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Aus dem Leben eines Rechtsanwalts - Deshalb lohnt es sich, Jurist zu werden!

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Aus dem Leben eines Rechtsanwalts

Deshalb lohnt es sich, Jurist zu werden!

#Karriere

Rechtsanwälten wird so einiges an Negativem nachgesagt: Sie sollen überbezahlt, arrogant und unsozial sein. Doch was sind die Vorteile – weshalb lohnt es sich, ein Jurist zu sein? Aus dem Leben eines Rechtsanwalts...

 

Hohes Ansehen

Schon nach dem Absolvieren einer der anspruchsvollsten Studiengänge genießen Juristen generell ein hohes Ansehen. Das liegt vor allem daran, dass sowohl das Studium, die weitergehende Ausbildung, als auch der Anwaltsberuf an sich eine hohe Belastbarkeit fordern.

 

Rechtliche Kenntnisse

Ein Jurist kennt seine Rechte – das ist natürlich nicht nur für anspruchsvolle Mandate von Vorteil, sondern kann auch im eigenen Leben hilfreich sein. Ob im Supermarkt, auf Reisen oder beim Kauf der neuen Kaffeemaschine - Juristen lassen sich nicht so einfach über den Tisch ziehen.

 

Gutes Einkommen

Das Gerücht des taxifahrenden Juristen ist längst überholt. Wer nicht gerade nach dem Motto „4 gewinnt“ abgeschlossen hat, sollte nach einer gewissen Bewerbungszeit einen angemessenen Job und seine eigene „Nische“ finden. Juristenstellen sind unter den Bürojobs grundsätzlich überdurchschnittlich bezahlte Tätigkeiten. Hat man einen zusätzlichen Titel oder kann zum Beispiel besonders gute Sprachkenntnisse vorweisen, wird das Einstiegsgehalt sogar noch ansteigen.

 

Vielfältige Möglichkeiten

Wer Rechtswissenschaften studiert, muss nicht gezwungenermaßen als Anwalt arbeiten. Absolventen können in vielerlei Positionen beim Staat arbeiten, als Quereinsteiger in einer Unternehmensberatung oder beispielsweise im Management eines Unternehmens. Juristen werden überall gesucht!

 

Allgemeinwissen

Durch vielfältige Mandate und Fälle aus verschiedensten Themenbereichen entsteht ein breitgefächertes Allgemeinwissen bei Anwälten. Vor allem die Anwälte, die sich über Jahre hinweg spezialisieren, erhalten einen tiefen Einblick in ihr Spezialgebiet – so hat ein Anwalt für Medizinrecht etwa ausgeprägte Kenntnisse über medizinische Abläufe. Einen so tiefen Einblick in andere Gebiete ermöglichen nur wenige Berufe.

 

Politisches Verständnis

Durch den öffentlich-rechtlichen Teil des juristischen Daseins bekommt ein Anwalt einen guten Überblick über politische Prozesse und kann das eigene Verständnis dadurch deutlich verbessern. Von der Gesetzgebung über Rechtsprechung bis hin zum Organigramm der Bundesregierung – dieser Teil der Allgemeinbildung ist im Studium und im juristischen Alltag enthalten.

 

Logisches Denken

Durch die tagtägliche Auseinandersetzung mit Fallbearbeitungen bleiben Anwälte „fit“ im logischen Denken. Diese Vorgänge übertragen sich auch auf den persönlichen Alltag und das Privatleben. Außerdem sprechen Anwälte nach einiger Zeit im Berufsleben davon, dass sich ihr Streitbedürfnis im Privatleben deutlich verringert und das familiäre Zusammenleben entsprechend harmonischer ist. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel: Work-Life Balance mal anders

Es gibt also einige gute Gründe, Jurist zu werden. Problematisch scheint dagegen die Tatsache, dass  Abiturienten oft dazu neigen, das Studium der Rechtswissenschaften mangels anderweitiger Alternativen zu wählen. Der Numerus Clausus ist an den meisten Universitäten relativ niedrig und die Bekannten aus den ersten Semestern erzählen von einem angenehmen Studentenleben mit nur wenigen Prüfungen. Verkannt wird dabei oft, dass die Staatsexamina am Ende des Studiums/Referendariats regelmäßig eine hohe Durchfallquote verzeichnen und die größte Hürde im gesamten Ausbildungsverlauf darstellen.

Für Studienanfänger, die tatsächlich Interesse am Fach haben, ist die Laufbahn eines Juristen in jedem Fall erstrebenswert.

Allen zukünftigen Erstsemestern oder Anwälten wünschen wir viel Erfolg beim Einstieg in die aufregende Welt des Rechtsanwalts.

 

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22. Juni 2016

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