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Stellenangebote Jurist - Bank- und Finanzrecht Frankfurt

In Frankfurt - auch Mainhattan genannt - gesellen sich weit über 150 in- und ausländische Bankinstitute. Dieser geballten Bankenpower, der zumindest von Außen betrachtet keine Krise ernsthaften Schaden zufügen kann, steht ein ganzes Heer von Anwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungen zur Verfügung. Großkanzleien von Freshfields bis NoerrBird & Bird und unzähligen Weiteren reihen sich insbesondere im und um das Bankenviertel nur so aneinander. In Frankfurt kannst du dich als Jurist im Bank- und Finanzrecht also zur Genüge den Rechtsverhältnissen im Kreditwesen, Bankgeschäften und dem Bankenaufsichtsrecht widmen.

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Quickfacts - Frankfurt

Quickfacts - Bank- und Finanzrecht

  • Größte Stadt in Hessen und 5. größte in Deutschland
  • ​ca. 732.000 Einwohner
  • die Metropolregion Rhein-Main umfasst ca. 5.5 Millionen Einwohner
  • Ø Mietpreis 13,85 €/m²
  • Johann Wolfgang Goethe-Universität, die 3. größte Universität Deutschland
  • 196 Banken mit Sitz in Frankfurt
  • ​Frankfurter Flughafen mit ca. 61 Millionen Reisenden jährlich
  • Das Bankrecht umfasst Rechtsnormen, die sich mit den Rechtsverhältnissen im Kreditwesen, bei Bankgeschäften und dem Bankenaufsichtsrecht befassen
  • Das Finanzrecht ist dem öffentlichen Recht zuzuordnen und umfasst Rechtsnormen, die sich auf die staatlichen und privaten Finanzen sowie auf Geld und Wertpapiere beziehen
  • ​Zum Finanzrecht gehören deshalb: Staatshaushaltsrecht, Finanzrecht der örtlichen Selbstverwaltungen, Recht betreffs öffentlich-rechtlicher Abgaben, Zollrecht, Währungsrecht, Devisen- und Wertpapierrecht, Steuerrecht (u.a. Abgaben, Gebühren, Beiträge, Steuern)

 

 


 

Warum Frankfurt am Main toll ist...

Die hessische Stadt bezeichnet sich selbst als „Metropole im Kleinformat“. Ca. 700.000 Menschen aus 180 Nationen leben hier und man kommt in 20 Minuten einmal durch die Innenstadt. Dennoch ist es eine pulsierende Stadt mit interessanten Karrieremöglichkeiten in vielen Bereichen. Außerdem hat sie die wohl einzige Skyline Deutschlands zu bieten.

Wer nach Entspannung sucht, wird sich freuen. Frankfurt hat einen der größten deutschen Stadtwälder vorzuweisen. Mit einem rund 450 km landen Wegenetz lassen sich lange, ausgedehnte Spaziergänge, Radtouren oder Läufe unternehmen. Wer lieber hoch zu Ross ist, kann die 80 km langen Reitwege erkunden. Um den Überblick nicht zu verlieren, kann man auf dem 43 Meter hohen Goetheturm einen tollen Ausblick über den Stadtwald sowie die Frankfurter Skyline genießen.

Weltbekannt ist Frankfurt für sein Rathaus, dem Römer. Seit 1405, als der Rat der Stadt Frankfurt die Gebäude „Zum Römer“ und „Zum Goldenen Schwan“ für 800 Gulden kaufte, wird dort regiert. 

 


 

Jura studieren in Frankfurt am Main – Goethe Universität

Gegründet 1914 erscheint die Goethe Universität im Vergleich zu anderen Universitäten eher jung. Mittlerweile gehört sie aber mit mehr als 4000 Studierenden zu einer der größten juristischen Fakultäten in Deutschland. Für alle Bank- und Finanzrecht Begeisterten gibt es dort auch den Schwerpunktbereich „Unternehmen und Finanzen“ zu wählen. Wer sich internationaler orientieren will, hat hier viele Möglichkeiten. Die Universität bietet zahlreiche Auslandsprogramme an, sowie Veranstaltungen im ausländischen Recht. 

 


 

Allgemeines zum Bank- und Finanzrecht sowie die grundsätzlichen Aufgaben als Anwalt

 

Das Bankrecht

...umfasst die Gesamtheit aller privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Gesetze, sowie sonstiger Rechtsnormen, die sich mit den Rechtsverhältnissen im Kreditwesen, bei Bankgeschäften und dem Bankenaufsichtsrecht befassen. Insoweit wird auch zwischen nationalem und internationalem Bankrecht sowie zwischen europäischem und supranationalem Bankrecht unterschieden.

  • Privates Bankrecht
    Das private Bankrecht umfasst die privatrechtlichen Geschäfte der Banken gegenüber anderen Banken und ihren Kunden. Es setzt sich aus vielen verschiedenen Gesetzen mehrerer Rechtsgebiete zusammen, welche größtenteils im BGB niedergeschrieben sind.
  • Öffentliches Bankrecht
    Das öffentliche Bankrecht behandelt Bereiche, welche vom Staat beeinflusst werden. Besonders wichtig ist hier das Aufsichtsrecht. Dort wird die Einhaltung von verschiedenen Gesetzen und Vorgaben geprüft. Zum einen werden hier laufende Geschäfte kontrolliert, zum anderen auch neue Markteintritte.
    Punkt zwei des öffentlichen Bankrechts ist das Währungsrecht. Dieser Punkt entfällt größtenteils auf das bereits beschriebene ESZB.

 

Das Finanzrecht

...ist hingegen eher dem öffentlichen Recht zuzuordnen und umfasst dabei die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die sich auf die staatlichen und privaten Finanzen sowie auf Geld und Wertpapiere beziehen. Zum Finanzrecht gehören deshalb etwa das Staatshaushaltsrecht, Finanzrecht der örtlichen Selbstverwaltungen, Abgabenrecht, Zollrecht, Währungsrecht sowie Devisen- und Wertpapierrecht.

 

Die einzelnen Tätigkeiten eines Rechtsanwalts im Bank- und Finanzrecht sind mannigfaltig.

Zu seinen Tätigkeiten gehört etwa die Anlageberatung. Diese Beratungen umfassen nicht nur Wertpapiere, sondern auch die sonstigen Kapitalanlagen, wie offene bzw. geschlossene Fonds, Schiffsfonds, Zertifikate etc. Daneben spielen insbesondere auch Rechtsberatungen hinsichtlich Widerruf oder Kündigung von Darlehensverträgen eine große Rolle in diesem Job. Ferner gehören zum diesem Tätigkeitsfeld auch der Zahlungsverkehr sowie die verschiedenen Zahlungsarten, aber auch die Bearbeitung von Bürgschaften und Garantien.

Darüber hinaus sind Beratungen zum Steuerrecht und dem Recht öffentlich-rechtlichen Abgaben (wie Gebühren oder Beiträge) vorzunehmen. Insoweit spielt auch das Steuerstrafrecht eine große Rolle. Möglich sind aber auch etwaige Prüfungen, ob das von einem Unternehmer betriebene Geschäftsmodell eine Erlaubnis der Finanzaufsichtsbehörde (BaFin) erfordert.

 


 

Frankfurt als Sitz der EZB    

Die Europäische Zentralbank wurde am 1. Juni 1998 gegründet um über die neue gemeinsame Währung zu wachen. Zunächst hatte die EZB ihren Sitz im Eurotower in Frankfurt, doch 2015 zog sie in ein neues Gebäude, zudem die denkmalgeschützte Großmarkthalle gehört.

 

Was macht die EZB?

Zuerst gilt es zu unterscheiden zwischen dem Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) und dem Eurosystem. Das ESZB umfasst die EZB und alle Nationalzentralbanken der EU-Mitgliedstaaten, wohingegen das Eurosystem aus der EZB und den Nationalzentralbanken der EU-Staaten mit Euro als Währung besteht.

Aufgaben hat die EZB einige, die im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union niedergeschrieben sind, sowie in der Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank weiter erläutert sind.

Die Organe der Europäischen Zentralbank sind der EZB-Rat, das Direktorium und der erweiterte EZB-Rat.

Die Aufgabe des EZB-Rates ist die Bestimmung der Geld- und Währungspolitik der Bank. Er besteht aus den Präsidenten der nationalen Zentralbanken der Euro-Länder, sowie aus den Mitgliedern des Direktoriums.

Das Direktorium setzt sich zusammen aus dem EZB-Präsidenten, dem EZB-Vizepräsidenten und bis zu vier weiteren Mitgliedern. Diese Mitglieder werden von den Regierungen der Mitgliedsstaaten auf Empfehlung des Wirtschafts- und Finanzausschusses für 8 Jahre berufen. Eine Wiederwahl ist ausgeschlossen. Hauptaufgabe des Direktoriums ist die Verwaltung der EZB, sowie das Ausführen der Beschlüsse des EZB-Rates.

Das letzte Organ der EZB ist der erweiterte EZB-Rat. Dieser beschäftigt sich neben der Geld- und Währungspolitik für die Euro-Länder auch mit der der Nicht-Euro-Länder. Dadurch werden alle EU-Länder mit in die Beratungen einbezogen. Die Mitglieder hier sind neben dem EZB-Präsident und Vizepräsident auch die Notenbankpräsidenten aller EU-Mitglieder.

Unter all den Aufgaben kristallisiert sich ein vorrangiges Ziel heraus, und zwar die Preisstabilität im ESZB zu gewährleisten.

Außerdem ist die EZB Herrscherin über das Geld, was bedeutet, dass sie das alleinige Recht darauf hat, Banknoten innerhalb des Euroraums zu genehmigen. Weder der EZB, noch den NZBs ist es gestattet, Kredite an öffentliche Haushalte zu gewähren. Dies soll das ESZB vor unerwünschten Eingriffen durch nationale Regierungen schützen.

 


 

Geschichte der Banken

Bankähnliche Geschäfte gab es bereits in der Antike, sowie bei den alten Ägyptern in Form von Geldwechslern und Darlehen.

Die erste Institution, die man als Bank bezeichnen kann, entstand etwa zwischen dem 12. Und 15. Jahrhundert in Italien. Damals war es kirchlich nicht erlaubt, mit Zinsen Geld zu verdienen. Das führte dazu, dass die Banken Wechselgeschäfte, mit einer Wechselgebühr von ca. 15 %, anboten.

 

Superlativen

  • Als die älteste Bank der Welt wird die italienische Banca Monte die Paschi di Siena gesehen, welche 1472 gegründet wurde. Die älteste Bank Deutschlands ist die 1590 gegründete Privatbank Berenberg.
  • Die weltweit größte Bank, an der Bilanzsumme gemessen, ist die Industrial & Commercial Bank of China mit mehr als 3 Mrd. US$. In Deutschland ist es die Deutsche Bank mit einer Bilanzsumme von rund 1,37 Mio.€ im Jahr 2016.
  • Die derzeit teuerste Währung der Welt ist, am US-Dollar Kurs und Euro gemessen, der Kuwait Dinar
  • Die kleinste Bank in Deutschland ist die Raiffeisenbank in Gammesfeld, in der nur eine Person arbeitet. Nur Bewohner des gleichnamigen Ortes dürfen dort ein Konto eröffnen.

 


 

Was macht das Leben und Arbeiten in Frankfurt besonders?

Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse findet einmal im Jahr statt und ist die weltweit größte. Über 7000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern stellen sich und ihre Werke vor. Alles begann im 15. Jahrhundert, als Johannes Gutenberg den Buchdruck in der Nähe der Mainmetropole erfand.

Flughafen
Der Fraport ist der größte Flughafen in Deutschland und der drittgrößte in Europa. Im Sommer 2017 werden fast 300 Destinationen in ca. 100 verschiedenen Ländern angeflogen. Der Flughafen bietet knapp 81.000 Personen einen Arbeitsplatz.

Apfelwein 
Das typische Frankfurter Getränk gibt es seit etwa dem 16. Jahrhundert und wurde anfangs nur von armen Leuten getrunken. Traditionell wird er aus dem sogenannten Bembel getrunken. Das besondere am Frankfurter Apfelwein ist die Tatsache, dass er ausschließlich aus Äpfeln hergestellt wird, und ihm kein weiteres Obst hinzugeführt wird.

 


 

Wenn der Magen knurrt – Essen zu Mittag oder nach Feierabend 

Für alle die gerne den Überblick behalten: Main Tower Restaurant und Lounge.
Das Restaurant befindet sich im 53. Stock und bietet einen grandiosen Ausblick über die Stadt und eine gehobene Küche für alle Feinschmecker.

Bienvenue á France: La Maison du Pain.
Frische französische Backwaren, Quiches und vieles mehr! Den ganzen Tag kann hier ausgiebig geschlemmt werden. Neben all den Leckereien nach französischer Rezeptur, versprüht das Restaurant außerdem ein tolles Flair mit chansons im Hintergrund.

Schon mal afrikanisch gegessen? Im Herzen Afrikas.
Das authentisch gestaltete Restaurant bietet leckere Gerichte aus Eritrea an. Alles wird frisch in der Familienküche zubereitet. Wegen der hohen Beliebtheit ist es empfehlenswert, vorher zu reservieren.

Für alle, die es traditionell wollen: Ebbelwoi Unser.
Deftige Hausmannskost wartet hier auf die Gäste. Auch der traditionelle Apfelwein kann hier genossen werden. Wer also die lokale Küche austesten möchte ist hier an der richtigen Adresse.

 


 

Diese Persönlichkeiten kommen auch aus Frankfurt:

  • Johann Wolfgang von Goethe: Der weltweit bekannte deutsche Dichter wurde 1749 in der hessischen Metropole geboren.
  • Anne Frank: 1929 wurde sie in Frankfurt geboren, bevor sie mit ihrer Familie nach Amsterdam floh. Ihr Tagebuch ist weltbekannt.
  • Heinrich Nestle: Das Leben des Unternehmensgründers des gleichnamigen heutigen Weltkonzerns begann ebenfalls am Main.
  • Otto Hahn: Der Chemiker gilt als Entdecker der Kernspaltung, geboren wurde er 1879 in Frankfurt.
  • Kaya Yanar: 1973 in Mainhattan geboren. Allseits bekannt wurde der Komiker wohl durch seine Sendung „Was guckst du?“.

 


 

Ideen für einen Tag Auszeit vom Arbeitsalltag...

  • Heidelberg: 
    Die Stadt beheimatet die älteste Universität Deutschlands. Beeindruckende gotische Bauwerke begeistern zahlreiche Besucher, das sollte man sich nicht entgehen lassen!
  • Mainz: 
    Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt erreicht man von Frankfurt aus in weniger als einer Stunde! Interessante Museen, historische Bauwerke, zierende Denkmäler und Brunnen, entspannende Parks und Grünanlagen... Kurz gesagt: ein Ausflug lohnt sich!
  • Würzburg: 
    Die bayerische Stadt darf sich stolzer Besitzer eines UNESCO-Weltkulturerbes nennen. Die Würzburger Residenz wurde zwischen 1720 und 1744 erbaut und kann das weltweit größte Fresko vorweisen.
  • Köln: 
    In weniger als 2 Stunden ist man in der Rheinländischen Metropole, ob mit Bahn oder Auto. Ein absolutes Muss ist natürlich der Kölner Dom. Aber das ist bei weitem nicht das einzige, das die Stadt zu bieten hat. Einmal die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke betrachten und vielleicht eines dazu hängen, oder die historische Altstadt durchlaufen. Zur Weihnachtszeit bietet auch der Weihnachtsmarkt ein tolles Ausflugsziel. All das stellt eine kleine feine Auswahl an zahlreichen sehenswerten Möglichkeiten dar.

 


 

Und zum Schluss: Die drei kuriosesten Banküberfälle

  • Dieser Bankraub sollte keine Menschen verletzten oder verängstigen. Die Idee war: den Geldautomaten mitgehen lassen. Rein technisch hat alles funktioniert. Ein Automat wurde mit Hilfe eines Autos herausgezogen. Zu blöd nur: Es war der Kontoauszugsdrucker.
  • Auch der nächste Räuber wollte den täglichen Betrieb nicht allzu groß stören und kein Aufsehen erregen. Deshalb kam ihm die grandiose Idee, dem Bankangestellten einen Zettel mit der Aufschrift „Das ist ein Überfall“ zuzuschieben. Und das ganze auch noch auf einem Briefumschlag, welcher an den Räuber adressiert war.
  • Unvorteilhaft, wenn man die Öffnungszeiten vorher nicht nachsieht. Ein Räuber stand während der Mittagspause vor geschlossenen Türen.

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