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Wenn die Personaler DICH anrufen - 10 Dinge, die du auf LinkedIn bisher falsch gemacht hast

LinkedIn für Profis: So machst du‘s richtig!

Hast du schon ein LinkedIn Profil? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Die meisten Personalverantwortlichen nutzen LinkedIn auf der Suche nach den richtigen Arbeitskräften, und das Portal ist deine Chance, von ihnen gefunden zu werden. Viele Menschen verwenden LinkedIn jedoch „falsch“, das heißt ineffektiv, da ihnen nicht klar ist, wie LinkedIn funktioniert. Hier wirst du zum LinkedIn-Profi! 

1. Keywords inkludieren

LinkedIn ist im Prinzip eine Suchmaschine für Headhunter und Personalverantwortliche. Du, als potenzieller Kandidat, möchtest natürlich ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen! Das heißt etwa, wenn ein Personaler nach „Jurist Unternehmensrecht Berlin“ sucht, wäre es ideal, wenn du auf der Liste ganz oben stehst! Um auf LinkedIn gefunden zu werden, muss dein Profil für bestimmte Keywords als „relevant“ eingestuft werden. Das heißt: Überlege dir, wonach ein Recruiter in deinem Fachbereich wahrscheinlich suchen würde. Verwende diese Suchphrasen und Keywords in deinem Profil, um bei diesen Suchanfragen ganz oben gelistet zu werden.

2. Lade ein professionelles Foto hoch

Ein LinkedIn Profil ohne Foto wird bei Suchanfragen nach ganz unten verbannt. Das heißt für dich: Ohne Foto geht gar nicht!

3. Der Titel muss nicht dein Jobtitel sein

Wie gesagt, wir möchten versuchen, bei Suchanfragen so weit oben wie möglich gerankt zu werden. Dafür ist es sinnvoll, im Titel nicht unbedingt deinen offiziellen Jobtitel anzugeben, sondern eher relevante Keywords.

4. Fülle die Zusammenfassung aus

Was ist deine Unique Selling Proposition (USP)? Darum geht es in deiner Zusammenfassung. Erkläre kurz und prägnant, warum du dich von anderen Bewerbern abhebst. Wenn du aktiv auf Jobsuche bist, solltest du auch einen „Call to action“ in der Zusammenfassung stehen haben. Das heißt, fordere Recruiter auf, sich bei dir zu melden.

5. Fülle deine Kontaktinformationen aus

Viele Menschen möchten gerne über LinkedIn kontaktiert werden, geben aber keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse an. Nicht jeder Recruiter hat einen zahlungspflichtigen Account, um interessante Kandidaten über das LinkedIn Messaging System zu kontaktieren!

6. Stadt ändern

Wenn du nach einem Job in Berlin suchst, auf deinem LinkedIn Profil aber noch München als Ort gespeichert hast, ist das, freundlich gesagt, kontraproduktiv. Denn der abgespeicherte Ort bestimmt, welche Jobs für Juristen dir vorgeschlagen werden und ob du in den Suchergebnisse für Kandidaten in Berlin erscheinst oder eben nicht.

7. Sammle Empfehlungen

Kontaktiere deine bisherigen Arbeitgeber und bitte sie, dir eine LinkedIn Empfehlung zu schreiben. Oft werden dich diese bitten, ihnen mitzuteilen, welche Punkte sie speziell erwähnen sollen. Das ist eine tolle Gelegenheit, für dich relevante Fähigkeiten anzuführen oder einige der oben erwähnten Keywords fallen zu lassen.

8. Kurz und prägnant

Headhunter und Personalverantwortliche sehen jeden Tag hunderte oder tausende von LinkedIn Profilen. Sie haben meist keine Lust, lange Absätze mit Fließtext durchzulesen. Verwende Bullet Points für mehr Übersichtlichkeit und halte dich kurz.

9. Vereinfache deine LinkedIn URL

Die URL deines LinkedIn Profils ist ein langer Kauderwelsch aus Zahlen und Buchstaben. Ändere deine URL in linkedin.com/vornamenachname, indem du auf deinem „Public Profile“ auf den kleinen Stift neben der URL in der rechten Seitenleiste klickst.

10. Schaffe so viele Verbindungen wie möglich und tritt Gruppen bei

Auch wenn du natürlich keine gänzlich dir unbekannten Personen auf LinkedIn hinzufügen sollst, lohnt es sich, ein großes Netzwerk aufzubauen. Je mehr Verbindungen du hast und je mehr Gruppen du beitrittst, desto besser wirst du auf LinkedIn gefunden.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.