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Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Jura-Stellenangebote

Wissenschaftliches Arbeiten ist herausfordernd, kann aber auch sehr lohnend sein. Während die Anstellung an einer Universität oder Forschungseinrichtung in vielen Fachbereichen – zum Beispiel den Naturwissenschaften – eine beliebte Option ist, haben viele Jurist:innen solche Rechtswissenschaftler-Jobs gar nicht auf dem Schirm. Dabei werden auch im juristischen Bereich wissenschaftliche Mitarbeiter:innen gesucht – und zwar nicht nur an der Uni.

Was versteht man unter Rechtswissenschaften?

Wenn du gerade Jura studierst oder dein Studium bereits hinter dir hast, dann sind dir die Rechtswissenschaften mehr als bekannt: Rechtswissenschaft ist nämlich einfach ein Synonym für Jura. Das Fach ist ein Teilbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften und beschäftigt sich mit der Analyse und Interpretation von juristischen Inhalten – zum Beispiel Gesetzen, Gerichtsurteilen und der Rechtsprechung. Zudem werden in den Rechtswissenschaften Strukturen und Institutionen untersucht, die das Rechtssystem prägen.

Teil der Rechtswissenschaften sind aber zum Beispiel auch die Rechtsphilosophie, Rechtsökonomie, Rechtssoziologie und weitere Teilbereiche.

Jobs in Rechtswissenschaften: Diese Möglichkeiten gibt es

Im Jurastudium studierst du per Definition die Rechtswissenschaften. Aber wie sieht es aus, wenn du in diesem Bereich tatsächlich arbeitest?

Grundsätzlich geht es bei Jura-Jobs als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Mitarbeiterin an der Universität darum, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und das bestehende juristische Wissen auf diese Weise weiterzuentwickeln. Aber auch in Kanzleien sind Jura-Jobs für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen verfügbar – hier steht in der Regel weniger die klassische Forschung im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Recherche und Aufbereitung von Wissen. Du arbeitest den Rechtsanwält:innen zu und unterstützt diese bei ihrer Arbeit.

Deine Aufgaben als wissenschaftlicher Mitarbeiter

Je nach Arbeitgeber gehören folgende Aufgaben zu deinem Arbeitsalltag:

  • Recherche – beispielsweise in Rechtsdatenbanken und juristischer Literatur
  • Erstellung von Gutachten, Analysen und Berichten
  • Vorbereitung von Argumentationslinien, Präsentationen und juristischen Dokumenten
  • Durchführung und Auswertung von Umfragen oder Expertenbefragungen

An der Universität kannst du darüber hinaus – abhängig von deiner Erfahrung und Qualifikation – Klausuren und Hausarbeiten korrigieren und mitentwickeln oder Unterlagen für den Unterricht vorbereiten. Auch die Betreuung von Jurastudent:innen gehört oftmals zu deinen Aufgaben – zum Beispiel bei der Promotion oder im Rahmen von Law Clinics. Zuletzt kannst du im Unterricht mitwirken und beispielsweise Arbeitsgruppen oder Tutorien leiten. Du möchtest nach dem Ersten Staatsexamen erst einmal arbeiten? Auch außerhalb der wissenschaftlichen Mitarbeit hast du viele Optionen. Hier findest du spannende Jobs für Diplomjurist:innen. Und wenn du bereits dein Zweites Examen abgeschlossen hast oder kurz davor stehst, dann schau dich doch mal um bei den Jobs für Volljurist:innen!

Wissenschaftliche Mitarbeit: Studentenjob vs. Wissenschaftskarriere

Die wissenschaftliche Mitarbeit in den Rechtswissenschaften unterscheidet sich je nachdem, wie viel Erfahrung du mitbringst.

Jura-Studentenjobs als wissenschaftlicher Mitarbeiter

Stellenangebote in den Rechtswissenschaften sind oftmals für Studierende oder Referendar:innen ausgeschrieben. Diese werden als sogenannte wissenschaftliche Hilfskräfte angestellt. Es handelt sich dabei um klassische Studentenjobs, die vor allem an der Universität nicht besonders gut bezahlt werden. Dennoch sind Stellenangebote für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen in Jura sehr beliebt – schließlich lassen sich so Kontakte knüpfen, du kannst erste Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen und natürlich auch dein juristisches Wissen vertiefen.

Besonders interessant sind diese Stellen auch während der Promotion. In diesem Fall kannst du auch anspruchsvolle Tätigkeiten übernehmen und zum Beispiel unterrichten. Zudem lässt sich die wissenschaftliche Mitarbeit oft mit deinem Promotionsthema verbinden.

Job in den Rechtswissenschaften nach dem Studium

Die Arbeit von wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen ist mit abgeschlossenem Studium – oder zumindest nach dem Ersten Examen – in der Regel anspruchsvoller und du übernimmst wichtigere und komplexere Aufgaben. Während du als Hilfswissenschaftler:in im Studium schon mal dazu eingesetzt wirst, Dokumente einzuscannen, übernimmst du jetzt deutlich mehr Verantwortung und wirst ein wichtiges Mitglied des Lehrstuhls oder der Kanzlei. Insgesamt trägst du mehr Verantwortung.

Auch außerhalb der Wissenschaft bieten sich dir zahlreiche Möglichkeiten. Schau dich doch einmal bei den aktuellen Jobs für Jurist:innen in ganz Deutschland um.


Häufige Fragen in Bezug auf wissenschaftliche Jura-Mitarbeiter

Gibt es auch Stellenangebote in Rechtswissenschaften in Vollzeit?

Einige Stellenangebote für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen in Jura sind in Teilzeit ausgeschrieben, weil sie sich vorrangig an Studierende richten. Es gibt aber auch Festanstellungen in Vollzeit.


Ab welchem Semester kann man einen Jura-Job als wissenschaftlicher Mitarbeiter machen?

In der Regel wird von wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen eine gewisse akademische Erfahrung erwartet. Deshalb kannst du dich auf Jobs in der Rechtswissenschaft meist erst ab dem dritten Semester bewerben. Gehören anspruchsvolle Aufgaben zu der Stelle, kann die Semestergrenze auch deutlich höher liegen. Zudem wird in der Regel eine sehr gute Studienleistung erwartet.


Wie finde ich einen Job in den Rechtswissenschaften?

Jura-Stellenangebote für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen werden wie andere Jobs ausgeschrieben – du findest solche Stellen also in Jobbörsen wie hier bei TalentRocket. Dort suchen vor allem Kanzleien nach Mitarbeiter:innen.

Gerade Jobs für Hilfswissenschaftler:innen an der Uni findest du aber oft nur intern – zum Beispiel auf der Webseite der Fakultät oder ganz klassisch am Schwarzen Brett. Wenn du Glück hast, wirst du vielleicht sogar von deinen Professor:innen oder anderen Mitarbeiter:innen darauf angesprochen. Ein gutes Netzwerk hilft dir in jedem Fall bei der Suche.