Von Freshfields in die Selbstständigkeit
Bevor er sich selbständig machte, begann Morfaw nach dem Zweiten Staatsexamen und einer Station bei N26 seine Karriere in der Großkanzlei Freshfields. Weil er sich im ACT-Team schnell langweilte, wechselte er in das Freshfields Lab – die Innovationsabteilung der Kanzlei. In diesem Start-up innerhalb von Freshfield arbeitete er mit Entwickler:innen, Physiker:innen, Mathematiker:innen, Data Scientists und vielen weiteren klugen Köpfen an neuen Lösungen, beschäftigte sich mit Machine Learning und Legal Tech.
Nicht nur lernte er so viele neue Arbeitsweisen kennen, er beobachtete auch, wie andere Menschen mit relativ simplen Ideen im Legal Tech Bereich erfolgreich waren – und war motiviert, selbst aktiv zu werden. Er entwickelte, damals noch bei Freshfields, AnwaltGPT. Aus dem Wunsch heraus, schneller und freier agieren zu können, verließ er die Kanzlei schließlich. Eine Rolle dabei spielte auch das Feedback von potenziellen Geldgebern, die nur in eine Vollzeitgründung investieren würden. “[Die Investoren] haben mir gesagt: 'Solange du bei Freshfields bist, kriegst du garantiert keine Finanzierung'”, erzählt Morfaw.