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"Die geleistete Arbeit hat unmittelbar Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft"

Julian Pfeuffer über seine Arbeit im Sozialreferat der Landeshauptstadt München


veröffentlicht am 27.07.2020


Julian Pfeuffer begann seine Tätigkeit als juristischer Sachbearbeiter im September 2018 im Sozialreferat im Amt für Wohnen und Migration. Dort übernahm er, neben der Bearbeitung amtsinterner Anfragen, auch die Vertretung der Landeshauptstadt München vor den Sozial- sowie Verwaltungsgerichten und der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Aufgrund der Einführung der e-Vergabe durch den Stadtrat zum 01.01.2020 nahm sich Herr Pfeuffer auf Bitten der Referatsleitung im August 2019 der Aufgabe an, die Vergaben im Sozialreferat neu zu strukturieren und zu organisieren. Seit dem 01.01.2020 leitet er nunmehr die neu gegründete Vergabestelle des Sozialreferates, welche Teil einer direkt der Referatsleitung zugeordneten Stabsstelle ist.      
 

Herr Pfeuffer, Sie arbeiteten als wissenschaftlicher Mitarbeiter nach Ihrem Referendariat zunächst an einem Lehrstuhl an der LMU in München. Wie ergab sich anschließend die Möglichkeit, im Sozialreferat der Landeshauptstadt München zu arbeiten?

Julian Pfeuffer: Bereits während meines Studiums habe ich zunächst als studentische Hilfskraft, später auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der jur. Fakultät der LMU gearbeitet. Insofern bin ich der LMU auch heute noch durch Korrekturarbeiten verbunden. Auch wenn mich die wissenschaftliche Arbeit immer fasziniert hatte, so war es stets mein Berufswunsch, in der Praxis zu arbeiten. Das öffentliche Recht hat mich immer begeistert, da es das Leben aller auf so vielfältige Weise beeinflusst. Bei meiner Wahl für die Landeshauptstadt München war es mir immer wichtig, dass ich mich auch persönlich mit meiner Arbeit identifizieren kann. Spätestens nach meinem LL.M. Studium an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer wusste ich, dass meine juristischen Fähigkeiten am sinnvollsten in meiner Heimatstadt und auch zugleich in der größten Kommunalverwaltung in Deutschland zum tragen kommen können.  
 

Wie verläuft ein Bewerbungsverfahren bei der Landeshauptstadt? Sind einzig die Noten entscheidend oder mussten Sie sich auch in einem Assessment-Center gegen Ihre Mitbewerber und Mitwettbewerberinnen behaupten? 

Julian Pfeuffer: Tatsächlich ist für die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erst einmal die Note entscheidend. Das Bewerbungsverfahren selbst gliedert sich in ein Informationsgespräch, in welchem die grundsätzlichen Aufgaben als Juristin oder Jurist bei der Landeshauptstadt München erläutert werden, aber auch bereits vorhandene Kenntnisse über die Aufgaben der Kommunalverwaltung getestet werden. In einer zweiten Bewerbungsrunde werden in einem strukturierten Interview die persönlichen und fachlichen Eigenschaften bewertet. Ein klassisches Assessment-Center gibt es für die Einstellung also nicht. Jedoch ist bei einer Bewerbung auf eine Stelle als Führungskraft das Absolvieren eines 2,5 tägigen Assessment-Centers verpflichtend vorgesehen.  
 


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Im Sozialreferat sind verschiedene spannungsgeladene Themen angesiedelt. Welche Themen dominieren vor allem Ihren Arbeitstag?

Julian Pfeuffer: Derzeit liegt selbstverständlich ein Fokus auf sämtlichen Rechtsfragen hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies beginnt bei der Anwendbarkeit des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes (SodEG), Fragen der Zuschussfinanzierung über eilige Beschaffungsmaßnahmen. Am anschaulichsten ist ein Beispiel aus der Praxis: Eine Unterkunft für Wohnungslose wird aufgrund eines Coronafalls unter Quarantäne gestellt und 350 Menschen müssen von heute auf morgen mit Cateringleistungen versorgt werden. Daneben ist natürlich das reguläre Alltagsgeschäft gegeben: Dies reicht beispielsweise von der Zweckentfremdung von Wohnraum über Abstimmung mit den freien Trägern der Jugendhilfe.
 

Im Detail sind hier zwar primär die Fachjuristinnen und Fachjuristen der Ämter zuständig, aber die Aufgabe der Juristinnen und Juristen der Referatsleitung ist es, den gesamten Überblick zu behalten und nochmals einen letzten kritischen Blick auf Vorgänge vor Freigabe durch die Referentin zu werfen.        


Das Sozialreferat besitzt eine weitläufige Unterteilung bis hin zum Beteiligungsmanagement. Welchem Bereich genau sind Sie zugeordnet und wie ist dieser in der gesamten Struktur des Referats einzuordnen?

Julian Pfeuffer: In der Tat ist der Aufbau des Sozialreferats weitverzweigt. Die von mir geleitete Vergabestelle des Sozialreferats ist der Stabstelle Recht der Referatsleitung zugeordnet, also der unmittelbaren Rechtsberatung der Referentin. Zum Verständnis muss man sich den Aufbau kurz verdeutlichen: An der Spitze des Sozialreferats steht die Referatsleitung mit der Referentin. Darunter gibt es zunächst die drei Ämter mit eigenen Schwerpunkten: das Amt für Soziale Sicherung, das Stadtjugendamt, das Amt für Wohnen und Migration. Parallel hierzu stehen die Leitung der Bezirkssozialarbeit und der Sozialbürgerhäuser Soziales, das Jobcenter München, die Geschäftsleitung und die Dienststelle für Gesellschaftliches Engagement. Dieser komplexe Aufbau erklärt auch, warum die Vergabestelle im „Overhead“ in der Referatsleitung verortet ist. Als zentrale Stelle können einerseits Beschaffungen gebündelt werden und damit wirtschaflicher eingekauft werden. Andererseits ist das notwendige vergaberechtliche Know-How durch eine einheitliche Beschaffung konzentriert und ein gleichartiges Vorgehen wird gewährleistet.
 


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Was macht die Arbeit im Sozialreferat so anspruchsvoll und ist dieser Rechtsbereich für jeden etwas oder sollten Juristen und Juristinnen hierfür schon aus einem besonderen Holz geschnitzt sein?

Julian Pfeuffer: Die Besonderheit des Sozialreferats liegt darin, dass die geleistete Arbeit unmittelbar Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft hat. Dies zeigt sich bereits an der Ausarbeitung des Mietspiegels, welcher durch das Sozialreferat erstellt wird und dafür sorgt, dass eine Mieterhöhung mit detaillierten Angaben zur Wohnung nach dem Mietspiegel für München begründet werden muss. Andererseits ist das Sozialreferat durch die Schnelllebigkeit der Themen auch sehr medienpräsent und oft werden von verschiedenen Akteuren viele vermeintliche Lösungen präsentiert.
 

Gerade weil die Themen sehr politisch geprägt sind, müssen die Juristen und Juristinnen die Rechtslage klar einschätzen können und die Fachabteilungen bzw. die Referentin einerseits beraten, andererseits aber auch klar rechtliche Grenzen aufzeigen können. Dies erfordert sowohl diplomatisches Geschick als auch Durchsetzungskraft. 


Welchen Stellenwert nahm für Sie das Sozialrecht während der universitären Ausbildung ein und würden Sie rückblickend Ihre Praktika oder Schwerpunkte im Studium anders setzen?

Julian Pfeuffer: Bereits während des Studiums habe ich im Schwerpunktbereich das Arbeits- und Sozialrecht gewählt und meine Schwerpunktarbeit im Bereich des besonderen Kündigungsschutzes von Schwerbehinderten nach dem SGB IX geschrieben. Durch diese Wahl habe ich bereits früh den Kontakt mit dem Sozialrecht bekommen, welches ansonsten nicht Teil der juristischen Ausbildung ist. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Scheu vor dem Unbekannten mich nicht von der Stelle im Sozialreferat abgehalten hat. Andererseits ist die juristische Ausbildung in der Universität und im Referendariat auch darauf ausgelegt, dass man durch das Erlernen der Methodik vor dem Umgang mit unbekannten Gesetzesnormen gewappnet ist. Insofern würde ich tatsächlich rückblickend meine Entscheidungen bezüglich der Praktika und des Schwerpunktes nicht anders fällen. Aber ich möchte künftigen Kollegen und Kolleginnen den Hinweis geben, dass der Umfang des Sozialrechts in der Ausbildung keine Grundlage für oder gegen das Sozialreferat sein sollte. 
 


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Bei Kanzleien herrscht oft ein hohes Arbeitstempo wodurch die soziale Interaktion oft weniger tiefgründig ist. Wie sieht dies bei der Arbeit in der Verwaltung aus? Ist hier ein Zusammenhalt unter den Kollegen und Kolleginnen stärker ausgeprägt und kollegialer?

Julian Pfeuffer: Mangels persönlicher Berufserfahrung in der Anwaltschaft kann ich den Umfang der sozialen Interaktion in Kanzleien nicht beurteilen. In Gesprächen mit Freunden und Kollegen aus der Anwaltschaft erscheint mir dies aber tatsächlich der Fall. In den Rechtsabteilungen der Landeshauptstadt München habe ich dagegen bisher stets gute Erfahrungen gemacht. Speziell an meiner aktuellen Dienststelle ist die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen hervorragend.
 

Gerade wenn man sich nicht nur beruflich, sondern auch auf privater Ebene versteht, hat dies positive Auswirkungen auf die Motivation in der Arbeit und auch die Hemmschwelle, um einen kollegialen Rat zu fragen, ist deutlich geringer.


Eine oft anzutreffende Meinung ist, dass in der freien Wirtschaft Geld und Prestige winken, während bei der Arbeit in der Verwaltung Sicherheit und Kontinuität vorherrschend sind. Was sagen Ihre Erfahrungen und gibt es eventuell noch weitere Vorteile in der Verwaltung, die oft unberücksichtigt bleiben?

Julian Pfeuffer: Aus meiner bisherigen Erfahrung erlebe ich auch in der Verwaltung viel Anerkennung.
 

Gerade auch im privaten Freundeskreis werde ich oft auf aktuelle Meldungen aus der Presse mit den Worten „Das hat doch das Sozialreferat organisiert“, oder „Es ist eine gute Sache, dass sich das Sozialreferat in dieser Angelegenheit so aktiv einsetzt“ angesprochen. Diese Bestätigung über den Sinn und Zweck der eigenen Arbeit ist eine starke Motivation für die täglichen Herausforderungen. Aber auch innerhalb der Verwaltung schätze ich sehr, dass Potential erkannt und gefördert wird.


Sicherlich ist es möglich, als Beamter inhaltlich dauerhaft das gleiche Arbeitsfeld zu bearbeiten und so die oft nachgesagte Kontinuität zu wahren. Aber wie so oft im Leben, hat man es selbst in der Hand, wie man sich entwickeln möchte. Dies gilt auch für die Karriere in der Verwaltung.      
 


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Infos zu deinen Karrieremöglichkeiten bei der Landeshauptstadt München



Wie verlief die Einarbeitung im Sozialreferat? Gibt es feste Ansprechpartner oder Ansprechpartnerinnen oder einen mehrwöchigen Einarbeitungsplan?

Julian Pfeuffer: Noch bevor ich für das Sozialreferat fest zugesagt hatte, gab es die Möglichkeit die künftige Abteilung vorab kennenzulernen. Die Einarbeitung selbst erfolgte im laufenden Tagesgeschäft. Von Anfang an wurden mir Fälle zur eigenen Bearbeitung zugeteilt, wobei mir ein Kollege als persönlicher Ansprechpartner für Fragen bereitgestellt wurde. Aber auch unabhängig von dieser formalen Unterstützung war das gesamte Team jederzeit für Fragen offen. Meine damalige Vorgesetzte hatte auch immer betont, dass Ihre Türe jederzeit offen stehe und man das erste halbe Jahr sowieso einen „Welpenschutz“ genieße, um sich sowohl fachlich als auch in die formalen Abläufe der Verwaltung einzuarbeiten. Dies hat sie und das Team auch so gelebt.       
 

Während des Referendariats sind Sie u.a. an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer gewesen. Ist in dieser Zeit – mehr oder weniger – auch die Entscheidung gefallen, im öffentlichen Dienst tätig zu werden?

Julian Pfeuffer: Tatsächlich war mir aufgrund meiner Vorliebe für das öffentliche Recht schon sehr früh bewusst, dass ich im öffentlichen Dienst tätig werden möchte. Die Zeit an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften hat meine diesbezügliche Entscheidung nur noch bestätigt, da ich dort nochmals vertiefte Einblicke in die Tätigkeit der Verwaltung erhalten habe.     
 


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Zusätzlich absolvierten Sie in Speyer den LL.M. „Staat und Verwaltung in Europa“. Als wie praxisrelevant erweist sich der LL.M. im Vergleich zum vorangegangenen Jurastudium?

Julian Pfeuffer: Die Möglichkeit des LL.M. Studiums in Speyer kann ich nur ausdrücklich empfehlen. Die universitäre Ausbildung ist äußerst praxisrelevant aufgebaut, da beispielsweise hochrangige Vertreter aus der Politik, der Gerichtsbarkeit und auch der Verwaltung als Dozentinnen und Dozenten auftreten und die juristischen Herausforderungen des Alltags erörtern. Ergänzend kann man im Rahmen des LL.M. Studiums in Speyer nochmals vertiefte Schwerpunkte setzen, welche in der regulären juristischen Ausbildung nicht behandelt werden. Beispielsweise konnte ich die Chance nutzen, meine Kenntnisse über für Kommunen relevante Fragen des öffentlichen Wirtschaftsrechts (Public Private Partnership, Rekommunalisierung) auszubauen.
     

Sowohl Ihre Chefin, Frau Schiwy als auch deren Vize, Herr Groth, haben ebenfalls einen juristischen Hintergrund. Ergeben sich daraus gewisse Vorteile in der Zusammenarbeit?

Julian Pfeuffer: Juristinnen und Juristen wird ja oftmals nachgesagt, dass ihr „Juristendeutsch“ für Nichtjuristen nicht verständlich sei. Dies ist aber auf die juristische Ausbildung zurückzuführen, welche eine systematische und sehr strukturierte Aufarbeitung von Sachverhalten lehrt. Aufgrund des juristischen Hintergrundes sind Besprechungen mit Frau Schiwy und Herrn Groth daher zielorientiert und produktiv. Anders als teilweise in Besprechungen mit Fachabteilungen wird die juristische Bewertung nicht als Bedenkenträger gesehen. Bei einer Besprechungen unter Juristinnen und Juristen kann direkt auf die jeweilige Problematik eingegangen werden und die Fachterminologie sowie deren Wertungen können umgehend berücksichtigt werden. Wird beispielsweise bei einer Änderung des Verwaltungshandelns ein möglicher Verstoß gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes als problematisch gesehen, so kann diese Frage direkt erörtert werden, ohne dass nochmals ausführlich über die Stellung des Vertrauensgrundsatzes im Verwaltungshandeln diskutiert werden muss. 
 


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Im Sozialreferat der Landeshauptstadt München arbeiten mehr als 4.000 Personen. Welche Eigenschaften sollten neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mitbringen?

Julian Pfeuffer: Die öffentliche Verwaltung und speziell das Sozialreferat sind sehr bürgernah. Bei knapp 1,5 Millionen Einwohnern in München gibt es natürlich auch eine Vielzahl an individuellen Schicksalen und Einzelfällen. Insofern ist es für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, dass trotz des einheitlichen Verwaltungshandelns nicht vergessen werden darf, dass hinter Aktenzeichen und Fallzahlen Menschen stehen, über deren Anliegen entschieden wird.      
 

Die Münchener Stadtverwaltung gilt als besonders beliebte Arbeitgeberin, was sich auch in der Zufriedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wiederspiegelt. Was zeichnet für Sie die Unternehmenskultur aus?

Julian Pfeuffer: Die Landeshauptstadt München hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihre Mitarbeiter durch Benefits zu fördern, unter anderem, um auch auf dem Arbeitsmarkt mit den höheren Löhnen der Privatwirtschaft konkurrieren zu können. Neben einem Jobticket sind auch flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit eines Sabbaticals als Vorteile zu nennen.
 

Während der Corona-Pandemie war ich zeitweise drei von fünf Arbeitstagen ehrenamtlich für das Technische Hilfswerk im Einsatz und hatte auch volle Unterstützung diesbezüglich von Seiten meiner Vorgesetzten. Für mich persönlich ist aber die Wertschätzung und das Anvertrauen von verantwortungsvollen Aufgaben ein entscheidender Teil der Unternehmenskultur. Gerade im juristischen Bereich sind Fortbildungen zu Spezialthemen unvermeidbar und auch hier ist die Unterstützung der Vorgesetzten stets gegeben. Dies fördert sowohl die berufliche Leistung als auch die persönliche Weiterentwicklung.       


Herr Pfeuffer, Sie sind in München aufgewachsen, haben hier studiert, Ihr Referendariat absolviert und sind hier ins Berufsleben gestartet: Was macht diese Stadt so besonders für Sie?

Julian Pfeuffer: München ist eine Kultur- und Wirtschaftsmetropole, welche sich dennoch Ihren einzigartigen Charme erhalten hat. Die einzigartige Lage und die Nähe zu den Alpen macht das Stadtleben abwechslungsreich. Mit diesen Vorteilen kommen natürlich auch Schattenseiten wie beispielsweise extrem hohe Mieten für Wohnraum. Umso anerkennenswerter ist es, dass die Stadtpolitik bemüht ist, durch sozialen Wohnungsbau, Mietspiegel und Zweckentfremdungsregelungen eine derartig lebenswerte Stadt für die gesamte Stadtgesellschaft zu erhalten.   
 

Ihr Fazit?

Julian Pfeuffer: Das Berufsbild der klassischen Beamtin und des klassischen Beamten mit Durchschlagpapier und Stempeln ist überholt. Den angehenden Juristinnen und Juristen, welche unmittelbar am Puls der Stadt arbeiten und die direkte Auswirkung Ihrer Leistung erleben möchten, kann ich nur raten, sich vor der öffentlichen Verwaltung nicht zu verschließen. Ich für meinen Teil habe die Entscheidung noch keinen Tag bereut.     

Vielen Dank, Herr Pfeuffer!

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