Voraussetzungen für ein LL.M. Programm?

Der LL.M - eine Chance für dich?


veröffentlicht am 22.01.2016

 

Die Kirsche auf der Sahnehaube, oder mittlerweile vorausgesetzt? Der LL.M. hinter dem Namen ist immer häufiger anzutreffen. Viele haben das Ziel schon während des Grundstudiums vor Augen und planen einen Master fest in ihren Studienplan ein. Denn für die angestrebten Traumkanzleien gehört dieser Titel häufig fast schon zu den Grundvoraussetzungen. 

 

Die Zeit läuft

Ein LL.M. bedeutet nicht nur ein höheres Einstiegsgehalt, sondern auch ein Jahr mehr zu investieren. Das Jurastudium an sich dauert bereits mindestens acht Semester bis zum Ersten Staatsexamen, bis zum Zweiten zwölf und mit einem Master 14 – und das ist extrem optimistisch gerechnet. Realistischer Weise müsste man an diese Zahl noch zwei drei Semester dranhängen.
Aber auch bevor du das Masterstudium aufnimmst, musst du Zeit investieren. Die Bewerbungen sind teils ziemlich aufwendig, gerade wenn es ins Ausland gehen soll. Frühe Bewerbungsfristen gilt es einzuhalten, viele Gutachten einzuholen und Motivationsschreiben anzufertigen. Die Kriterien variieren stark unter den Ländern und Universitäten. Deshalb solltest du dir früh Gedanken machen wo der LL.M. absolviert werden soll und welche Anforderungen hierfür zu erfüllen sind.

 

Sprachkenntnisse sind nachzuweisen

Gute Sprachkenntnisse sind beinahe für jedes Masterprogramm vorausgesetzt. Die Sprachtests sind oft kostspielig und vor allem bald abzulegen. In den englischsprachigen Ländern als unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Studienorte, ist oft ein TOEFEL oder Cambridge Zertifikat verlangt, manchmal reichen auch uniinterne Sprachzeugnisse. Um diese solltest du dich jedoch frühzeitig kümmern, da die Kurse oft überlaufen sind und sich meist über zwei Semester erstrecken.

 

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Gute Noten meist von Nöten

Wie immer im Jurastudium fällt auch hier die Note wieder sehr stark ins Gewicht. Natürlich gibt es auch Universitäten, die keine bestimmte Note voraussetzen. Die bekanntesten und beliebtesten Studienorte haben jedoch meist recht hohe Anforderungen an die Noten ihre künftigen Studenten.

 

Kosten, Geld und Finanzen

Hier divergieren die aus- und inländischen Universitäten sehr stark voneinander. Der Kostenpunkt spricht gerade im Hinblick auf das meist knappe Studentenbudget eher für die Wahl einer inländischen Universität. Bei deren Programmen fallen neben den üblichen Studiengebühren oft keine zusätzlichen Kosten mehr an. Dabei ist der Abschluss qualitativ gleichwertig mit einem ausländischen LL.M, oftmals sind die vermittelten Inhalte in einem inländischen Masterprogramm sogar noch praxisrelevanter für die Absolventen. 
Trotzdem ist es von Arbeitgeberseite aus natürlich auch gerne gesehen, dass der Bewerber über den Tellerrand hinausschaut und sich auch vor dem Ausland und fremden Rechtssystemen nicht scheut. Persönlich steht es auch außer Frage, dass du an Auslandserfahrungen wächst und auch außeruniversitär viel für dich mitnehmen kannst.

 

Wer sich frühzeitig informiert und auch bereit ist an eine kleinere Universität zu gehen, der kann auch mit weniger Kostenaufwand einen Masterstudienplatz im Ausland ergattern.

 

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