Jobs als Volljurist

Auf der Suche nach der idealen Position als Volljurist:in? Hier findest du alle aktuellen Jobmöglichkeiten. Gestalte jetzt deine juristische Karriere!

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Überblick

Deine Karriere als Volljurist

Du hast beide Staatsexamina erfolgreich abgelegt und suchst den optimalen Einstieg oder eine neue berufliche Station? Dieser Filter bündelt alle Positionen in Kanzleien, Unternehmen, Verbänden und im öffentlichen Dienst, die zwingend den Abschluss des Assessorexamen voraussetzen. Reine Bachelor- oder Student:innenstellen sind hier ausgeschlossen.

Geprüfte Positionen
> 650 freie Stellen
Mit Berufs- / Führungserfahrung
~ 88% dieser Stellen
Home Office / Remote-Option
~ 51% dieser Stellen
Gehalt

Was verdient man mit einem Job als Volljurist?

Mit den zwei Staatsexamina steht dir die gesamte Bandbreite des Marktes offen. Die enorme Gehaltsspanne wird primär durch deine Entscheidung zwischen der Sicherheit des Staatsdienstes, den Corporate-Benefits der Wirtschaft oder den Spitzen-Salären der Großkanzleien definiert.

berufsgruppe Ø (einstiegs)gehalt (p.a.) gehaltsübersicht
Volljuristen (allg.) 57.300 € - 180.000 € → Alle Infos zum Gehalt von Volljuristen
Associates 70.000 € - 130.000 €  Alle Infos zum Gehalt von Associates 
Syndikusanwälte 73.600 € - 96.500 €  Alle Infos zum Gehalt von Syndikusanwälten 
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Häufige Fragen rund um den Job als Volljurist

Lieber Inhouse oder Kanzlei als Volljurist:in?

Kurz gesagt: In der Kanzlei bist du eine spezialisierte Fachinstanz; im Unternehmen (Inhouse) agierst du als strategischer Business-Partner bei unternehmerischen Entscheidungen.

  • Die Kanzlei-Perspektive: Als Rechtsanwält:in in einer Kanzlei steht die klassische Mandatsarbeit im Fokus. Du wirst gerufen, wenn es brennt, erstellst komplexe Gutachten, begleitest Transaktionen (M&A) oder führst Prozesse. Deine Arbeit ist tief juristisch, hochfrequent und oft von engen Deadlines geprägt.
  • Die Inhouse-Perspektive: Als Syndikusrechtsanwält:in in einer Rechtsabteilung bist du also Generalist:in tätig. Du begleitest Projekte von der ersten Idee bis zur Marktreife, übersetzt rechtliche Risiken in kaufmännische Handlungsempfehlungen und steuerst externe Kanzleien. Der Fokus liegt hier auf Pragmatismus, interdisziplinärer Zusammenarbeit (mit HR, Sales, IT) und Risikomanagement.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Partner-Track?

Der starre „Up-or-Out“-Druck weicht immer moderneren, flexibleren Karrierestufen. Viele erfahrene Volljurist:innen wollen exzellente juristische Arbeit leisten, ohne den enormen Druck der eigenen Mandantenakquise (Business Development) tragen zu müssen.

  • Der Counsel-Status: Diese Position hat sich als beliebte Alternative etabliert. Als Counsel bist du fachliche:r Spitzenreiter:in in deinem Rechtsgebiet, leitest oft komplexe Mandate eigenverantwortlich, bist jedoch vom klassischen Umsatz- und Akquisedruck der Equity-Partnerschaft entkoppelt.
  • Specialist- & Projekt-Rollen: Größere Einheiten bieten vermehrt Rollen wie Professional Support Lawyer oder Knowledge Management Specialist an. Hier pflegst du das juristische Know-how der Kanzlei, erstellst Standard-Schriftsätze und bereitest neue Gesetzeslagen auf – bei absolut planbaren Arbeitszeiten.
  • Legal Operations & Kanzleimanagement: Auch für Volljurist:innen mit einem Faible für Organisation und IT öffnen sich neue Wege, um Kanzleiprozesse strategisch zu optimieren, ohne selbst in der direkten Mandatsbetreuung aktiv zu sein.

Kann ich als Volljurist:in vom Staatsdienst in die freie Wirtschaft wechseln?

Der Wechsel ist in beide Richtungen absolut machbar, erfordert aber ein gezieltes Umdenken in der Selbstvermarktung.

  • Aus der Justiz in die Wirtschaft: Richter:innen und Staatsanwalt:innen sind in Unternehmen und Kanzleien wegen ihrer extremen Entscheidungsstärke, Neutralität und hervorragenden Gutachtentechnik hochbegehrt. Der Schlüssel beim Wechsel liegt darin, das „richterliche Denken“ abzulegen und zu zeigen, dass man wirtschaftlich pragmatische Lösungen für ein Unternehmen entwickeln kann, statt nur retrospektiv zu urteilen.
  • Aus der Wirtschaft in den Staatsdienst: Auch der umgekehrte Weg ist beliebt – oft getrieben vom Wunsch nach gesellschaftlicher Relevanz, absoluter Unabhängigkeit und der Verbeamtung. Viele Bundesländer haben die Altersgrenzen für die Einstellung in den Richterdienst angehoben und rechnen einschlägige Berufserfahrung aus Kanzleien oder Unternehmen großzügig an.


→ Hier erfährst du mehr zum Mid-Career-Wechsel als Jurist:in!


Kann man als Volljurist:in in Teilzeit?

Ja. Der juristische Arbeitsmarkt erlebt hier gerade einen massiven Kulturwandel (New Work in Law). Sowohl Rechtsabteilungen als auch modern denkende Kanzleien haben erkannt, dass sie Top-Talente nur halten können, wenn sie Flexibilität auf allen Hierarchieebenen leben.

  • Teilzeit in Großprojekten: Ob im M&A-Bereich oder im streitigen Verfahren (Litigation) – immer mehr Kanzleien ermöglichen reduzierte Arbeitszeiten (z. B. eine 4-Tage-Woche) bzw. Teilzeitmodelle, indem Teams so besetzt werden, dass eine lückenlose Mandatsabdeckung auch bei individueller Teilzeit garantiert ist.
  • Jobsharing auf Führungsebene: Erste Kanzleien und Konzerne erproben erfolgreich das Modell des „Shared Leadership“. Zwei erfahrene Volljurist:innen teilen sich dabei eine Partner-Stelle oder die Leitung einer Rechtsabteilung. Das erfordert ein hohes Maß an Absprache, sichert aber auch im Senior-Bereich eine echte Work-Life-Integration.
  • Vollwertiges Mobile Office: Die digitale Akte und moderne Legal-Tech-Tools machen es möglich, dass die physische Präsenz im Büro immer seltener zwingend erforderlich ist. Hybride Modelle mit hohem Homeoffice-Anteil sind heute bei fast allen attraktiven Arbeitgebern gesetzt.

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