Kleine Kanzleien auf Social Media: “Einfach mal machen”
Nicht nur ein schlechtes Onboarding, auch fehlende Sichtbarkeit auf den sozialen Medien bringt kleinere Kanzleien in eine schlechte Position – sowohl im Recruiting als auch in der Mandantenakquise. Kummerow ist sich sicher, dass das besser geht. Ihr wichtigster Tipp für Kanzleien, die sichtbarer werden wollen: Einfach mal machen. Viele hielten sich unnötig lange mit Detailfragen im Branding und der Strategie auf, anstatt aktiv zu werden. Dabei brauche es am Anfang nicht unbedingt gleich den perfekten Plan.
Sie rät dazu, die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie unterwegs ist. Sprich: Im Immobilientransaktionsbereich lieber auf LinkedIn, im Jungenstrafrecht lieber auf Instagram. Beginnen könne man etwa damit, Fragen zu beantworten, die Mandant:innen oft in Beratungsgesprächen vorbringen – kurz, prägnant, verständlich und am besten mindestens einmal pro Woche. Weniger gut kommen hingegen überzogene Selbstdarstellung oder das Schlechtmachen von Kolleg:innen an.