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Jobs für Juristen - Zivilprozessrecht und Schiedsverfahren/ Litigation & Arbitration München

München bedeutet Leben. Die Stadt punktet mit Lebensqualität, einer eigenen typisch-bayrischen aber dennoch enzigartigen und weltoffenen Identität, sowie einer starken Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus bietet die Landeshauptstadt einen großen Stellenmarkt. Sie wird sogar aus infrastruktureller und wirtschaftlicher Sicht zu den Weltstädten gezählt. Dies gilt ebenfalls für den Bereich Litigation & Arbitration in München. Im Grunde geht es um außergerichtliche Streitschlichtung, als Oberbegriff ausgehend. Hierunter fallen sowohl Mediation, Streitschlichtung und Schiedsverfahren. 

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Quickfacts - München

 

Quickfacts - Zivilprozessrecht und Schiedsverfahren/ Litigation & Arbitration

  • Landeshauptstadt Bayerns und drittgrößte Stadt Deutschlands
  • Ca. 1,5 Million Einwohner
  • Ø Mietpreis 19,15 €/m²
  • Oktoberfest, Isar, Allianzarena
  • LMU München ist regelmäßig in der Spitzengruppe der Top - Universitäten
  • Wirtschaftsstärkste Großstadt Deutschlands
  • Ständiger Vertreter in Europaweiten Lebensqualitäts – Rankings
  • Steht für Streitschlichtung / Schiedsverfahren / Mediation
  • Ziel ist die (außergerichtliche) Beilegung von Streitigkeiten
  • Ausfluss der Zivilprozessordnung ZPO und dem Zivilprozessrecht
  • In der Praxis häufig angewandt, teilweise sogar vorgeschrieben (z.B. bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, bevor ein Gericht angerufen werden kann)
  • Wichtiges Aufgabengebiet für Kanzleien, eigene Schlichtungsstellen eröffnen neue Geschäftsbereiche

 


 

 

 

 

 

 

Was bedeutet Litigation & Arbitration?

Ziel von Mediation, Streitschlichtung und Schiedsverfahren ist die Beilegung eines Streits, bevor es überhaupt zur gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Dies spart einerseits teils hohe Kosten ein, ist häufig schneller und somit auch effektiver. Darüber hinaus werden überraschende Urteile vermieden, die Gefahr, dass an einem ein Exempel statuiert werden soll wird ausgeschlossen und unsichere Rechtslagen können offen gelassen werden. Die einzelnen Lösungsansätze unterscheiden sich dabei mehr oder weniger stark. Bei der Mediation beispielsweise übernimmt in der Regel ein Anwalt oder sogar ein Anwaltsteam die Leitung eines Dialogs und vermittelt zwischen den Parteien, ohne selbst wertend einzugreifen. Er unterstützt beide Seiten bei der Selbstfindung einer Lösung. So sind bei einem Mediator insbeondere kommunikative Stärken gefordert. Im Schlichtungsverfahren hingegen übernimmt der Schlichter bereits eine inhaltlich wertende Stellung ein, vermittelt zwar immernoch zwischen den Parteien, stellt aber am Ende einen eigenen Schlichtungsvorschlag, über den die Parteien dann je nach Zufriedenheit entscheiden. Man spricht international daher von einer „non-binding-arbitration“. Im Schiedsverfahren schließlich ist die Lage nun gravierend anders. Im Vorhinein müssen sich die Parteien hier, zwar auf freiwilliger basis aber dafür bindend, dem Urteil des Schiedsverfahren unterwerfen. Soll heißen: das „Urteil“ des Schiedsverfahrens ist bindend. Man spricht daher von „binding-arbitrations“.

Güte – bzw. Schlichtungsstellen gibt es in verschiedener Form und bieten somit vielfältige Jobmöglichkeiten. Auf der einen Seite können Juristen als Schiedsrichter, Mediator oder Schlichter arbeiten. Hierzu bedarf es einer speziellen Sonderausbildung, die in einigen Fällen ist jedoch entbehrlich ist, und eines Auftraggebers. Es gibt sowohl öffentlich-rechtliche Schlichtungsstellen als auch private. So zum Beispiel bieten viele größere Kanzleien mittlerweile staatlich anerkannte Schieds- und Gütestellen an und bieten somit gerade auch zwei „Nicht-Mandanten“ eine Streitbeilegung an. Dies erweitert nicht nur das Geschäftsfeld der entsprechenden Kanzleien, sondern schafft auch direkt neue Arbeitsplätze für Anwälte mit Fokus auf Streitbeilegungen ohne gerichtliches Urteil.
Auf der anderen Seite können Juristen auch auf Seiten einer der Teilnehmer eines solchen Verfahrens beratend und vertretend zur Seite stehen. Die Funktion der gerichtlichen Vertreten kann also mit Abstrichen auch im außergerichtlichen Verfahren eingenommen werden.

 


 

Was sollte ein Jurist für diese Art von Job mitbringen?

Für die Arbeit als Schlichter, Schiedsrichter oder Mediator bedarf es vor allem sogenannter Soft Skills. Natürlich ist ein fundiertes Rechtswissen Basis einer jeden Vermittlung auf rechtlichem Gebiet, darüber hinaus bedarf es jedoch besonderen Einfühlungsvermögens in die Perspektiven beider Kontrahenten, einer besonders hohen Kommunikationsfähigkeit und die Fähigkeit sachliche und analytische Fähigkeiten in Streit- und Stresssituationen anzuwenden. Ausbildungen zum Mediator, Schlichter und Co. gibt es seinerseits viele verschiedene und sie sind zumindest empfehlenswert, wenn nicht sogar vorgeschrieben bzw. Voraussetzung um in der Praxis als solcher einberufen zu werden.

Die außergerichtliche Streitbeilegung ist eine in der Praxis aus genannten Gründen häufig angewandte Methode um teuere und langwierige Verfahren zu umgehen. Sie bietet Juristen an allen Positionen Jobmöglichkeiten und kann dabei vor allem mit Abwechslung und Menschennähe punkten.