5 Tipps für Studienanfänger

So überlebst du die erste Zeit als Student an der Uni


veröffentlicht am 14.10.2015

 

12 Jahre oder mehr hat man Zuhause gewohnt und ist jeden Tag in die Schule gegangen. Ganz einfach und unkompliziert. Irgendwann kam dann das Abitur und die große Frage: Was jetzt? Du hast dich also für das Jurastudium entschieden - Super! Es ist normal, dass du dich jetzt vielleicht etwas orientierungslos fühlst- den meisten Studienanfängern geht es so! Mit unseren 5 Tipps überlebst auch du den Einstieg! 

 

1. Money Money Money! Finanzierung

Informiere dich rechtzeitig über Finanzierungsmöglichkeiten. Brauchst du einen Studienkredit? Bist du BAföG-berechtigt? Welche anderen Stipendien gibt es? Bewirb dich für Stipendien so früh wie möglich, ansonsten kann es sein, dass du wichtige Bewerbungsfristen verpasst. Wenn du einen Studentenjob suchst, solltest du nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. So zahlst du kaum Abgaben und bleibst weiter bei deinen Eltern mitversichert, wenn du unter 25 Jahre alt bist.

 

2. Bücherwurm werden - ohne sich zu finanziell zu ruinieren

Am Anfang des Studiums der Rechtswissenschaften gibt es viele Bücher, die man alle unbedingt braucht... Oder auch nicht? Für den Anfang ist es empfehlenswert, mit geliehenen Büchern zu arbeiten, da die Werke recht teuer sind und viel Auswahl besteht. Finde heraus, welches Buch dir am besten liegt, bevor du eine Entscheidung triffst! 

Sobald du dir sicher bist, welches Buch du kaufen möchtest, solltest du im Internet nach Schnäppchen Ausschau halten. Tauschbörsen wie semesterbooks.de können dir beim Geldsparen helfen! Auch auf diversen Social Media Plattformen verkaufen manchmal höhere Semester ihre alten Bücher.

 

3. Die erste Verwirrung bekämpfen: Einführungstage nutzen

Für Erstsemester gibt es Einführungsangebote und Tutorenprogramme. Diese solltest du wirklich nutzen! Du erhältst so eine Einführung zum Thema Studium und siehst zudem den Rektor oder Dekan das erste Mal. Auch das Studentenwerk und die Studienberatung stellen sich vor.

Einführungen zu den Studienfächern gibt es ebenso. Hier lernst du Gebäude, Hörsäle, Bibliotheken kennen. Oft gibt es auch von der Fachschaft eine einführende Kneipentour, die du auf keinen Fall verpassen solltest. Nutze diese Kennenlerntage auch, um mit anderen Studenten in Kontakt zu kommen. Habe hier keine Scheu, auf andere zuzugehen - sie sind wahrscheinlich genau so verwirrt wie du!

 

4. Kein Chaos erwünscht: Stundenplan erstellen

Lasse dich für die Erstellung des Stundenplans von der Studienberatung oder Fachschaft beraten. Meist ist es empfehlenswert, im ersten Semester noch nicht all zu viele Fächer zu belegen und sich bei den Pflichtveranstaltungen dafür mehr anzustrengen.

Informiere dich auch über das Bewertungssystem und Gewichtung der einzelnen Fächer. So findest du schnell heraus, welche Fächer für die Benotung besonders wichtig sind.

 

5. „Yo, Mister Pro, wie geht‘s?“: Kommunikation mit Professoren

In den Einführungsseminaren lernst du oft Themen wie „Richtig Zitieren“ oder „Richtig recherchieren“ kennen. Auch wenn diese Grundlagen auf den ersten Blick vielleicht etwas trocken scheinen, sie sind essentiell für dein Vorankommen im Studium! Fehler beim Zitieren etwa sind als „Anfängerfehler“ von Professoren sehr ungern gesehen. Es heißt also Ohren spitzen bei diesen Einführungen!

Wenn du einem Professor eine Email schreiben musst, solltest du nie in Mundart oder aber übertrieben formell schreiben. Einen Professor sprichst du mit „Herr/Frau Professor/in ABC an. „Niedrigere“ Titel als Professor werden nicht genannt. Einen Doktor sprichst du mit „Herr/Frau Dr. ABC“ an. Der Titel wird hier abgekürzt.

 

Es ist vollkommen normal, dass du dich anfangs an der Uni etwas orientierungslos fühlst. Nutze die Erstsemesterveranstaltungen um einen Einblick zu bekommen und kommuniziere mit anderen Studenten um alles Wichtige zu erfahren! Der Studieneinstieg wird schneller klappen, als du gucken kannst.

 

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