Yes, you can! - So findest du ein Praktikum in Jura!

Schritt für Schritt zum Jura Paktikum


veröffentlicht am 27.01.2016

Praktika können bei der Orientierung für eine spätere Berufswahl sehr hilfreich sein, sie erlauben einen Einblick in die Berufswelt der Juristen. Außerdem kann man hier im Idealfall das Gelernte in die Praxis umsetzen und bekommt einen genaueren Einblick, wie abstrakte Prinzipien tatsächlich angewandt werden. Ein Praktikum als Jurastudent birgt viele Vorteile, doch wie schafft man es, sich auch ein interessantes Praktikum zu beschaffen? 
 

1. Nicht blind suchen: Welcher Bereich ist interessant?

Wenn du schon weißt, was später mal dein Jura-Traumjob ist, macht es Sinn, auch in diesem Bereich ein Praktikum zu ergattern. Erfahrungen machen sich immer gut im Lebenslauf, vor allem wenn der Vorzugsjob dasselbe Fachgebiet wie im Praktikum umfasst. Der Berufsalltag gestaltet sich außerdem meist anders als in der Theorie. Im besten Fall ist er spannender, falls er sich jedoch als enttäuschend herausstellt, bleibt genug Zeit, sich umzuorientieren. Wenn du noch absolut keine Ahnung hast, wo du beruflich mal hin möchtest, lies dir einige Stellenanzeigen für Jura-Praktikanten durch. Vermutlich wird es Stellenbeschreibungen geben, die interessanter und andere, die weniger spannend klingen. Wichtig ist es, sich über verschiedene Fachbereiche zu informieren und herauszufinden, was hinter dem Namen steckt. Durch ein Praktikum im jeweiligen Rechtsgebiet wird sich dann schnell herausstellen, ob einem der Arbeitsalltag zusagt.

 

2. Los geht’s: Jura- Stellenangebote durchforsten

Jetzt wird es Zeit, sich im Internet nach Praktikums-Stellenangeboten für Juristen  umzusehen. Um den Überblick nicht zu verlieren lohnt es sich, die besten Angebote zu speichern. Die beschriebenen Anforderungen geben Anhaltspunkte, auf die sich das Anschreiben später beziehen wird. Es kann auch sehr hilfreich sein, im Sekretariat des Unternehmens oder der Kanzlei anzurufen, um mehr Hintergrundinformationen zum Praktikum herauszufinden. Zum Beispiel ist es sehr nützlich und fördert die Effizienz der Bemühungen, erst mal nachzufragen, ob die Praktikumsstelle noch verfügbar ist, oder ob sie schon vergeben wurde. Es kommt häufig vor, dass Stellenangebote noch online sind, obwohl die Stelle schon vergeben wurde. Das Verfassen des Anschreibens und die Recherche zum Arbeitgeber wäre also verlorene Zeit!
Stellenangebote für Praktika findest du unter anderem auch hier.

 

Großkanzlei
Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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3. Und jetzt: Bewerbung zusammenstellen!

Die Bewerbung bedarf sorgfältiger Vorbereitung. Die zuständigen Personen in der Personalabteilung des gewünschten Arbeitgebers sehen täglich zahlreiche Bewerbungen. Mit wenig Mühe zusammengestellte Unterlagen erkennen sie daher auf den ersten Blick!

Lebenslauf: Kurz und relevant
Der Lebenslauf sollte nicht länger als eine Seite sein, zwei Seiten sind nur zulässig wenn Berufserfahrung vorhanden ist. Die Noten sollten nicht vergessen werden, da diese im juristischen Bereich ein sehr wichtiges Kriterium sind. Hier gibt es Tipps, um Schwächen im Lebenslauf zu erklären.

Anschreiben: an eine Person gerichtet und fundiert
Genau einen Anruf im Sekretariat des Wunsch-Arbeitgebers kostet es herauszufinden, wer die Person ist, die für Bewerbungen zuständig ist. Das Anschreiben wird direkt an diese Person adressiert. So schreibst du das perfekte Anschreiben.

Besonders wichtig ist die äußere Form: Flecken, Eselsohren und Co gehören auf keinen Fall in eine Bewerbung!

 

4. Das Bewerbungsgespräch

Im Normalfall sind Bewerbungsgespräche für Praktikumsstellen weniger tückenreich als solche für Festanstellungen. Besonders bei beliebten Arbeitgebern besteht aber ein gewisser Konkurrenzdruck. Im Vorfeld des Gesprächs solltest du dir Antworten auf die folgenden Fragen überlegen:

  • Warum sollten wir gerade dich als Praktikant einstellen?
  • Welche Interessen und Kenntnisse hast du, wie könntest du sie beim Praktikum einbringen?
  • Hast du eventuell schon relevante Vorkenntnisse?

Das perfekte Auftreten beim Bewerbungsgespräch
Zum Bewerbungsgespräch solltest du dich klassisch und seriös kleiden. Ein Kostüm ist perfekt für weibliche Bewerber, als männlicher Kandidat kann man im Anzug punkten. Natürlich wird nicht erwartet, dass Bewerber für Praktika im Markenanzug oder -kostüm für 1000 Euro zum Bewerbungsgespräch erscheinen. Günstigere Alternativen wie Zara und Co sind ok, solange die Kleidung seriös wirkt.

 

 Kurz gesagt: Das darfst du bei der Suche nach einem Praktikum nicht vergessen

  • Achte darauf, Praktika auszuwählen, die sich für deinen gewünschten Werdegang als hilfreich erweisen können.
  • Deine Bewerbungsunterlagen müssen ordentlich, dein Lebenslauf kompakt sein.
  • Beim Jobinterview ist Vorbereitung alles. Überlege dir Antworten auf die häufigsten Fragen und notiere dir Fragen, die du am Ende selbst stellen kannst. 

 

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