LL.M. und JD an der ANU

 Veröffentlicht am 07.03.2022.

"Der beste Ort für ein Jurastudium in Australien"

Dr. Faith Gordon und Fabian Hoffman über das Jurastudium an der Australian National University

Dr. Faith Gordon ist Professorin an der ANU in Canberra. Ihre Fachgebiete sind Strafrecht, Strafjustiz, Jugendjustiz, Kinderrechte und digitale Technologien. Zudem leitet sie die Pflichtveranstaltungen für Strafrecht und Strafprozessrecht sowie die Youth Law Clinics am ANU College of Law und ist stellvertretende Pro-Dekan für Forschung. Ein Highlight für sie an Canberra ist, dass neben der Regierung auch der Oberste Gerichtshof von Australien seinen Sitz in der Hauptstadt hat. Dadurch haben Studierende und Wissenschaftler einen wichtigen Zugang zum höchsten Gericht Australiens sowie zu anderen Gerichten wie dem Magistrates Court und dem Children's Court in den ACT sowie zu politischen Entscheidungsträgern.  

Fabian Hoffmann ist als Rechtsanwalt (Solicitor & Barrister) bei Boettcher Law in Australien angestellt. Er hat seinen Juris Doctor (J.D.) an der Australian National University (ANU) mit Auszeichnung erlangt. Vorher hat Fabian Hoffmann Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld studiert und das 1. Juristische Staatsexamen abgelegt. Der Forschungsschwerpunkt an der ANU von ihm lag im Bereich Urheberrecht. Seine Thesis behandelte das Thema “Artificial Intelligence and Copyright: Non-Human Authorship in Germany and Australia”. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Fabian Hoffmann als Tutor für Vertragsrecht an der ANU tätig.

Dr. Faith Gordon
Dr. Faith Gordon
Fabian Hoffmann
Fabian Hoffmann

Dr. Gordon, Sie sind seit September 2020 am ANU College of Law tätig. Können Sie uns etwas über Ihren Hintergrund erzählen und was Ihre Forschungsinteressen geweckt hat?

Dr. Faith Gordon: Ich komme ursprünglich aus Nordirland. Bevor ich 2020 nach Canberra zog, lebte und arbeitete ich als Wissenschaftlerin in Melbourne, London und Belfast. Ein wichtiger Grund für meine Bewerbung am ANU College of Law war der ausgezeichnete Ruf, den das College und die Universität national und international genießen.

Ich habe festgestellt, dass es wirklich eine hervorragende und einladende intellektuelle Atmosphäre ist, die Forschung, Wirkung und Engagement unterstützt und den Studierenden eine tolle Erfahrung bietet. Der Universitätscampus ist eine intellektuelle Anlaufstelle für Akademiker, Forscher und Studierende, die die Gesellschaft verändern – das zeigen zum Beispiel die durchgeführten Forschungsarbeiten.

Der Vizekanzler der ANU spricht oft von der ANU-Gemeinschaft, und sobald man der ANU beitritt, spürt man dieses echte Gefühl der Gemeinschaft und die positive Stimmung.  
 

Es wird oft gesagt, dass das Recht in der Praxis "real" wird. Wie hilft das ANU College of Law den Studierenden, während ihres Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln?

Dr. Faith Gordon: Canberra ist eine einzigartige Stadt, in der die Studierenden nicht nur ihr Studium absolvieren, sondern auch die Möglichkeiten nutzen können, die sich ihnen in den kommunalen Rechtszentren bieten, um praktische Erfahrungen zu sammeln und die Politik durch Praktika, Recherchen für den Senat und die Arbeit in den Law Clinics zu beeinflussen.

Viele unserer Studierenden gehen während ihres Studiums und nach ihrem Abschluss einer Beschäftigung bei gemeinnützigen Rechtsorganisationen und dem Aboriginal Legal Service nach. Canberra ist eine einzigartige Stadt, da wir über verschiedene Zugänge zu den politischen, rechtlichen und kulturellen Institutionen verfügen.

Am ANU College of Law sind wir sehr darum bemüht, unseren Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihren Abschluss mit einer soliden Grundlage in Rechtstheorie, Rechtsanwendung und praktischer Erfahrung zu machen –das ist etwas, das uns sehr am Herzen liegt.

Zudem verfügen wir über ein sehr lebendiges Alumni-Netzwerk, das viel Zeit in die Betreuung unserer aktuellen Studierenden investiert, indem es mit ihnen über ihre Karrierewege spricht und ihnen Möglichkeiten für praktische Erfahrungen aufzeigt. 

Herr Hoffmann, Sie haben Ihr Erstes Staatsexamen in Deutschland absolviert. Aus welchen Gründen haben Sie sich dafür entschieden den Juris Doctor, insbesondere am ANU College of Law, zu absolvieren?

Fabian Hoffmann: Ich habe schon immer ein großes Interesse an internationalen Handelsbeziehungen gehabt und mich während meines Studiums in Deutschland auf den Schwerpunktbereich International Trade fokussiert. Ein zweites Jurastudium in einer anderen Rechtsordnung ermöglicht es mir in grenzüberschreitenden Angelegenheiten zu beraten.

Ich habe mich entschieden, mich für den Juris Doctor and der ANU einzuschreiben, da die Fakultät eine sehr internationale Ausrichtung mit einem sehr guten Ruf hat. Im Vergleich zu anderen Universitäten in Australien, aber auch im globalen Vergleich, haben mich die Kursangebote an der ANU überzeugt. Ich konnte mein Kursprogramm sehr individuell zusammenstellen. Dass die ANU in globalen Rankings immer sehr gut abschneidet, hat meine Entscheidung natürlich auch positiv beeinflusst. 
 

Was wussten Sie anfangs über Canberra und was macht es zu einer interessanten Stadt für ein Jurastudium, insbesondere für jemanden, der eine australische (oder internationale) juristische Karriere anstrebt?

Fabian Hoffmann: Der ANU Campus liegt im Herzen von Canberra. In unmittelbarer Nähe gibt es unzählige Museen, Bars, Restaurants und die Lebensqualität hier in Canberra ist fantastisch. Ich habe immer den „studentischen Flair“ geliebt, der mit Münster in Deutschland vergleichbar ist.

Für Jurastudierende spezifisch ist es natürlich ein absolutes Highlight, dass der High Court of Australia und der Federal Court in unmittelbarer Nähe zum Campus liegen. Eine Besichtigung des High Courts kann ich nur empfehlen. Das Gerichtsgebäude des Federal Courts ist noch näher und direkt auf dem Campus gelegen. Häufig ist das Besuchen einer Verhandlung Kursbestandteil und gibt den Studierenden die Möglichkeit schon während des Studiums sehr praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. 
 

Können Sie beschreiben, wie die Beziehung der (postgraduierten) Studierenden an der ANU zu ihren Dozenten und Kommilitonen ist und inwiefern sich dies von einer typischen Universitätserfahrung unterscheidet?

Fabian Hoffmann: Da die ANU einen sehr starken Forschungsfokus hat, entsteht oft eine enge Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Dozenten. In den Wahlfächern sind die Kurse sehr klein und die Dozenten fördern lebhafte Diskussionen. Ich habe diese Beziehung immer als sehr eng empfunden.

Es gab nie eine besondere Hierarchie, sondern befand sich mit den Dozenten immer auf Augenhöhe, wurde in Forschungsarbeiten eingebunden und hat sich auch außerhalb der Uni getroffen. Als Student ist man ein Teil einer Community, und das ändert sich nicht mit dem Abschluss. Ich bin heute noch in stetigem Kontakt mit vielen meiner damaligen Dozenten, welche bis heute eine Mentor-Funktion für mich haben. Zudem bin ich mittlerweile auch Tutor an der ANU für Vertragsrecht.

Der Universitätscampus ist eine intellektuelle Heimat für Akademiker, Forscher und Studierende, die die Gesellschaft verändern.
Dr. Faith Gordon

Ass. Prof. Gordon, welche Zulassungsvoraussetzungen müssen ausländische Studierende erfüllen, um sich für ein JD- oder LL.M.-Programm an der ANU zu bewerben, und welche Stipendien gibt es an der Universität?

Dr. Faith Gordon: Die Zulassungsvoraussetzungen für den JD sind ein abgeschlossener Bachelor-Abschluss oder ein internationales Äquivalent, mit einem GP 5.0/7.0 und der Bewerber muss die englischen Anforderungen erfüllen.

Die Zulassungsvoraussetzungen für den LL.M. sind ein abgeschlossener Bachelor-Abschluss oder ein gleichwertiger internationaler Abschluss mit einem Notendurchschnitt von 5,0/7,0 sowie drei Jahre einschlägige Berufserfahrung. Bewerber müssen auch die englischen Anforderungen erfüllen.

Wir bieten sowohl das "Chancellors Scholarship" als auch unsere LL.M.-Stipendien an. Für das LL.M.-Stipendium werden die Bewerber automatisch bei der Bewerbung geprüft.
 

Herr Hoffmann, viele internationale Studierende achten auch auf die Lebenshaltungskosten, wenn sie ein Studium im Ausland planen. Welche Erfahrungen haben Sie in Canberra gemacht und wie sieht es im Vergleich zu Melbourne und Sydney aus?

Fabian Hoffmann: Die Lebenshaltungskosten in Canberra sind sehr hoch. Das trifft insbesondere auf die Mietkosten zu. Wenn man nicht das Glück hat, in einer der geförderten Wohnungen auf dem Campus unterzukommen, muss man mit $200 - $250 pro Woche für ein Zimmer rechnen. Wenn man näher an der Uni leben will, sind die Kosten noch einmal höher. Ebenso sind die Kosten für Lebensmittel verhältnismäßig hoch, speziell, wenn man die Preise aus Deutschland gewohnt ist. Grundsätzlich sollte man ca. $25,000 pro Jahr einplanen.

Die Unterschiede zu Sydney und Melbourne sind nicht sehr groß. Die gute Nachricht ist allerdings, dass es relativ einfach ist, einen Job zu finden und die Bezahlung hier sehr gut ist. Es ist daher auch möglich, mit einem Teilzeitjob seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
 

Herr Hoffmann, an der ANU haben Sie Ihre Forschungsarbeit zum Thema “Artificial Intelligence and Copyright: Non-Human Authorship in Germany and Australia” geschrieben. Was sind die Hauptunterschiede zwischen dem deutschen und dem australischen Rechtssystem und warum haben Sie sich für diesen Schwerpunkt entschieden?

Fabian Hoffmann: Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Rechtsgebieten sind die Rechtsquellen. Im Deutschen Recht ergeben sich Ansprüche aus dem Gesetz, während Ansprüche im Common Law (Australien gehört zu den Common Law Rechtsgebieten) in Präzedenzfällen entwickelt werden. Während eine solche „Schwarz-Weiß“ Sichtweise heutzutage nicht mehr korrekt ist, da auch im common law immer mehr Rechtsgebiete kodifiziert werden, haben die historischen Wurzeln die Art und Weise wie Juristen denken, beeinflusst. 

Im deutschen Recht wendet man die allgemeinen Regeln auf einen bestimmten Sachverhalt an. Im Common Law nimmt man spezifische Sachverhalte und versucht aus den speziellen Umständen eine generelle Regel (die Ratio) zu entwickeln, die dann wiederum auf einen speziellen Fall angewendet wird. 

Dieser fundamentale Unterschied wird insbesondere dann interessant, wenn Umstände sich schnell ändern. Revolutionäre Technologien wie die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) stellen Juristen dann vor Probleme, die nicht ohne weiteres mit den bekannten „Werkzeugen“ gelöst werden können. Sowohl in Deutschland als auch in Australien genießen Werke nur dann Urheberschutz, wenn sie von einem Menschen geschaffen worden sind. Es gibt aber sehr gute praktische Gründe, ein Werk, das von einer KI geschaffen wird, auch zu schützen. Die Frage im deutschen Recht ist, ob es eine allgemeine Regelung gibt, welche diese Werke schützt, während man im australischen Recht versuchen muss, eine Regel aus den Präzedenzfällen herauszulesen, die den Schutz von Werken, die nicht von Menschen erschaffen worden sind, sicherstellen kann. 

Mich im Schwerpunkt mit dem Schutz von geistigem Eigentum zu beschäftigen, hatte vor allem praktische Gründe. Urheberrecht hat in den letzten Jahrzehnten massiv an Bedeutung zugenommen. Fundierte Kenntnisse im Urheberrecht sind heute nicht mehr aus der Rechtspraxis wegzudenken. 

„Study law where law is made."

Vor Ihrem JD Studium in Canberra haben Sie vier Jahre lang in einem internationalen Unternehmen gearbeitet. Ist es Ihrer Meinung nach hilfreich, vor dem Beginn eines JD- oder LL.M.-Studiengangs zu arbeiten, anstatt direkt nach dem Ersten Staatsexamen zu beginnen?

Fabian Hoffmann: Vor dem post graduate Studium zu arbeiten, hatte für mich essentielle Vorteile. Erstens habe ich die oft sehr theoretischen juristischen Konzepte besser verstehen können, da ich diese nun in einem wirtschaftlichen Zusammenhang gesehen habe. Außerdem hat mir die gewonnene Erfahrung geholfen, mein Studium richtig zu strukturieren und die „richtigen“ electives zu wählen. Insgesamt habe ich mich in meinem zweiten Studium hier an der ANU reifer gefühlt und wesentlich mehr von diesem Studium mitgenommen als von meinem ersten Studium. 
 

Sie sind seit Juli 2020 als Tutor im Vertragsrecht an der ANU. Welche Aufgaben umfassen diese Tätigkeit und inwiefern können Sie Ihre Erfahrungen von Ihrer Studienzeit in die Tutoren-Tätigkeit einfließen lassen?

Fabian Hoffmann: Als Tutor ist man der erste Ansprechpartner für die Studierenden für alle materiellen Fragen des Kursmaterials. Man wendet die rechtlichen Konzepte und Fallbeispielen an und erarbeitet Lösungen in kleinen Gruppen. Ich helfe den Studierenden, die richtige Technik beim Verfassen von Antworten anzuwenden und diskutiere die wichtigsten Fälle individuell oder in der Gruppe.

Contracts wird im ersten Semester angeboten und ist oft der erste Kontakt für Studierende mit dem common law. Contracts ist dabei ein klassisches common law Fach, in dem sehr viel Fallrecht diskutiert werden muss – das ist für viele Studierende im ersten Semester nicht immer einfach. Ich profitiere natürlich von meinen Erfahrungen und helfe den Studenten Fälle richtig zu lesen und die Ration – die in dem Urteil enthaltene Regelung – zu finden.

Einmal in der Woche gibt es ein Treffen mit den anderen Tutoren und dem Dozenten. Dort diskutieren wir, wie die Studierenden mit dem Material umgehen. Meine Aufgabe in diesen Meetings ist es unter anderem, dem Dozenten Feedback zu geben, ob die Studenten Konzepte verstanden haben oder Probleme hatten. Als Tutor benote ich auch die Aufsichtsarbeiten meiner Studenten. 
 

Nach einem langen Studientag braucht jeder eine mal Pause. Wie haben Sie das Studentenleben in Canberra erlebt, insbesondere den Austausch mit anderen ausländischen Studierenden?

Fabian Hoffmann: Ich bin immer gerne am Lake Burley Griffin spazieren gegangen. Der Campus grenzt direkt an den See an. Die ANU hat auch ein sehr gutes Sport-Angebot für Studierende und Alumni. Da ist für jeden etwas dabei. Ich habe immer gerne Fußball in der Uni-Mannschaft gespielt und spiele noch heute in der Mannschaft. Es gibt viele Bars, Restaurants, Barbeque Events und Cafés. Internationale Studenten treffen sich häufig in den Kultur- & Sprachgruppen. Ein absolutes Muss ist eine Besichtigung des Observatoriums der ANU mit den riesigen Teleskopen. 

Ich bin heute noch in stetigem Kontakt mit vielen meiner damaligen Dozenten, welche bis heute eine Mentor-Funktion für mich haben.
Fabian Hoffmann

Dr. Gordon, was würden Sie ausländischen Studierenden raten, wenn sie sich für einen LL.M. oder JD an der ANU bewerben wollen?

Dr. Faith Gordon: Australien ist ein wunderbares und sehr vielfältiges Land, um als internationaler Student dorthin zu ziehen. Unabhängig davon, ob Sie hier bleiben und Ihre juristische Laufbahn fortsetzen oder nach Hause zurückkehren möchten, werden sie feststellen, dass ein Jura-Studium an der ANU Sie für den Erfolg in Ihrem gewählten Weg rüstet. 

Ich rate internationalen Studierenden, sich vor ihrer Ankunft mit den Akademikern und der ANU Law Students' Society in Verbindung zu setzen, um ein Gefühl für die erstaunlichen Möglichkeiten zu bekommen, die sie hier erwarten. Es gibt hier Unterstützungsdienste, die sicherstellen, dass sie persönlich und akademisch erfolgreich sind sowie ein Orientierungsprogramm für internationale Studierende, das ihnen hilft, Freundschaften zu schließen, Studientipps zu erhalten und zu entdecken, warum Canberra eine großartige Studentenstadt und der beste Ort für ein Jurastudium in Australien ist.
 

Ihr Fazit?

Fabian Hoffmann: Besonders erwähnenswert ist das Alumi-Netzwerk und die Berufseinstiegschancen mit einem Abschluss von der ANU. Das Alumni-Netzwerk ist sehr aktiv und man triff Alumni der Law School in allen großen Kanzleien. Nicht nur in Australien, sondern weltweit. Ich war fasziniert davon, wie nahtlos man von der Uni hier in den Berufsalltag wechselt. Die großen Jobmessen, die an der ANU alle sechs Monate abgehalten werden, helfen sehr sich zu orientieren, und die meisten Studenten werden im dritten Jahr (Penultimate Year) schon von Kanzleien angeworben. Das war eine Erfahrung, die ich so in Deutschland nicht machen konnte. Das liegt natürlich auch daran, dass man in Deutschland noch das Zweite Staatsexamen bestehen muss und daher Studenten nicht von der Uni direkt in den Berufsalltag eintreten. Aber es war dennoch erstaunlich zu sehen, wie gefragt Absolventen der ANU sind.
 

Vielen Dank, Herr Hoffmann und Frau Dr. Gordon!

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