Jura Karriere Guide: 7 Tipps, damit sich die Personalverantwortlichen um dich reißen

So schaffst du dir ein attraktives Bewerberprofil


veröffentlicht am 26.01.2015

 

Stellenangebote für Juristen und daher potentielle Jobs für Juristen gibt es viele, doch oft entsprechen all zu viele Bewerber nicht den Anforderungen. Was macht jemanden als Bewerber für einen Arbeitgeber interessant? Wie kann man gezielt an der Attraktivität seines Bewerberprofils arbeiten? Lies weiter und finde heraus, was für die Recruiter für Jura-Jobs zählt!

 

 

1. Leider wahr - Gute Noten

Jeder Jungjurist weiß es - in der Juristerei zählen die Noten aus dem Studium mehr als in den meisten anderen Studiengängen. Daher gilt es, bestmögliche Ergebnisse schon im Studium zu erzielen. Zum Glück ist das aber nicht der einzige Faktor, der die Attraktivität deines Bewerberprofils ausmacht!

 

2. Klasse statt Masse - Die Universität

Viele Jurastudenten wechseln im Laufe des Studiums ihre Universität, zum Beispiel im Anschluss an einen Auslandsaufenthalt. Informiere dich in diesem Fall darüber, welche Universitäten im Bereich Recht einen guten oder exzellenten Ruf haben. Viele Kanzleien orientieren sich an der Reputation der Uni eines Bewerbers.

Es ist auch wichtig, das Bundesland der Uni zu berücksichtigen. Es gibt Bundesländer, in denen das Staatsexamen als „leichter“ gilt, während es in anderen als sehr anspruchsvoll gesehen wird. Auch dieser Faktor ist Arbeitgebern für Juristen bekannt.

 

3. Bestens vorbereitet - Fachliche Spezialisierung

Schon während des Studiums kannst du dich auf Fachgebiete spezialisieren, welche bei deinem angestrebten Arbeitgeber gefragt sind. Meist sind die Bereiche Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht und Insolvenzrecht beliebte Bereiche für eine Spezialisierung. Die Suche nach einem Jura Job wird dir leichter fallen, wenn du bereits relevante Spezialisierungen vorweisen kannst.

 

Wichtig: Auch ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge ist unabkömmlich!

 

4. Über den Tellerrand schauen - Relevante Auslandserfahrung

Nicht nur gute Englischkenntnisse sind für die Tätigkeit in einer Großkanzlei meist Voraussetzung - auch Auslandserfahrung wird im Allgemeinen sehr positiv gesehen. Speziell ein Auslandssemester in einem englischsprachigen Land kann daher sehr hilfreich sein, wenn du dein Sprachniveau im Rahmen eines relevanten Aufenthaltes im Ausland verbessern möchtest.

Wenn dein Englisch bereits auf einem guten Niveau ist, sind natürlich auch alle anderen Länder eine tolle Erfahrung und ein Plus auf deinem Lebenslauf!

 

5. Wissenschaftliche Arbeit - Lehrstuhl-Tätigkeiten

Wenn du während des Studiums als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl eines Professors arbeitest, wird das von Arbeitgebern für Juristen meist sehr gerne gesehen! Selbst wenn du hauptsächlich Kopierarbeiten vornimmst, zeigt es, dass du mit dem wissenschaftlichen Arbeiten vertraut bist und bereits etwas Erfahrung sammeln konntest.

 

6. Chance für Einblicke - Referendariat

Im Gegensatz zu Studentenpraktika bist du als Referendar schon besser ausgebildet und kannst dich in den Kanzleien schon etwas anspruchsvolleren Aufgaben annehmen. Auch deine Anwalts- oder Wahlstation wird als Erfahrung im Lebenslauf sehr ernst genommen. Versuche daher, eine Referendarstelle in einer Kanzlei oder einem Gebiet zu bekommen, das du dir auch für deine spätere Jura Karriere vorstellen kannst.

 

7. Darf‘s noch etwas mehr sein? Doktortitel und LL.M.

Wenn du dich nach dem Studium entscheidest, zu promovieren oder einen LL.M. zu machen, kann das dein Bewerberprofil aufwerten. Mit derartigen Zusatzqualifikationen ist meist auch ein höheres Einstiegsgehalt verbunden.

Deutsche Kanzleien bevorzugen meist einen Doktortitel, während anglo-amerikanische Kanzleien mit dem LL.M. mehr anfangen können. Im Endeffekt ist es eine subjektive Entscheidung, ob man einen zusätzlichen Abschluss machen möchte, und wenn ja, welchen.

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

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