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Juristen in Gefahr - So schützt du dich vor Depressionen

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Juristen in Gefahr - So schützt du dich vor Depressionen

Juristen sind besonders oft von Depressionen betroffen - wie du es schaffst, nicht dazu zu gehören

 

Eine US-amerikanische Studie hat Berufsgruppen danach beurteilt, wie viele Depressionen jeweils diagnostiziert wurden. Leider befanden sich die Juristen im Spitzenfeld der „deprimierendsten Berufe“! Wir haben für dich die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und erklären dir die besten Strategien für gute Laune - so haben Depressionen keine Chance!

 

Ranking: Welche Berufsgruppen sind am unglücklichsten?

In einer Studie der medizinischen Universität von Cincinnati wurden die Daten von circa 215.000 Erwachsenen in Pennsylvania untersucht. Die Fragestellung war, in welchen Jobs Depressionen überdurchschnittlich oft vorkommen und welche Kriterien dafür verantwortlich sind. Die unglücklichen Gewinner dieser Studie waren Angestellte des Nah- und Fernverkehrs. In dieser Berufsgruppe sollen um die 16,2 Prozent als depressiv diagnostiziert worden sein - das heißt, diese Menschen hatten im Untersuchungszeitraum mindestens zwei Mal medizinische Hilfe aufgrund von depressiven Störungen in Anspruch genommen.

 

Juristen in Gefahr: ein unglücklicher sechster Platz

55 Gewerbe wurden in der Studie untersucht - Juristen bewegen sich leider im Spitzenfeld im Top-Stress-Ranking. Rund 13,3 Prozent der teilnehmenden Juristen gelten für die Forscher als depressiv, womit sich die Juristerei auf dem sechsten Platz der deprimierendsten Berufe befindet.

Als Gründe für eine erhöhte Depressionsrate in gewissen Berufsgruppen identifizierten die Forscher unter anderem Stress- und Drucksituationen (oft verursacht durch die Interaktion zwischen Menschen) und Bewegungsmangel.

 

Keine Macht der Depression: 3 Tipps für gute Laune

Im Folgenden möchten wir dir 3 Tipps für gute Laune vorstellen - so haben Depressionen keine Chance!

 

1. Jetzt mal langsam: Überfordere dich nicht

Viele Depressive haben sehr hohe Ansprüche an sich selbst und überfordern sich damit. Irgendwann fühlen sie sich ausgebrannt, sodass plötzlich alle Anforderungen des Alltags als unüberwindbare Hürden erscheinen. Achte daher darauf, dass dein Arbeitspensum dich nicht übermäßig stresst und menschlich machbar bleibt.

 

2. Einfach mal egoistisch sein: Tu, was dir gut tut

Egal ob es sich um Sport, ein gutes Buch oder einen Spaziergang im Freien handelt - plane Aktivitäten, die dir gut tun, in deinen Tagesablauf ein. Selbst wenn dafür ab und an ein anderer Teil deines Lebens kürzer treten muss, achte darauf, genug von diesen schönen Momenten zu verbringen.

Damit einher geht auch eine gesunde Work-Life Balance: Wer täglich bis 22 Uhr im Büro sitzt, wird sich kaum Zeit nehmen für ein gutes Gespräch mit Freunden oder einen Spaziergang an der frischen Luft. Achte darauf, nicht zu viele Überstunden zu machen und eine klare Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben zu ziehen.

 

3. Schwitzen für ein optimistischeres Weltbild: Sport gegen Depressionen

Sportliche Betätigung, vor allem Ausdauersport wie Laufen oder Schwimmen, hat sowohl kurzfristige und langfristige Vorteile im Kampf gegen Depressionen. Forscher fanden heraus, dass depressive Patienten nach einem schnellen Lauf um ca. 80 Prozent weniger depressive Symptome aufwiesen als zuvor. Außerdem fühlten sie sich unternehmenslustiger und energiegeladen.

Auch langfristig führt Sport zu einer stimmungsaufhellenden Wirkung: Die Wirkung von regelmäßigem Ausdauersport ist vergleichbar mit einer rein medikamentösen Behandlung von Depressionen. Das heißt für alle Juristen: Radelt, joggt, schwimmt, spielt Tennis! Gute Laune ist vorprogrammiert.

 

Familie, Freunde, Partner: Was tun, wenn jemand im eigenen Umfeld depressiv ist?

Oft merken Freunde, Familie und Partner schon früh, wenn bei einer geliebten Person etwas nicht stimmt. Symptome wie anhaltende Traurigkeit, ein Mangel an Interesse und Antriebslosigkeit lassen sich schwer verstecken. Auch Schlafprobleme und Konzentrationsstörungen machen Depressiven das Leben schwer. Damit das soziale Umfeld hilfreich reagieren kann, ist es jedoch wichtig, über die Krankheit aufzuklären. Kommentare wie „Jetzt reiß dich doch mal zusammen“ verstärken das Gefühl, mit der Depression allein zu sein. Stattdessen sollte man für den Anderen da sein und gemeinsam Schritte zur professionellen Beratung durch einen Psychologen oder Psychiater einleiten.

 

Fazit: Juristen stellen, durch verschiedenste Faktoren, eine Risikogruppe für Depressionen dar. Durch das Vermeiden von Überforderung, Sport und eine gesunde Portion Egoismus ab und an lässt sich eine eventuelle Depression jedoch schon vor dem Erscheinen in die Schranken weisen!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

Quelle:http://wrapper.zeit.de/karriere/beruf/2014-06/depression-job-studie

 

04. Februar 2015

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