe, warum ich hier immer gerne gearbeitet habe und es bis heute mache.“

Als Mutter eines Kleinkindes arbeitet Caroline Ullrich in Teilzeit. Es freut sie, dass das gut klappt und die Kanzlei auf ihre Bedürfnisse so eingeht, denn „man hat zwei Jobs und der zweite Job ist nicht verhandelbar.“

 

Tiefe der Mandate entscheidend

Auch sie lebt die standortübergreifende Zusammenarbeit im Alltag: Sie ist dem Münchener Büro als Associate Partnerin zugeordnet, ihr Team aber sitzt in Frankfurt. „Gerade ist es sehr viel Frankfurt, aber auch mit den Hamburger und Düsseldorfer Kollegen bin ich viel im Austausch“, fügt sie hinzu.

Besonders wichtig in der Kanzleiarbeit sind für die Fachanwältin die Mandate. „Mir ist nicht wichtig, ob das Projekt lokal oder international ist, für mich ist die Tiefe der Mandate das, was mich reizt. Ich mag es, wenn Projekte spannend sind, und das bekomme ich hier tagtäglich geboten“.

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