Texte analysieren auf Speed?

Mit der richtigen Lesetechnik einfacher und effizienter arbeiten


veröffentlicht am 20.05.2020


Thomas Wunderberg ist der Inhaber des Weiterbildungsanbieter e³ trainings, bei dem alle Kurse auf eines abzielen: Einfach, effizient und entspannt arbeiten am Bildschirm. Sehr viele Juristinnen und Juristen haben das Lesetraining Improved Reading schon als Präsenz oder Onlinetraining durchlaufen und davon profitiert. Deshalb ist es an der Zeit, die Möglichkeiten effektiver Lesetechniken, auch hier vorzustellen. 

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Thomas Wunderberg, Inhaber e³ trainings

Thomas, du bist Inhaber und Geschäftsführer von e³ trainings. Was war der Grundstein für deine Idee, Trainingsprogramme wie „Speed Reading Online“ zu entwickeln und als Kurse anzubieten?

Thomas Wunderberg: Hätte ich mich 2003, damals als Führungskraft und Projektleiter in einem großen IT-Haus, nicht durch einen Zeitungsartikel zum Thema „effizientes Lesen“ inspirieren lassen, gäbe es e³ trainings heute nicht. Drei Wochen danach saß ich dann im Improved-Reading-Training, war total begeistert und sagte dem Trainer „dieses Training muss doch jeder Erwachsene machen“. Danach machte ich die Trainerausbildung, 2009 wurde ich Franchisenehmer von Improved Reading und heute bin ich Inhaber von e³ trainings.
 

Was verstehst du unter „speed reading“ und was ist der Unterschied zu anderen Lesetechniken, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich bis dahin meist selber angeeignet haben?

Thomas Wunderberg: Speed Reading bedeutet schnell das Wesentliche und Relevante in einem Text zu identifizieren und dann diese Textstelle sehr effizient zu verarbeiten.
 

Das heißt, dass ich den Text mit einer Technik erfasse, die mir erlaubt, in einer viel höheren Geschwindigkeit und sogar mit noch höherem Verständnis zu lesen. Ich denke, dass erfahrene Juristen und Juristinnen gelernt haben, sich schnell einen Überblick über einen Text zu verschaffen, aber dann beim konzentrierten Lesen immer noch auf Lesetechniken zurückgreifen, die sie damals in der Grundschule gelernt haben.


Ich weiß, das hört sich hart an, ist aber normalerweise die Realität. Wir nennen diese herkömmliche Technik übrigens auch „grundschulgerechtes Lesen“.
 

Wie läuft der Online Speed Reading Kurs ab und wie ist der Kurs inhaltlich und hinsichtlich des zeitlichen Umfangs aufgebaut?

Thomas Wunderberg: Das Training Speed Reading Online ist auf Basis des seit über 50 Jahren erfolgreichen 2-tägigen Improved-Reading-Trainings entwickelt worden. Die zwei Tage wurden auf zehn Einheiten mit einem Trainingsaufwand von circa einer Stunde aufgeteilt und es gibt wie beim Präsenztraining eine Trainerbegleitung. Neben dieser Besonderheit ist das Training deshalb so erfolgreich, weil es aus einer lernpsychologisch abgestimmten Abfolge von Übungen zum Abbau der Hauptlesefehler besteht. Wir empfehlen, das Training innerhalb von 14 Tagen abzuschließen, denn dann ist der Trainingserfolg am besten. 
 

Aus welchen Gründen ist der Kurs besonders für Juristen und Juristinnen empfehlenswert?

Thomas Wunderberg: Juristinnen und Juristen beschäftigen sich vor allem mit schriftlichen Informationen – und zwar in riesigen Mengen. Da sie diese nur über Lesen aufnehmen und verstehen können, sollte jeder Mensch dieser Berufsgruppe absoluter Profi im Lesen sein! Wenn ich Profi werden möchte, gehe ich normalerweise zu Menschen, die hier Expertise haben, um mir zeigen zu lassen, wie ich das, was ich schon kann, noch besser machen kann.
 

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Richtet sich der Kurs mehr an Berufstätige oder an Studierende?

Thomas Wunderberg: Wenn ich schon früh lerne, wie ich profimäßig effizient lese, dann habe ich es im Studium und in meinem darauffolgenden Berufsleben leichter, erfolgreich zu sein. Aber es ist nie zu spät.
 

Als ich das erste Mal von Speed Reading gehört habe, war ich schon Mitte Dreißig und ich profitiere noch heute davon.


Aus welchen Bereichen kommen die meisten deiner Klienten und welches Feedback hinterlassen sie dir und deinem Team nach dem Kurs? 

Thomas Wunderberg: Wir arbeiten vor allem mit Unternehmen aus dem Banken- und Versicherungsbereich und mit Verwaltungen in öffentlichen Institutionen und der Industrie zusammen. Wir haben viele Statistiken und so kann ich sagen, dass die meisten Teilnehmenden zwischen 35 und 50 Jahren alt sind. Am meisten hören wir danach: „Hätte ich das doch schon früher gelernt!“ oder „Warum kann man das nicht schon in der Schule lernen?“.


Kommen die Juristen und Juristinnen, die in der Vergangenheit den Kurs absolviert haben aus unterschiedlichen Berufsbereichen oder wird der Kurs auffällig oft von einer Berufsgruppe wahrgenommen?

Thomas Wunderberg: Wir arbeiten z.B. mit dem Justizministerium Baden-Württemberg zusammen und da kommen natürlich vor allem Richter/innen, Staatsanwält/innen und Rechtspfleger/innen ins Training. Ich denke aber, dass diese Trainings für Rechtsanwält/innen angesichts ihres Lesepensums ebenso eine wichtige Erfahrung sind.
 


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Onlinetraining klingt distanziert – wie läuft das ab und tut dies dem Erfolg keinen Abbruch?

Thomas Wunderberg: Speed Reading Online ist sehr interaktiv. Die Teilnehmenden bekommen wenig Theorie und vor allem Praxis. Des Weiteren finden regelmäßige motivierende Tests zur eigenen Lernkontrolle statt und die Lesefähigkeit und die positiven Veränderungen werden durch die Effective Reading Rate messbar gemacht.
 

Wie gestaltet sich die Kursbegleitung durch den Trainer/die Trainerin im Onlinekurs? Ist diese/r die ganze Zeit dabei oder bei Rückfragen erreichbar und falls ja, auf welchem Weg?

Thomas Wunderberg: Innerhalb der Anwendung kann per Chat mit dem/der Trainer/in kommuniziert werden. Wobei der/die Trainer/in nicht permanent online ist, sondern unter der Woche einmal pro Tag in die Anwendung geht und schaut, was die Teilnehmenden gemacht und welche Ergebnisse sie erreicht haben. Dann gibt er oder sie Tipps und Feedback. Die Trainerbegleitung wird immer sehr positiv und motivierend wahrgenommen. 


In den USA beispielsweise wird schnelles Lesen bereits seit mehreren Jahrzehnten an den Universitäten gelehrt. Macht es einen Unterschied, in welchem Alter man verschiedene Lesetechniken lernt? 

Thomas Wunderberg: Eigentlich nein. Mir fällt aber immer wieder auf, dass sich Jüngere oft schwerer tun, von „alten“ Lesegewohnheiten loszulassen. Das ist spannend, weil man denken sollte, dass da noch mehr Offenheit für Veränderung da ist. Wenn die Teilnehmenden sich auf das Training einlassen, sind am Ende aber alle erfolgreich. 
 


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Lässt sich das Lese- und Verständnistempo von Texten tatsächlich durch Training verbessern und weshalb erlernen diese Fähigkeit nur wenige Menschen während ihres Studiums oder ihrer beruflichen Laufbahn?

Thomas Wunderberg: Zur ersten Frage ein klares Ja. Unsere Zahlenbasis spricht von einer Steigerung der Lesefähigkeit um den Faktor 2,7. In den meisten Fällen ist es die Unkenntnis darüber, dass es solche Angebote gibt, und häufig spielen auch viele Vorurteile eine Rolle, wie z.B. solche Aussagen wie „schnell und schlampig“. Viele meinen auch, das Speed Reading dasselbe wie Querlesen ist. Aber das hat mit unserer Technik nichts zu tun. 
 

Welche Materialien werden den Teilnehmern mit an die Hand gegeben? Gibt es hierzu Dokumente, ein Lehrbuch oder Ähnliches?

Thomas Wunderberg: Bei Speed Reading Online erhalten die Teilnehmenden ein Kursbuch und ein Arbeitsbuch zum Herunterladen. Nach dem Training werden sie auf Wunsch mit den Transferimpulsen 3 Monate lang begleitet und die Teilnehmenden können jederzeit auf unserer Alumni-Seite trainieren. Dadurch unterstützen wir die erfolgreiche Integration des Gelernten in den Alltag. 
 

Sind die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ausschließlich Gruppen, die berufsbedingt gezwungenermaßen viel zu lesen haben um die Menge an Informationen zu verarbeiten oder bestätigen auch Ausnahmen die Regel?

Thomas Wunderberg: Es gibt auch Menschen die einfach gerne privat mehr lesen möchten und Stapel von Büchern (in Papier oder elektronisch) gelagert haben. Ein Teilnehmer wollte sogar Bücher „fressen“.
 

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Gibt es ein ergänzendes Programm für den Fall, dass der erwünschte Trainingserfolg trotz der Teilnahme nicht eintritt oder einen Folgekurs für diejenigen, die weiter an ihren Fähigkeiten arbeiten wollen?

Thomas Wunderberg: Die Voraussetzung für den Kurserfolg ist das Machen. Das heißt, sofort und mutig die neuen Techniken im Alltag einzusetzen. Mutig deshalb, weil sich das neue Lesen nach dem Training, das ja nur 10–12 Stunden dauert, anfangs noch nicht so sicher anfühlt wie die alte Gewohnheit. Aber, um nochmal den Profi aufzugreifen: Das Training kann jederzeit wiederholt oder aufgefrischt werden.
 

Hast du zum Abschluss noch einen kleinen Tipp, wie jeder und jede überprüfen kann, ob noch Verbesserungspotenzial besteht?

Thomas Wunderberg: Auf unserer Homepage findest du den Lesetest, um deine persönliche Effective Reading Rate zu ermitteln. Dann weiß du zumindest, wo du stehst. Wenn deine Effective Reading Rate unter 250 ist, gehörst du noch zu den grundschulgerechten Leserinnen und Lesern – wer will das schon?

Dein Fazit?

Thomas Wunderberg: Bei Stiftung Warentest wurde unser Präsenztraining als einziges mit „Gut“ bewertet und dieselbe Expertise ist auch in das Training Speed Reading Online eingeflossen. Daneben bieten wir noch eine Geld-zurück-Garantie bei Nicht-Gefallen, die noch nie von einem Ehemaligen in Anspruch genommen wurde. 

Wir versprechen keine Wunder, aber eine realistische Steigerung. Als Mensch mit einem Beruf, der viel mit der Verarbeitung von Informationen zu tun hat, sollte man an seiner Lesefähigkeit und damit Produktivität arbeiten. Das Ergebnis ist mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben, beruflich wie privat.


Vielen Dank, Thomas!

 

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